
Fernwald-Steinbach. Auslöser dieser Geschichte war das prägnante Foto. Ein Schnappschuss als Fußball-Stillleben, sozusagen. Niko Semlitsch sitzt hinter der Bande, ein Stuhl ist immer am Mann beim 78-jährigen Ex-Profi und (Ex)-Trainer. Nur bei seinem FSV Fernwald kann er bei Spielen am Rasen auf den Rundbänken/Sitzschalen neben dem Sportheim Platz nehmen, wo meistens die sitzen, die schon ewig zum aktuellen Hessenliga-Zweiten kommen. Und sich auskennen.
So wie sich auch Nikos Sohn Marko Semlitsch auskennt, als Sportlicher Leiter der Fernwälder sowieso, als ehemaliger Spieler und Trainer natürlich auch, als Sohnemann eines mit allen Wassern gewaschenen ehemaligen Bundesligaspielers. Marko Semlitsch steht auf dem Foto lässig an der Bande. Das kann er auch angesichts des hervorragenden Tabellenplatzes seines FSV unter dem neuen Trainer Daniel Steuernagel. Was die Semlitschs (78 und 56 Jahre alt) zu sagen haben über Fernwald, Hessenliga, den Fußball überhaupt und noch einiges mehr, das haben sie in einer wunderbar kurzweiligen Stunde in einem Cafè kundgetan.
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