
Das Überteam der Kreisliga 1 (München) zu ärgern, das war das Ziel der Fußballfrauen der abstiegsgefährdeten SG Grafing/Aßling gewesen. „Das hat das Team definitiv geschafft. Wirklich schlechter waren wir nicht“, freute sich Betreuerin Marion Krecik über eine gute Leistung, die maßgeblich dazu beitrug, dass sich die Niederlage gegen den TSV 1860 München mit 0:3 (0:0) im Rahmen hielt.
Zu Gast auf dem Büchsenberg in Aßling waren die Löwinnen, die mit 19 Siegen aus 19 Spielen das Klassement beeindruckend anführen. Von Anfang an war die SG „konzentriert und klar in den Aktionen“ und ließ nicht viel zu. Bis zur 52. Minute hielt man das 0:0 und hatte auch selbst einige Chancen. „Diese müsste man einfach mal besser ausnutzen und das Tor machen“, haderte Krecik. Einen Freistoß konnte man dann nicht mehr verteidigen, sodass „Sechzig“ durch Ines Brock zum 1:0 traf.
Die Überzahl ab Minute 48 nach einem Foul an Iris Cuka (Rot für Leonie Lauth) nutzten die Gastgeberinnen allerdings auch nicht aus. „1860 spielte doch noch ihre Klasse aus“, erläuterte Krecik. „Gegen solch eine Mannschaft, die sich mit diesem Sieg die Meisterschaft sicherte, wird leider jeder kleine Fehler bestraft.“ Julia Keller stellte per Doppelpack auf 0:3 (74./87.). „Wenn die Mannschaft diese positive Energie mit in die letzten drei Spiele nimmt, ist alles möglich, den Klassenerhalt doch noch zu schaffen“, so die SG-Betreuerin.