
Zwei Spieltage vor dem Ende der Saison ist der Kampf um den Titel und dem damit verbundenen Aufstieg in die Bezirksliga noch immer nicht endgültig entschieden. Anders sieht es im Tabellenkeller aus. Hier gab es keine Derbyhilfe für den Tabellenvorletzten, VSV Hedendorf/Neukloster II.
Mit nur einem Sieg kann man die Klasse nicht halten. Das war den Fußballerinnen der zweiten VSV-Mannschaft schon vor dem Derby in Apensen klar. Dieses ging mit 0:2 verloren. So wird es also für das Team von Trainer Andreas Roloff nach zwölf Jahren zurück in die 1. Kreisklasse gehen. Der einzige Sieg gelang in dieser Saison am 1. Oktober 2025 gegen die SV Ahlerstedt/Ottendorf IV. Lediglich neun Tore schoss das Roloff-Team. Im Vergleich dazu erzielte Annikki Dudszus für die Konkurrentinnen im Abstiegskampf, die SG Scharmbeck-Pattensen-Ashausen, allein 22 Treffer. Dass das restliche Team hier auch nur noch zwei weitere Tore beisteuerte, ist dann zweitrangig, wenn man zwölf Zähler mehr gesammelt hat als die Absteigerinnen, dann reicht das allemal.
Verfolgerinnen lassen abreißen
Lange Zeit sah es so aus, als könnten die SV Ahlerstedt/Ottendorf III, der FSV Bliedersdorf/Nottensdorf und mit Abstrichen der TSV Apensen II der Spitzengruppe folgen. Letztlich war es neben der SpVgg Bison lediglich noch A/O III, zumal die Tabellenführerinnen aus Rosengarten im Frühjahr eine kleine Schwächephase mit drei Unentschieden in Folge hatten. Nachdem die A/O-Elf von Trainer Dario Stelling am zwölften Spieltag bei Scharmbeck-Pattensen-Ashausen verlor, war der Zug für die Ahlerstedterinnen dann auch abgefahren.

Nur noch zwei Teams mit Chancen
So machen die beiden Aufsteigerinnen den erneuten Aufstiegskampf unter sich aus. Allerdings hat Bison zwei Begegnungen vor dem Ende fünf Punkte Rückstand zum FC Rosengarten, der sich den Durchmarsch sicherlich nicht mehr nehmen lässt.
Wenn die Mannschaft von Trainer Lucas Goerke bis zum Ende der Saison ungeschlagen bleibt, hätte auch kein anderes Team den Aufstieg verdient. Es wäre dann bereits der Dritte in Serie. Hier scheint etwas Großes zu wachsen. Während der FC noch gegen den TSV Apensen II und gegen die Absteigerinnen aus Hedendorf und Neuklostzer spielen muss, trifft die SpVgg Bison noch zweimal reisen, Pattensen und Neu Wulmstorf. Und hier helfen dann nur noch Siege.