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Der Spieltag

Die Spitze gibt sich keine Blösse - Glattbrugg fällt unter den Strich

2. Liga, Gruppe 2: 23. Runde

von Christian Mathea · 02.06.2025, 08:30 Uhr · 0 Leser
Kantersieg für Wiesendangen - 6:1 gegen Thayngen.
Kantersieg für Wiesendangen - 6:1 gegen Thayngen. – Foto: Ramon Fritschi

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Der Mai endet und der Juni startet. Dazwischen wurde noch fleissig Fussball gespielt, mit folgenden Resultaten: Stäfa unterliegt Brüttisellen 0:2, Töss und Embrach spielen 1:1, Wiesendangen schlägt Thayngen 6:1, Veltheim bezwingt Gossau ZH 2:1, Seen gewinnt gegen Glattbrugg 3:0, Seuzach besiegt Bassersdorf 2:1 und Herrliberg siegt in Greifensee 3:1.

Brüttisellen schliesst auf
Aufsteiger-Duell auf dem Frohberg: Der FC Stäfa empfing den FC Brüttisellen-Dietlikon. Mit einem Auswärts-Erfolg würde der FCB bis auf drei Punkte zum Gastgeber aufrücken. In der ersten Hälfte hatten dann auch die Gäste die Nase vorne. Mit seinem 16. Saisontor brachte Denis Dzepo seine Farben in Front. Mit 1:0 ging es in die Kabinen.

Das Resultat hatte bis zur Nachspielzeit Bestand. Dann legte Dzepo mit seinem zweiten Treffer in der 91. Minute nach und avancierte zum Matchwinner seiner Mannschaft.

Die Option, auch künftig ab und an eine Partie defensivorientiert anzugehen, hält sich Zahir Idrizi, bisher ein bedingungsloser Verfechter des Offensivspiels, offen: «Wenn es zum Erfolg führt, warum nicht?», sagte der FCB-Trainer bei «zo-online.ch».

Trotz des 0:2 bleibt Stäfa vorerst auf dem 4. Zwischenrang, hat aber nunmehr bereits die vierte Niederlage in Serie kassiert und hat in der Rückrunde erst neun Punkte einfahren können. Für Brüttisellen geht es aufwärts und die Top-4-Platzierung ist mit nur noch drei Punkten Rückstand in realistische Reichweite gerückt.

Gäste wieder über dem Strich
Der FC Embrach holt sich mit einem 1:1 beim FC Töss einen Punkt und rückt aufgrund des besseren Torverhältnisses und der Strafpunkte gegenüber Glattbrugg auf den 11. Rang vor. Beide Teams stehen aktuell bei 23 Punkten. Damit zeichnet sich in den letzten drei Runden ein hochspannender Zweikampf um den Abstieg ab.

Embrach hatte einen optimalen Start in die Partie und ging bereits in der 8. Minute durch Dejan Honegger in Führung. Can Bozkir konnte die Partie für die Gastgeber noch vor dem Seitenwechsel ausgleichen.

Die Tössemer beenden mit dem Unentschieden ihre Niederlagen-Serie (zuletzt acht Spiele ohne Sieg) und holen sich den sechsten Saisonpunkt. Trotzdem verbleibt man auf dem letzten Rang.

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Halbes Dutzend fürs Heimteam
Der FC Wiesendangen wartet seit vier Spielen auf einen Sieg. Zuletzt musste man beim 0:7 in Herrliberg schwer untendurch. Da kam der FC Thayngen, als Vorletzter der Liga, gerade zur richtigen Zeit. Das Hinspiel ging allerdings nur mit 2:1 an den FCW.

Diesmal liess da Heimteam keinen Zweifel über den Ausgang der Partie aufkommen und holte sich den Dreier mit einem klaren 6:1-Erfolg. Fabian Meli und Samuel Misteli gelangen dabei jeweils der Doppelpack. Nik Grabo und Joshua Toma zeichneten sich für die weiteren Treffer verantwortlich. Wiesendangen festigt damit seinen 5. Zwischenrang. Absteiger Thayngen kassierte indes die 20. Saisonpleite und liegt nur noch drei Tore hinter der 100-Gegentore-Marke.

Ungeschlagenheit ausgebaut
Vom Gejagten zurück zum Jäger: Für den SC Veltheim ging es im Heimspiel gegen den FC Gossau ZH auch darum, den Druck auf Leader Seuzach aufrechtzuerhalten. Auf eigenem Rasen sind die Veltemer neben Herrliberg als einzige Mannschaft in dieser Saison noch unbesiegt.

Denis Bagnato in der 12. Minute und Fidan Surlici kurz vor der Pause sorgten bereits im ersten Durchgang dafür, dass die Serie der Heim-Ungeschlagenheit anhalten sollte. Der Ehrentreffer für Gossau ZH in der Nachspielzeit (93.) kam zu spät, um die Partie nochmals spannend zu machen. Getroffen hatte Debütant Giovanni Devito, nachdem er in der 80. Minute erstmals für Gossaus Fanionteam eingewechselt worden war.

«Hätten wir in Führung gehen können, wären sie vielleicht nervös geworden», sagte FCG-Trainer Andreas Häsler im «zo-online.ch», der seiner Mannschaft «überhaupt keinen Vorwurf» machen wollte. Die Chancen dazu hatte Gossau, doch Topscorer Riley Christen scheiterte gleich zweimal allein vor dem gegnerischen Tor; einmal traf er nur die Latte.

Veltheim erfüllt also seine Pflicht und bleibt an Leader Seuzach dran. Die Gossauer verbleiben auf dem 8. Zwischenrang.

Big Points für Seen
Kapitales Strichduell in Seen: Mit dem FC Phönix Seen und dem FC Glattbrugg trafen zwei Team aufeinander, die beide noch in akuter Abstiegsgefahr schweben. Die Gäste aus Glattbrugg dabei noch ein bisschen mehr, sie hatten aber die Chance, mit einem Auswärts-Erfolg auch Seen wieder massiv in den Abstiegsstrudel mit reinzuziehen. Andererseits bot sich dem Heimteam die Möglichkeit, mit einem Sieg einen grossen Schritt in Richtung Ligaerhalt zu machen.

Die Gastgeber machten den Schritt, gewannen 3:0 und distanzierten Glattbrugg vorerst auf sechs Punkte. Auf Seiten des Heimteams trafen Ricardo Almeida und Tobias Von Arx noch vor der Pause, sowie Andrea Callà in der zweiten Hälfte. Für die Gäste ging die aktuelle Talfahrt aufgrund des Embracher Punktgewinns in Töss weiter und man rutschte unter den Strich.

Tabellenführung verteidigt
Leader FC Seuzach empfing den formstarken und in der Rückrunde noch unbesiegten FC Bassersdorf. Gelingt es den Gästen, nach dem Erfolg gegen Veltheim den nächsten Tabellenführer zu stürzen?

Bereits nach zwei Minuten ging Bassersdorf durch Christian Hueber in Führung. Noch vor der Pause konnte der Tabellenführer die Partie ausgleichen. Mit seinem 17. Saisontor traf Patrice Eigenheer zum 1:1. Nach der Pause kam das Heimteam besser aus der Kabine und drehte durch Marc Vögeli in der 57. Minute die Partie zu seinen Gunsten. Dabei blieb es bis zum Abpfiff.

Seuzach bleibt an der Spitze und fügt Bassersdorf die erste Rückrunden-Niederlage zu.

Herrliberg bleibt dran
Mit dem FC Herrliberg und dem FC Greifensee trafen zwei Teams aufeinander, die aktuell in ihren Positionen in Lauerstellung liegen. Auf der einen Seite die Herrliberger, die weiterhin um den Aufstieg mitspielen und auf Punktverluste des Duos Seuzach/Veltheim hoffen. Auf der anderen Seite der FCG, der sich langsam an die Top Fünf der Liga herangepirscht hat und sogar noch den 4. Rang im Visier hat. Aber das Heimteam hat in dieser Saison auf eigenem Grund noch keine Niederlage einstecken müssen.

Das sollte auch so bleiben. In der ersten Halbzeit traf Carlo Gamboni zur Führung für Herrliberg. Nach dem Seitenwechsel erhöhte Ian Lustgarten in der 72. Minute auf 2:0. Greifensee reagierte unmittelbar und traf eine Minute später zum Anschluss. Den Schlusspunkt setzte aber erneut Abwehrspieler Gamboni mit seinem 7. Treffer im 8. Spiel.

Der Greifensee-Assistenztrainer Simon Schaich war bei «zo-online.ch» zwar nach dem Auftritt seiner Mannschaft in Herrliberg «mächtig stolz, dass wir nie aufgesteckt haben». Zu holen hatte es für die Greifenseer gegen den Aufstiegskandidaten aber dennoch nichts gegeben.

Mit dem Sieg bleibt Herrliberg also auf Kurs und im Aufstiegsrennen. Greifensee - erst mit der vierten Auswärts-Niederlage - steht weiter auf dem 6. Rang.

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