
Am Donnerstag, den 14. Mai 2026, verwandelte sich der Uwe Seeler Fußball Park in Malente zum Zentrum des schleswig-holsteinischen Jugendfußballs. Unter dem Motto „Ein Tag, vier Finals“ kämpften die acht besten Nachwuchsteams des Landes um die begehrten Landespokaltitel. Gemeinsam mit dem Partner OPTI Performance zog der Schleswig-Holsteinische Fußballverband (SHFV) eine durchweg positive Bilanz des Finaltages, der bei bestem Fußballwetter hochklassigen Sport bot.
Den Auftakt machten am Vormittag die C-Junioren. Der VfB Lübeck, der bereits im Halbfinale in einem dramatischen Elfmeterschießen gegen Holstein Kiel die Oberhand behalten hatte, ging als klarer Favorit in die Partie gegen den TSV Klausdorf. Dieser Rolle wurden die Hansekicker mehr als gerecht und siegten souverän mit 6:0 (3:0).
Die Torschützen für den Regionalligisten waren:
Auch bei den B-Juniorinnen gab es einen Favoritensieg zu bejubeln. Die Mannschaft von Holstein Kiel setzte sich mit 4:0 (1:0) gegen den NTSV Strand 08 durch. Zwar hielt der Außenseiter aus Timmendorfer Strand lange Zeit leidenschaftlich dagegen, doch die individuelle Klasse der Kielerinnen gab am Ende den Ausschlag. Bente Reimers (40., 79.), Yva Kahl (55.) und Emmy Fischer (80.) sorgten mit ihren Treffern für den verdienten Landespokalsieg der Jungstörche.
Im Finale der B-Junioren kam es zum packenden Oberliga-Duell zwischen dem TSV Kronshagen und der SpVg Eidertal Molfsee. Den besseren Start erwischte die Spielvereinigung, die bereits in der 12. Minute durch Felix Thomas in Führung ging. Doch Kronshagen zeigte sich unbeeindruckt: David Fischer avancierte zum Mann des Tages, glich zunächst aus (21.) und schnürte nach der Pause einen Doppelpack zur Vorentscheidung (50., 55.). Den Schlusspunkt zum 4:1-Endstand setzte Lasse Manz in der Nachspielzeit (80.+2), was den mitgereisten TSVK-Anhang in Jubel versetzte.
Das Highlight zum Abschluss bildete das Finale der A-Jugend zwischen Holstein Kiel und dem JFV Lübeck. Da beide Teams bereits vor Anpfiff für den DFB-Pokal der kommenden Saison qualifiziert waren, entwickelte sich ein befreites, aber dennoch hochklassiges Spiel.
Mark Richter Monserrat brachte Kiel mit einem platzierten Distanzschuss in Führung (16.), bevor Lennard Luth für die Lübecker noch vor der Pause ausglich (41.). Ein 2:1 der Lübecker wäre auch noch möglich gewesen. In einer ausgeglichenen zweiten Hälfte bewies Holstein-Trainer Freddy Kaps ein glückliches Händchen: Der eingewechselte Emin Torunogullari markierte in der 77. Minute die erneute Führung. Den Deckel auf den 3:1-Sieg machte schließlich Kevin Hahn mit einem sehenswerten Freistoß in der Schlussminute (80.).
Mit vier verdienten Siegern und einer tollen Atmosphäre im Uwe Seeler Fußball Park endete ein interessanter Finaltag der Jugend 2026.