
Nur ein Punkt trennt die beiden Mannschaften im Tabellenkeller. Für die Veilchen geht es am Sonntag um enorm viel.
Wenn am Sonntag um 16 Uhr der Anpfiff beim TSV Gaimersheim ertönt, dann steht für die SpVgg Altenerding weit mehr als nur ein gewöhnliches Auswärtsspiel auf dem Programm. Es ist ein echtes Sechs-Punkte-Spiel, ein Duell mit enormer Tragweite im engen Tabellenkeller.
Die Ausgangslage könnte kaum spannender sein: Gaimersheim liegt derzeit einen Zähler vor den Veilchen, hat jedoch bereits ein Spiel mehr absolviert. Beim Gastgeber herrscht trotz aller Brisanz Zuversicht. Abteilungsleiter Marc Willenbockel spricht von einer völlig verrückten Saison, in der jeder jeden schlagen könne. Mit 40 Punkten noch immer nicht endgültig gesichert zu sein, zeige, wie eng es in diesem Jahr zugehe. Willenbockel freut sich über die sich entspannende Personalsituation. Zwar fällt mit Top-Torjäger Nico von Swiontek der beste Angreifer des TSV nach einem Kreuzbandriss langfristig aus. Auch der spielende Co-Trainer Gabriel Weiß wird weiterhin fehlen. Dennoch entspannt sich die Personalsituation, da mehrere zuletzt verletzte oder erkrankte Spieler zurückkehren.
Nach der schwachen Vorstellung gegen Freising zeigte das Team von Pedro Locke beim 2:2 gegen Dachau eine deutliche Reaktion. Personell muss Altenerding ebenfalls umbauen – Stammtorwart Lukas Loher fehlt, und wird von Jonas Pamer vertreten. Weiterhin stehen mit Wiam Takruri und Marc Winkelmann zwei Offensivkräfte nicht zur Debatte, doch Mario Dipalo ist nach seiner Verletzung gegen Freising wieder einsatzbereit, und auch Co-Trainer Mujkic ist dabei.
Locke weiß, dass sein Team bis an die Schmerzgrenze gehen muss, um drei Zähler entführen zu können. Die Veilchen setzen dabei erneut auf die Unterstützung ihrer Anhänger. Wie schon zuletzt reist das Team gemeinsam mit dem Bus nach Gaimersheim. Fans können mitfahren, Abfahrt ist um 12.45 Uhr am Parkplatz vor der Semptsporthalle.Tipp: 2:1 für Altenerding