
Das Duell mit dem SV Dornach ist ausgeblieben: Die Fußballer des FC Aschheim haben es jetzt in der Hand, eine Etage höher den Platz des Ortsrivalen einzunehmen und ihrerseits erstmals den Aufstieg in die Landesliga zu feiern. In der Saison 2002/2003 belegte der Klub den fünften Platz in der Abschlusstabelle der Bezirksoberliga Oberbayern, die mit der Ligareform zur Spielzeit 2012/2013 aufgelöst wurde.
Was ich so über den Gegner höre, gehen wir als Außenseiter in die beiden Spiele.
Matthias Trägner (Vorsitzender FC Aschheim)
In der zweiten Runde der Relegation gastiert an diesem Mittwoch (18.30 Uhr) Dornach-Bezwinger SV Planegg-Krailling im Sportpark. „Ich habe mir keinen persönlichen Eindruck verschaffen können, aber nach dem, was ich so über den Gegner höre, gehen wir als Außenseiter in die beiden Spiele“, sagte FCA-Vorsitzender Matthias Trägner. Für Planeggs Trainer Pero Vidak steht fest: „Beide Bezirksligisten haben in der ersten Runde sicher von der Euphorie profitiert, die sie dank der vielen Siege in der abgelaufenen Saison gespürt haben, aber der FC Aschheim und wir haben auch gezeigt, dass die entsprechende Qualität vorhanden ist.“
Die zeigt sich beim Zweiten der Bezirksliga Süd in einer kompromisslosen Defensive (beste Abwehr der Liga mit nur 28 Gegentoren) und einer gefährlichen Offensive (bester Angriff mit 102 Treffern), aus der Aleksandar Demonjic (32 Tore/16 Assists) als Vollstrecker herausragt. Während der 30-Jährige in der Relegation bis dato zweimal traf, war Aschheims Antonio Saponaro (23/1) in den beiden Duellen mit dem TSV Eintracht Karlsfeld (2:0, 3:2) viermal erfolgreich, das war mehr als die halbe Miete.
Wie schon am vergangenen Samstag muss der Zweite der Bezirksliga Ost auch gegen Planegg auf Ex-Profi Diego Contento verzichten, der für den FC Bayern noch auf China-Reise ist. Dafür kehrt mit dem zuletzt angeschlagenen Mehmet Ekici aller Voraussicht nach der zweite Ex-Profi im Kader in die Startelf zurück. Falk Schubert fehlt, weil er seinen schon länger gebuchten Urlaub antritt. Der Innenverteidiger war in Karlsfeld jener Unglücksrabe, der seinem Torwart Arben Kuqi kurz vor Schluss ins Kreuz sprang. Kuqi klagte anschließend über Schwindel und kam vorsichtshalber ins Krankenhaus. Matthias Trägner: „Er ist längst wieder daheim, aber er sagt, dass er es bis Mittwoch nicht schaffen wird.“ Als Ersatzleute bieten sich Pascal Jakob und Maximilian Schmauß an. (guv)