
FuPa-Teamcheck: Die Kickers JuS 2003 aus der Landesliga Ost gehen mit Zuversicht in die neue Spielzeit. Paul Kokel, Trainer der Kickers JuS 2003, setzt auf Kontinuität, den eigenen Nachwuchs und den mannschaftlichen Zusammenhalt. Nach einem gelungenen Auftakt der Vorbereitung richtet sich der Blick nun auf die ersten Testspiele und den Saisonstart.
Vorbereitung nimmt Fahrt auf
Für Paul Kokel und seine Mannschaft hat die Vorbereitung gerade erst begonnen. „Wir sind am 21.07.2026 ins Mannschaftstraining gestartet und hatten bis heute zweimal Training und ein Kleinfeldturnier in Kummerow“, sagt Paul Kokel gegenüber FuPa.
Beim Turnier in Kummerow sprang in einem gut besetzten Teilnehmerfeld Rang zwei heraus. Besonders bemerkenswert: In sieben Partien blieb die Mannschaft ungeschlagen und kassierte lediglich zwei Gegentreffer. „Das war zum weiteren Einbinden und Kennenlernen der jungen Spieler gedacht", erklärt Kokel
Nun beginnt die nächste Phase der Vorbereitung. „Ab kommenden Freitag starten wir die Testspiele und haben uns dafür gute Gegner gesucht.“ Geplant sind die Partien am 31.07.2026 um 19 Uhr in Nossentiner Hütte, am 05.08.2026 um 19 Uhr in Demmin, am 07.08.2026 um 19 Uhr gegen Neukalen sowie am 14.08.2026 um 18:30 Uhr in Altentreptow. „Kurzum, wir stehen am Anfang und geben in den Einheiten Gas.“
Junge Talente rücken nach
Bei den Neuzugängen setzen die Kickers vor allem auf den eigenen Nachwuchs. Neu im Kader sind Cody Schulz (18) und Ludwig Drewlow (17), die beide aus der A-Jugend der Kickers JuS 2003 kommen. Cody Schulz kam bereits zum Ende der vergangenen Saison zu ersten Einsätzen, Ludwig Drewlow trainierte regelmäßig bei den Männern mit.
Der einzige externe Zugang ist Paul Pietsch, der vom VFC Anklam nach Stavenhagen zurückkehrt. Zuvor spielte er bereits viele Jahre in der Jugend der Kickers. „Paul kennt uns und wir ihn.“
Vertrauen in den eigenen Weg
Von den Neuzugängen hat der Trainer einen positiven Eindruck. „Die beiden Jungs aus der A-Jugend bringen jugendliche Frische und Spitzigkeit mit. Sie sollen uns mit ihrer Unbekümmertheit und gutem Tempo helfen.“
Auch von Paul Pietsch erwartet sich der Coach viel. „Paul hat schon einiges an Erfahrung und auch schon diverse Spiele in der Landesliga absolviert. Er kann der Mannschaft direkt weiterhelfen und unterstützen zu führen.“
Klare Philosophie bei der Kaderplanung
Weitere Verpflichtungen sind für die Kickers nicht vorgesehen. Der Verein verfolgt dabei einen klaren Kurs. „Weitere Zugänge sind nicht geplant und wir werben auch nicht in anderen Vereinen ab. Wir wollen und werden kein Geld investieren, um Spieler zu holen. Das widerspricht unserer Philosophie“, erklärt Kokel
Stattdessen soll der eingeschlagene Weg konsequent fortgesetzt werden. „Ein intaktes Team immer weiter mit jungen Talenten ausstatten und einige ältere Spieler zu den Alten Herren übergehen lassen, ist unsere Idee.“ Zudem wird es ab der kommenden Saison eine Spielgemeinschaft zwischen der U23 und Grün-Weiß Pribbenow geben. „Dort spielen weitere junge Talente aus der Kickers-Jugend. Auch diese Spieler werden ihre Chance bekommen.“
Auf der Abgangsseite bleibt es ruhig. Verlassen wird die Mannschaft lediglich Tobias Völker, der als Kapitän in die neue Spielgemeinschaft wechselt und gleichzeitig bei den Alten Herren aktiv bleibt.
Der Zusammenhalt als größte Stärke
Für den Trainer liegt die größte Qualität seiner Mannschaft nicht bei Einzelspielern, sondern im Kollektiv. „Unsere Stärke ist das Team. Wir haben einen sehr guten Zusammenhalt und unterstützen uns gegenseitig.“
Hinzu kommt die Entwicklung der vergangenen Saison. „Außerdem haben alle Spieler in der letzten Saison einen Schritt nach vorne gemacht. Mit guter Fitness können wir jedes Spiel offen gestalten. Im Training ist die Beteiligung und die Einstellung stets ausgezeichnet.“
Ein realistisches Ziel
Beim Saisonziel bleibt der Coach bewusst bodenständig. „Klassenerhalt und den hoffentlich nicht erst am letzten Spieltag."
Favoritenrolle klar verteilt
Im Aufstiegsrennen sieht der Trainer mehrere Mannschaften vorne. „Neustrelitz II, Torgelow-Ueckermünde, Grimmen und Stralsund sind die Favoriten um den Aufstieg. Sie haben teilweise andere Möglichkeiten und sind auch finanziell anders aufgestellt.“
Gleichzeitig rechnet er mit Überraschungen. „Wie jedes Jahr wird es auch Überraschungen geben, so hat Wolgast eine richtig starke Rückrunde gespielt. Das ist Barth auch schon mal gelungen. Die Startphase wird ein erstes Richtungszeichen sein.“