Ehrgeiziger Coach: Albert Krenn
Ehrgeiziger Coach: Albert Krenn – Foto: Peter Solek

Die "Römer" kommen: Krenn nicht komplett zufrieden

Der SV Hutthurm möchte gegen den FC Künzing eine Herbstrunde mit Licht und Schatten positiv abschließen

Auf die Frage, ob er mit der Zwischenbilanz seiner Truppe zufrieden ist, muss Albert Krenn, Spielertrainer des SV Hutthurm, kurz überlegen. "Bedingt", antwortet der ehemalige Regionalligakicker des SV Schalding-Heining dann. Am Samstag (Anstoß 14 Uhr) müssen die "Huadinger"-Fußballer noch nachsitzen und erwarten den amtierenden Vizemeister FC Künzing zu einem Nachholmatch der Bezirksliga Ost. Die Prebeck-Mannen dürfen sich im Landkreis Passau keine Nullrunde erlauben, ansonsten bleibt der Rückstand zum Rangzweiten SpVgg Ruhmannsfelden bei vier Zählern. Der Meisterschaftszug scheint ohnehin bereits ohne Rockinger, Drexler & Co. abgefahren zu sein.

Für die Hausherren geht es darum, den Abstand zu den hinteren Rängen zu vergrößern. Der erste Relegationsplatz liegt nämlich nur fünf Punkte entfernt. "Wir wollen nicht leer ausgehen. Künzing ist zwar der Favorit, aber ein Unentschieden ist unser Mindestziel", verrät Albert Krenn, dessen Gefolge gegen Teams aus dem vorderen Tabellenbereich meist gut aussieht. "Unsere Probleme haben wir gegen die Mannschaften, die unten stehen. In diesen Spielen haben wir viel zu viele Punkte liegen gelassen. Am vergangenen Wochenende haben wir nur 2:2 beim Schlusslicht in Kirchroth gespielt. Gegen Türk Gücü Straubing konnten wir zweimal nicht gewinnen, daheim gegen Oberpolling haben wir verloren. Sowas kann schon mal passieren, aber nicht in der Häufigkeit", kritisiert Krenn, der aber auch lobende Worte für seine Equipe findet: "Es waren einige richtig gute Auftritte dabei und auch defensiv haben wir uns im Laufe der Saison stabilisiert. Unterm Strich wäre durchaus mehr drin gewesen und es wurmt mich schon etwas, dass wir nicht besser dastehen."



Das Duell gegen Künzing wird auf Kunstrasen ausgetragen. "Unser Rasenplatz ist leider schon in einem schlechten Zustand", berichtet Hutthurms Coach, der kein Kunstrasen-Fan ist: "Für meine alte Knochen ist das gar nichts mehr." Dennoch wird der 37-Jährige nochmal ran müssen, da der formstarke Innenverteidiger Johannes Krückl passen muss. Sebastian Loibl ist seit letzter Woche gesundheitlich angeschlagen und wird wohl nur für einen Teileinsatz in Frage kommen. Adrian Böck und Fabian Semsch sind nach langen Verletzungspausen noch nicht bei 100 Prozent. "Wir werden nochmal alle Kräfte mobilisieren und wollen einen positiven Abschluss", lautet der Wunsch von Krenn, der mittlerweile seit drei Jahren Spielertrainer des Traditionsklubs ist.


Aufrufe: 017.11.2022, 11:10 Uhr
Thomas SeidlAutor