2025-12-03T05:51:34.672Z

Ligabericht
Ludwig Tannhäuser (rechts in Weiß-Rot) brachte seine SpVgg Trabitz in Reuth per Strafstoß in Front. Der TSV (in Schwarz) verlor das Kirwamatch gegen den ambitionierten Gast am Ende knapp mit 1:2.
Ludwig Tannhäuser (rechts in Weiß-Rot) brachte seine SpVgg Trabitz in Reuth per Strafstoß in Front. Der TSV (in Schwarz) verlor das Kirwamatch gegen den ambitionierten Gast am Ende knapp mit 1:2. – Foto: Creativ-Action.de

Die Oberen ohne Makel, die Kellerkinder komplett ohne Ertrag

Herbstmeister SV 08 Auerbach und seine schärfsten Verfolger punkten allesamt dreifach +++ Abstiegsgefährdete Teams treten nach Niederlagen auf der Stelle und konnten damit nichts zur Verbesserung ihrer besorgniserregenden Lage tun

Ohne Überraschungen lief der 12. und vorletzte Hinrundenspieltag in der Kreisliga Nord ab. Die "Oberen" des Klassements erledigten ihre Aufgaben allesamt erfolgreich und gaben damit ihren Ambitionen weitere Nahrung. Der mit fünf Punkten Vorsprung die Liga anführende SV 08 Auerbach (1./31 - 3:0 in "Dumba") sicherte sich damit vorzeitig auch den inoffiziellen Titel des Herbstmeisters. Und auch beiden größten Mitstreiter der Maier-Crew, die SV Grafenwöhr (2./26 - 3:1 in Eschenbach) und die SpVgg Trabitz (3./26 - 2:1 in Reuth) fuhren in der Fremde den vollen Ertrag ein. Bleibt noch der schärfste Verfolger dieses punktgleichen Duos, der TSV Eslarn (4./23), auch er holte sich in Haidenaab (10./11) den erhofften Dreier.

Ohne jeglichen Punktgewinn hingegen blieben die "Kellerkinder" der Liga, also die Mannschaften, die aktuell "dick" im Abstiegskampf stecken. Der SV Kohlberg (14./4 - 2:5 in Tremmersdorf) verlor das erste Match unter der Leitung seines neuen Trainers Eugenio Wild und bleibt weiterhin sieglos. Und auch die beiden Mannschaften auf den Rängen 12 (SC Eschenbach - 10 Punkte) und 13 (SC Kirchenthumbach - 8 Punkte) - den so genannten "Schleudersitzen" - blieben punktlos, sie hofften gegen die Derbygegner aus Grafenwöhr und Auerbach vergeblich auf die Wirkung der eigenen Gesetze derartiger Partien und verloren. Schließlich holten auch die sich in gefährlicher Nähe der Gefahrenzone befindenden Teams auf den Rängen 9 bis 11 aus Vorbach, Haidenaab und Rothenstadt keinen einzigen Zähler und behielten damit ihre Sorgenfalten.

Die Saisontreffer 19 bis 21 von Liga-Goalgetter Sebastian Striegl besiegelten die dritte Saisonheimniederlage des ASV, der sich allerdings gegenüber den letzten Auftritten stark verbessert präsentierte. Die Gäste von der Landesgrenze wurden damit ihrer Favoritenrolle gerecht und behalten damit die ganz vorderen Plätze in greifbarer Nähe. FuPa überlässt die Bewertung des Spielverlaufs den beiden Übungsleitern:

"Man kann über dieses Spiel die Überschrift setzen Striegl 3, Haidenaab 1. Ich persönlich sah uns mit der besseren Spielanlage, wir haben unser Konzept sehr gut umgesetzt, deshalb bin ich auch zufrieden mit der Leistung, die meine Mannschaft gebracht hat. Leider hat Eslarn heute einen Spieler in seinen Reihen gehabt, der alles überragt hat, das muss man neidlos anerkennen. Er macht halt aus vier Chancen drei Tore, die uns letztlich das Genick brachen. Spielentscheidend für mich war ein nicht gegebener, glasklarer Elfmeter, der möglicherweise das 2:2 gebracht hätte. Der Schiedsrichter sah erst einen Ballkontakt, bevor der Spieler fiel, ich sah nur ein Foul. Bitter für uns, Glück für Eslarn. Wenn da der Ausgleich fällt, weiß man nicht, wie das Spiel ausgeht. Ist mal wieder typisch für unsere Lage, wir müssen es so hinnehmen, wie es ist. Wir haben das Spiel verloren, wegen einem herausragenden Einzelspieler, den wir nicht in den Griff bekommen haben. Insgesamt allerdings eine extreme Leistungssteigerung im Vergleich zum Tremmersdorf-Spiel, auf die sich aufbauen lässt und die mich positiv stimmt für die nächsten Aufgaben. Meine Mannschaft hat sich willig präsentiert, auch in der Zweikampfführung, nun geht es am kommenden Wochenende in Kohlberg einzig und allein darum, drei Punkte zu holen. Wie gesagt, wir können zufrieden sein, auch wenn das Ergebnis leider nicht gepasst hat", so ASV-Übungsleiter Michael Kaufmann.

"Der ASV hat quasi mit dem einzigen Torschuss in der ersten Halbzeit das 1:0 erzielt. Wir haben uns gegen das Abwehrbollwerk anfangs sehr schwer getan. Wir hatten wohl sehr viel Ballbesitz, doch hat es Haidenaab mit allen elf Mann in der eigenen Hälfte in der ersten Hälfte gut verteidigt. Das 1:1 war vor der Pause wichtig. In Halbzeit zwei wollten wir weiter konsequent Druck nach vorne machen, was uns auch stückweise gut gelungen ist. Der Dosenöffner oder auch das erlösende 2:1 für uns, war das Resultat von gutem Pressing und einem genialen Steckpass von Daniel Bäumler. In der Folge konnten wir weiter guten Druck ausüben und ließen hinten nichts mehr anbrennen. Das 3:1 beschert uns weiter den Anschluss an die drei Spitzenteams", so ein zufriedener Gästespielertrainer Peter Rackl.

Tore: 1:0 Pascal Steeger (6.), 1:1, 1:2 und 1:3 Sebastian Striegl (20./71./82.) - Schiedsrichter: Franz Macht - Zuschauer: 150

Trotz einiger Phasen, in denen der FC nicht unbedingt überzeugte und die Zügel schleifen ließ, wurden die abstiegsgefährdeten Gäste am Ende beim dritten Heimsieg in Folge klar niedergehalten. Für deren Neu-Trainer Eugenio Wild fiel das Ergebnis zu hoch aus, wie er in seinem Statement erklärt. Beide Seiten fassen die Geschehnisse aus ihrer Sicht zusammen:

"Es war ein starker Beginn unseres Teams mit drei Hochkaratern in den ersten zwei Minuten, nach einer unglücklich abgefälschten Flanke lagen wir nach acht Minuten aber plötzlich hinten. Es folgte eine starke Reaktion des FC mit weiteren Großchancen und dem hochverdienten Ausgleich. Leider haben wir uns dann Mitte der 1. Halbzeit eine Auszeit genommen, die mit der Führung kurz vor der Halbzeit aber beendet wurde. Zwanzig starke Minuten nach dem Pausentee entschieden dann die Partie zu unseren Gunsten. Danach stellten wir aber das Fußballspielen komplett ein, sodass der SV Kohlberg sogar noch näher herankommen hätte können", so die Zusammenfassung des Spielverlaufs von FC-Vorstand Wolfgang Seitz.

Gästetrainer Eugenio Wild, der zum ersten Mal an der Außenlinie stand, sah trotz der Niederlage Positives, was ihm Hoffnung macht: "Ich denke, die Zuschauer haben ein gutes Kreisligaspiel gesehen. Das Ergebnis spiegelt nicht das wieder, was meine Mannschaft geleistet hat. Wir gingen früh in Führung, waren auch gut im Spiel, bekommen allerdings vier Minuten später den Ausgleich. Vor allem im Abwehrverhalten müssen die Jungs noch viel lernen, das war nicht gut und somit haben wir den Tremmersdorfern eigentlich vier Tore geschenkt. Sie hatten zwar einige Torchancen mehr, aber ich finde, dass sie in Halbzeit 2 keinen Deut besser waren. Ich bin unter dem Strich keineswegs enttäuscht, ich habe gesehen im ersten Spiel, was in der Mannschaft steckt. Wir werden weiter hart daran arbeiten. Glückwunsch an den FC zum Sieg".

Tore: 0:1 Leon Dippel (5./Eigentor), 1:1 Jonas Frank (9.), 2:1 Christofer Neumann (44.), 3:1 Patrick Dittner (57.), 4:1 und 5:1 Fabian Diepold (61. per Strafstoß/66.), 5:2 Nico Kaube (69.) - Schiedsrichter: Christoph Spöth - Zuschauer: 125 - Zeitstrafe für Helder Yanick Lopes Silva (27./Kohlberg)

Eine maximale Verwertung der sich bietenden Einschußchancen bescherte dem Gastgeber bis zum Pausentee schon einen deutlichen Drei-Tore-Vorsprung. Die Gäste, die über die gesamte Distanz optisch überlegen wirkten, kamen kurz nach Wiederbeginn zum Anschluß, was die Hoffnung nährte, noch einmal heranzukommen. Kulmain präsentierte sich allerdings defensiv stabil und brachte den Dreier, der das weitere Verweilen im oberen Tabellendrittel erlaubt, relativ sicher über die Zeit. In Folge die zum Teil unterschiedliche Bewertung des Spielverlaufs aus Sicht der beiden Coaches:

"Ich denke, der Sieg war auf jeden Fall verdient, weil wir über 90 Minuten die besseren Chancen hatten, auch wenn Vorbach ein wenig mehr Spielanteile besaß, doch sich nicht groß zwingende Chancen erspielte. Zudem hatten wir heute das nötige Quäntchen Glück auf unserer Seite, weil wir beispielsweise in Halbzeit 1 aus drei Chancen drei Tore machen, was uns heute natürlich gewaltig half. Nach der Pause hat Vorbach dann gedrückt, das 3:1 kurz nach Wiederbeginn hat die Partie noch einmal spannender werden lassen. Vorbach hatte wieder mehr Spielanteile, großartige Chancen sprangen nicht dabei heraus. Wir machen das 4:1 - was zurückgenommen wird wegen Abseits, obwohl der Ball vom Gegner kam - und dann hatten wir noch eine Riesenchance, wo unser Spieler zurückgepfiffen wird, obwohl es eine Vorteilsituation war. Insgesamt merkst du halt, dass das Glück - wenn du weiter vorne platziert bist - dir einfach mehr hold ist, als wenn du gegen den Abstieg spielst. Ein verdienter Sieg gegen Vorbacher, die ihre nötigen Punkte holen werden, sie sind stark genug und gehören einfach in diese Liga", sagte SVK-Chefanweiser Oliver Drechsler.

"Eine sehr bittere Niederlage in Kulmain, nach einem echt guten Spiel von uns. Wahrscheinlich eines unserer besten Spiele in dieser Saison. Der SV Kulmain gewann aufgrund seiner fast hundertprozentigen Chancenverwertung. Über die gesamte Spielzeit waren wir spielbestimmend, hatten mehr Ballbesitz und mehr Chancen. Das 1:0 fiel nach einem Eckball. Das 2:0 vier Minuten vor der Halbzeit nach einem Konter, nach vorherigem Eckball für uns, das 3:0 mit dem Halbzeitpfiff durch einen Sonntagsschuss. Wir ließen gute Chancen ungenutzt und hatten Pech mit einem Lattenschuss. Außerdem wurde ein Elfmeter für uns wieder zurückgenommen, da der Linienrichter zuvor eine Abseitsposition gesehen hatte. Nachdem wir in der 2. Halbzeit schnell auf 3:1 verkürzen konnten, keimte nochmal Hoffnung auf, aber Kulmain verteidigte gut und clever. Bei der einzigen Chance von Kulmain in der zweiten Halbzeit trafen sie erneut mit einem Sonntagsschuss in den Winkel zum vermeintlichen 4:1 aber auch hier wurde auf Abseits entschieden. Letztendlich wäre mindestens ein Unentschieden verdient gewesen, Kulmain war aber einfach gnadenlos effizient und traf eigentlich mit jeder Chance. Einen Vorwurf kann ich meiner Mannschaft auf jeden Fall nicht machen. Spätestens jetzt geht es für uns nur um den Klassenerhalt und um nichts anderes", so der Gästetrainer Peter Schramm.

Tore: 1:0 Julian Lautner (22.), 2:0 Maximilian Kuhbandner (43.), 3:0 Nicolas Pusiak (45.), 3:1 Haroun Kahouli (47.) - Schiedsrichter: Sebastian Scheidler - Zuschauer: 185

Bis hinein in die "Crunchtime" dieses Matches sah es so aus, als würden die Gäste mit einem wichtigen Unentschieden - es wäre das vierte in Folge gewesen - die Heimreise aus dem "Kreinzl" antreten. Und sie hätten sich diesen Punktgewinn ohne Zweifel auch verdient gehabt, boten sie doch dem über weite Strecken nicht unbedingt überzeugenden Gastgeber bestens Paroli. TSV-Stürmer Dilane Mayeko sollte sich schließlich in den letzten Minuten dieser Partie - Zuschauer und Mannschaften hatten sich wohl schon mit einem Remis angefreundet - zum Spielverderber für den VfB auf der einen Seite und zum Matchwinner für die Steinwaldelf auf der anderen Seite entwickeln. Mit seinem Doppelpack innerhalb von 120 Sekunden sicherte er schließlich seinen Farben spät den fünften Saisondreier, während die Weidener Vorstädter ihre sechste Einbuße erlitten.

"Es war ein sehr zerfahrenes, mit vielen Fehlern behaftetes Spiel. Am Ende des Tages zählen aber für uns nur die Punkte. Eigentlich ein typisches 0:0-Spiel, aber es hat sich dann doch noch die individuelle Klasse unserer Mannschaft durchgesetzt. Dank zweier später Tore von DJ geht der Sieg dann schon in Ordnung. Für uns heißt es jetzt, den Mund abzuwischen und den Fokus sofort auf nächste Woche zu richten", so TSV-Coach Benjamin Scheidler.

"Das Auswärtsspiel in Erbendorf zeigte, dass sich unsere Mannschaft vor keinem Gegner verstecken muss. Von Beginn an traten wir mutig auf und erspielten uns zwei klare Torchancen, die leider ungenutzt blieben. Über weite Strecken der Partie hatten wir leichtes Übergewicht im Spiel, konnten daraus jedoch kein Kapital schlagen. Gegen Ende nutzte Erbendorf einen individuellen Fehler unsererseits eiskalt aus und erzielte im Anschluss an einen schnellen Konter das 1:0. Das 2:0 fiel kurz darauf, als wir in der Schlussphase offensiver agierten und Räume öffneten", sagte Gästecoach Manuel Funk.

Tore: 1:0 und 2:0 Dilane Mayeko (88./90.) - Schiedsrichter: Leon Becher - Zuschauer: 105

Im mit Spannung erwarteten Derby taten sich die Gäste insgesamt schwerer, als vielleicht erwartet. Geschuldet war das auch der Tatsache, dass die Garnisonsstädter nach der 2:0-Führung die Zügel schleifen liessen, was die Heimelf stark machte. Nach dem Anschlußtreffer schien der Ausgleich möglich, ein Platzverweis versetzte dem SCE dann aber den entscheidenden Rückschlag. Dennoch setzte die Dal-Elf in Folge noch einmal alles auf eine Karte, erhielt jedoch nach einem Konter den entscheidenden Knockout.

"Wir sind wieder mit zwei Toren ins Hintertreffen geraten, konnten in der 1. Halbzeit dann, trotz guter Chancen, nicht verkürzen. Vor dem Anschlusstreffer und danach waren wir die bessere Mannschaft. Als wir dran waren, den Ausgleich zu erzielen, bekamen wir leider einen Platzverweis gegen uns ausgesprochen. Danach wurde es schwer und wir kassierten noch das 1:3 bei einem der vielen Konter des Gegners", so SCE-Coach Mo Dal.

"Ein am Ende verdienter 3:1-Sieg für uns. Nach dem 2:0 und bis hinein in die zweite Halbzeit war ein bisschen der Wurm bei uns drin. Eschenbach konnte immer wieder Nadelstiche setzen, machte das 1:2, schwächte sich aber dann mit einem Platzverweis. Danach haben wir - zu spät einfach - den Deckel draufgemacht. Zusammengefasst muß das Spiel 3:7 ausgehen. Respekt für die Leistung von Eschenbach, wir haben uns wirklich hart getan, wir waren daran aber auch selber Schuld. Eschenbach wird sicherlich noch die notwendigen Punkte holen, davon bin ich überzeugt. Wir haben die Pflichtaufgabe gelöst, sind punktgleich auf Platz 2, ist okay. In den beiden Heimspielen nun gegen Erbendorf und Kulmain wollen wir natürlich weiterhin punkten", so Gästetrainer Bobby Bafra.

Tore: 0:1 Alexander Dobmann (6./Strafstoß), 0:2 Jonas Ertl (34.), 1:2 Timo Adler (70.), 1:3 Denis Kabaklar (82.) - Schiedsrichter: Lukas Kreuzer - Zuschauer: 150 - Platzverweis: Gelb-Rot für Valentin Schieder (73./SCE)

Der Tabellenführer ließ früh schon keine Zweifel darüber aufkommen, dass er als Sieger das grüne Geläuf verlassen würde. Zwei schnelle Tore schon in der Frühphase des Derbys ebneten den Weg zum zehnten Saisondreier. Gegen den kämpferisch dagegenhaltenden Gastgeber eröffneten sich den fußballerisch hochüberlegenen Bergstädtern in Folge mehrere Einschußchancen, um schon vorzeitig dafür zu sorgen, dass die Messe gelesen war. So dauerte es vor einer beeindruckenden Zuschauerkulisse bis hinein in die Schlußphase, ehe der Deckel endgültig drauf war.

„Die bessere Mannschaft hat heute das Spiel gewonnen. Unser Ziel, möglichst lange die Null zu halten, hat keineswegs funktioniert und so war der Ausgang der Partie früh vorbestimmt. Mit unserer kämpferischen Leistung können wir zufrieden sein, jedoch waren die Auerbacher spielerisch eine Nummer zu groß für uns“, so der ehrliche Kommentar von SCK-Spartenleiter Marcel Lohner.

"Wir haben von Beginn an das Spiel kontrolliert. Anfangs hat es Dumba gut gemacht und die Räume sehr eng zugestellt. Mit zunehmender Spieldauer und nach zwei schnellen Toren konnten wir uns dann auch weitere gute Torchancen erarbeiten. Aufgrund einer mangelhaften Chancenverwertung und einem sehr guten Torwart auf Seiten von Kirchenthumbach fiel der Sieg nicht noch höher aus", so Gästetrainer Daniel Maier.

Tore: 0:1 und 0:2 Cengiz Izmire (12./13.), 0:3 Manuel Trenz (76.) - Schiedsrichter: Önder Sariaydin - Zuschauer: 300 - Zeitstrafe für Leopold Mückl (90./SCK)

In der ersten Hälfte der Partie entwickelte sich ein munteres Spiel mit leichten Feldvorteilen für die Gäste aus Trabitz, wobei der TSV den Gegner weitestgehend fern vom eigenen Strafraum halten konnte und selbst auch offensive Nadelstiche setzte. So ging es mit einer ausgeglichenen Anzahl an Torchancen torlos in die Halbzeit. Gleich nach Wiederanpfiff waren zunächst die Hausherren am Drücker, Frank Eckl und Daniel Weigl verpassten jedoch jeweils aus aussichtsreicher Position, den TSV in Führung zu bringen. In der 58. Spielminute kam dann nach einer Trabitzer Ecke ein Reuther Spieler im Zweikampf um den Ball etwas zu spät und Schiedsrichter Florian Drexler entschied auf Foulspiel. Den fälligen Strafstoß verwandelte Ludwig Tannhäuser sicher zur Gästeführung. Die Vorentscheidung fiel dann in der 78. Spielminute. Nach einem Sololauf bis an die Torauslinie legte Tannhäuser den Ball zurück auf Carlos Lungo, der aus kurzer Distanz zum 0:2 einschob. Der TSV gab sich keineswegs auf, für richtige Torgefahr konnte man jedoch erst wieder gegen Spielende sorgen, als TSV-Kapitän Fabian Höcht frei vor Wächter knapp am Tor vorbeizog. Der 1:2-Anschlusstreffer durch Martin Bächer mit Ablauf der regulären Spielzeit kam dann letztendlich zu spät, da die Trabitzer in der verbliebenen Nachspielzeit den Hausherren keine Torchance mehr zuließen. (Spielbericht: TSV Reuth)

"Wir haben uns selbst um einen möglichen Erfolg gebracht. Sind schon schwer ins Spiel gekommen, haben auf der anderen Seite wenig zugelassen und haben dann wenige Nadelstiche nach vorne setzen können. Betrachtet man die Chancen insgesamt, wäre mehr drin gewesen, so hatten wir nach der Pause zwei gute Möglichkeiten und liefen nach dem 0:2 zwei Mal auf den Keeper zu. Am Ende ist es so, wer die Tore macht, gewinnt. Auch wenn die Enttäuschung momentan da ist, wollen wir eine vernünftige Kirwa nun feiern. Jetzt geht es noch gegen Eslarn, in den letzten drei Partien gegen Vordere haben wir nichts holen können, schauen wir, dass wir halt jetzt in Eslarn etwas mitnehmen", so Spielertrainer Martin Bächer nach dem Schlußpfiff,

"Ein Riesenlob an die Mannschaft für die kämpferische Leistung. Der Sieg war der nächste Schritt auf einer Treppe mit 26 Stufen. Im Großen und Ganzen bin ich mit dem bisher Gezeigten zufrieden, ich kann unsere Mannschaft und die Liga nun sehr gut einschätzen, haben wir nun ja nur noch einen Gegner vor uns, gegen den wir noch spielen müssen. 12 Spiele, 26 Punkte, wir sind über den vorgenommenen Zweiterschritt, im Winter werden wir nun eine Bestandsaufnahme machen. Ein großes Lob an die zweite Mannschaft, die uns aktuell bei Ausfällen unterstützt. Nehmen wir heute den Lungo, ein Assist, ein Tor selbst gemacht, das ist einfach top", so Thomas Baier, der Trainer des Rangdritten aus Trabitz.

Tore: 0:1 Ludwig Tannhäuser (58./Strafstoß), 0:2 Carlos Lungo (78.), 1:2 Martin Bächer (90.) - Schiedsrichter: Florian Drexler - Zuschauer: 200

Aufrufe: 013.10.2025, 12:10 Uhr
Werner SchaupertAutor