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Diese drei U19-Spieler haben beim MSV Duisburg ihr Profidebüt gegeben

Drei Spieler aus der eigenen U19 standen für den MSV Duisburg im Niederrheinpokal auf dem Feld. Für alle war es der erste Einsatz bei den Profis.

von Marcel Eichholz · 29.09.2026, 18:00 Uhr · 0 Leser
Reda Haddou bei seinem Debüt für den MSV Duisburg.
Reda Haddou bei seinem Debüt für den MSV Duisburg. – Foto: Markus Verwimp

Ja, es war "nur" der Niederrheinpokal, aber trotzdem dürfte der Abend des 23. September 2026 einen besonderen Stellenwert für Reda Haddou, Ole Rinke und Louis Blume haben. Eigentlich laufen sie noch für den MSV Duisburg in der U19 auf und spielen eine starke Runde in der DFB-Nachwuchsliga. Am vergangenen Mittwoch durften sie zum ersten Mal in einem Pflichtspiel bei den Drittliga-Profis mitwirken.

Völlig neu war die Erfahrung für das Trio dabei nicht. "Sie trainieren ja regelmäßig bei uns mit", erklärte MSV-Cheftrainer Dietmar Hirsch nach der Partie. Das ein oder andere Wehwehchen hatten den Übungsleiter dazu bewogen, den Kader mit den drei U19-Talenten aufzufüllen. Besonders für Haddou sollte es ein langer Tag werden. Der Außenverteidiger stand die kompletten 90 Minuten auf dem Feld, da mit Joshua Bitter und Niklas Jessen die beiden etatmäßigen Kräfte auf dieser Position verletzt fehlten. Schon am Wochenende zuvor gehörte er zum Kader, den Hirsch für das Auswärtsspiel beim SV Wehen Wiesbaden nominiert hatte. Da blieb er aber ohne Einsatzzeit.

Rinke und Blume "haben wir auch mitgenommen, um dem einen oder anderen ein bisschen Schonung zu geben. Es ist dann ganz gut, dass sie sich auch mal in einem Pflichtspiel in unserem Kreis bewegen", führte Hirsch weiter aus. Beide sollten Minuten bekommen. Rinke kam direkt nach der Pause für Can Coskun, Blume ersetzte nach etwas mehr als einer Stunde Spielzeit Jakob Bookjans. Am Ende konnten alle einen guten Eindruck hinterlassen, auch wenn noch nicht jede Aktion gelingen wollte. Das war aber auch gar nicht das Ziel.

Fehler sind erlaubt

"Ich weiß ja selber, wie es ist, wenn du das erste Mal bei den Profis dabei bist. Egal ob in der Erste, Zweite oder Dritte Liga, du bist nervös", sagte Hirsch. Im Pokalwettbewerb gab es nun eine gute Gelegenheit, um erste Luft bei den Profis zu sammeln. "Es war ein guter Rahmen, die Nervosität, wo man jetzt auch mal einen Fehler macht, der jetzt eventuell passiert, nicht so auffällt, wo man sich dann so ein bisschen wohlfühlt, akklimatisiert und das ist dann, glaube ich, auch ganz gut gewesen", analysierte der Trainer.

Bereits in der kommenden Woche steht im Niederrheinpokal das Achtelfinale bei Blau-Weiß Dingden an. Voraussichtlich am Mittwoch treten die Zebras den Weg in den Kreis Rees-Bocholt an. Ob dann wieder Spieler aus der U19 mit an Bord sind oder das Trainerteam altbewährten und widergenesenen Kickern das Vertrauen schenkt, bleibt die spannende Frage zum Abschluss.