2025-12-03T05:51:34.672Z

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Hoffen auf eine gute Saison: Haching-Coach Sven Bender und Kapitän Markus Schwabl.
Hoffen auf eine gute Saison: Haching-Coach Sven Bender und Kapitän Markus Schwabl. – Foto: IMAGO/Eibner-Pressefoto/Joerg

Die SpVgg Unterhaching zieht trotz Abstieg eine positive Bilanz

Regionalliga Bayern Halbzeit

Die SpVgg Unterhaching steht nach 18 Spielen auf Platz zwei. Doch es gab auch Schwächephasen und unnötige Punktverluste im Herbst.

Die ersten 18 Spiele nach dem Drittliga-Abstieg hat die SpVgg Unterhaching absolviert. Und das durchaus mit Erfolg, wie Sportdirektor und Kapitän Markus Schwabl findet. „Wenn man sieht, mit welcher Erwartungshaltung und Ausgangssituation wir in die Saison gestartet sind, können sich 39 Punkte gut sehen lassen. Aus meiner Sicht liegen wir weit über den Erwartungen.“

Der personelle Aderlass nach dem Abstieg in die Regionalliga Bayern war groß, knapp zwei Dutzend an Spielern verließen die SpVgg im vergangenen Sommer. Und mit Markus Schwabl, Manuel Stiefler, Simon Skarlatidis und Nils Ortel blieben nur vier Stammspieler des Vorjahres an Bord. Nach dem „Start ins Ungewisse“ zeichnete sich laut Schwabl ein Erfolg ab, und zwar früher als erwartet. „Die Mannschaft hat sich relativ schnell gefunden und es hat komplett in die positive Richtung ausgeschlagen.“

Abseits der reinen Ergebnisse will der 35-Jährige eine positive Entwicklung bei jüngeren Spielern beobachtet haben. Talente wie Cornelius Pfeiffer oder Wesley Krattenmacher haben ihre ersten Meriten im Herrenfußball verdient und sich in den festen Stamm der Mannschaft hineingekämpft. Dazu kommt: „Wir spielen wieder attraktiv und erfolgreich. Das ist der Hachinger Fußball, so wie wir ihn sehen möchten“, so der Kapitän.

Nach zwölf Siegen, drei Unentschieden und drei Niederlagen sind die Hachinger zur Winterpause Zweiter. Die Mannschaft von Cheftrainer Sven Bender hat dabei vier Punkte Rückstand auf Spitzenreiter Nürnberg II und kann dabei auf eine Halbserie mit Höhen und Tiefen zurückblicken. Mehrheitlich gab es starke Auftritte der Hachinger wie zum Beispiel beim 2:0 gegen den FC Bayern II oder beim 3:0 gegen den 1. FC Nürnberg II. Allerdings auch in zwei kleineren Schwächephasen im September und Oktober unnötige Punktverluste wie bei den beiden Heimniederlagen gegen Aubstadt und Würzburg. Ärgerlich war zudem das Ausscheiden im Toto-Pokal im oberbayerischen Derby gegen Burghausen. Vor allem gegen stark defensiv eingestellte und aggressiv in den Zweikämpfen agierende Gegner tat sich Haching oft sehr schwer. „Mit dieser ganz neuen Truppe sehe ich die Bilanz im Endeffekt positiv. Die Siege haben uns beflügelt und wir hoffen, dass wir in der Rückrunde daran anknüpfen können“, meint Bender.

Bis dahin ist es noch lange hin, erst in knapp drei Monaten am 28. Februar steht das nächste Ligaspiel beim TSV Aubstadt an. Nach einer dreiwöchigen Pause starten die Hachinger mit der Vorbereitung auf die verbleibenden 16 Spiele am 12. Januar.

Aufrufe: 02.12.2025, 16:14 Uhr
Robert M. FrankAutor