2026-03-25T14:09:28.761Z

Querpass

Die offene Frage im Prümer Land 

B 12: Für die neue Saison haben sie sich in und um Wallersheim einiges vorgenommen. Was bis dahin aber noch geklärt werden muss.  

von Philipp Schabo · Heute, 09:00 Uhr · 0 Leser
Sebastian Heinzens Verbleib bei der SG Prümer Land ist ungewiss.
Sebastian Heinzens Verbleib bei der SG Prümer Land ist ungewiss. – Foto: FuPa/Verein

Eine wichtige Personalfrage bei der SG Prümer Land-Wallersheim ist derzeit noch ungeklärt, im Zentrum steht dabei der aktuelle Trainer Sebastian Heinzen. Dieser weiß noch nicht, ob er in der kommenden Saison an der Seitenlinie stehen wird: „Spaß macht es mir auf jeden Fall, gar keine Frage. Gerade mit dieser Truppe. Jedoch sind der Vorstand und ich uns noch nicht einig“, sagt der 38-Jährige zu seiner Situation.

Der sportliche Leiter Norbert Baur lässt auf FuPa-Anfrage durchblicken: „Unser Ziel für die kommende Saison ist es, um den Aufstieg mitzuspielen. Dafür braucht Sebastian das entsprechende Spielermaterial. Auf einigen Positionen sind wir unterbesetzt. In diesen Fällen will er Klarheit. Für sein Überlegen habe ich volles Verständnis. Am besten wäre es, wenn es mit ihm als Trainer weitergeht.“

Ein wichtiger Spieler, der dabei hätte helfen können, wäre der 19-jährige Giovanni Vacca gewesen. Der Mittelfeldspieler wechselte im Winter zum Rheinlandligisten SG Schneifel (TV berichtete) – ein bitterer Verlust auch für Heinzen: „Dieser Wechsel tut mir persönlich weh, da ich derjenige war, der Giovanni aus der A-Jugend hochgeholt hat. Ich habe gesehen, dass er das Potenzial hat, im Seniorenbereich direkt Fuß zu fassen. Der Wechsel ist trotzdem sehr lobenswert und spricht für ihn.“

In der Kreisliga B 12 verlor Heinzens Mannschaft am vergangenen Samstag das Derby gegen den souveränen Tabellenführer SG Watzerath mit 0:2. „Die erste Halbzeit ging zurecht an Watzerath. Durch einen Fehler unseres Innenverteidigers geraten wir in Rückstand. Nach dem 2:0 verwalteten die Watzerather das Spiel eiskalt“, meint der Coach im Rückblick.

Somit stehen die Vereinigten aus Wallersheim, Rommersheim und Prüm aktuell mit 24 Punkten auf dem neunten Platz. Bis zur viertplatzierten SG Eifel Mitte-Lissendorf sind es nur drei Zähler. „Diese Region um den vierten bis sechsten Platz sollte am Ende der Saison machbar für uns sein“, erhofft sich Heinzen.

Zurzeit können Nico Heinzen (Schambeinentzündung) und Marc Clemens (Innenbandabriss) nicht mitwirken. Sie werden auch am Samstag ab 18 Uhr im Duell bei der DJK Müllenbach fehlen. Heinzen geht die Aufgabe am Nürburgring so an: „Sie haben einen sehr erfahrenen Kader, der das Potenzial hat, oben mitzumischen. Im Hinspiel haben wir aber auch gezeigt, was in uns steckt. So konnten wir ein 0:2 mit Ehrgeiz zu einem 3:2 drehen. Das gibt Mut für das Spiel.“