
Der FSV Dörnberg treibt seine Kaderplanung weiter voran und setzt dabei erneut auf Kontinuität – vor allem auf Spieler, die im sportlichen Alltag wie in der Vereinskultur eine tragende Rolle einnehmen. Nach den bereits vermeldeten Zusagen von Fabrice Hansch, Florian Müller und Dominik Richter – dem erfahrenen Kern, der seit Jahren das Gesicht der Mannschaft prägt – folgen nun zwei weitere Verlängerungen, die der Verbandsligist als „ganz wichtige“ Bausteine einordnet.
Im Mittelpunkt steht dabei Sandro Bätzing. Der Flügelspieler gilt in Dörnberg als Identifikationsfigur, vor allem aber als einer der entscheidenden Faktoren der laufenden Saison. Der Verein beschreibt ihn als „pfeilschnell, technisch stark und torgefährlich“ – Attribute, die sich auch in Zahlen abbilden: Zehn Tore und elf Vorlagen stehen nach Vereinsangaben bereits zu Buche. Für die Habichtswälder ist das ein Ausrufezeichen, denn Bätzing verkörpert das, was in der Verbandsliga oft den Unterschied macht: Tempo, Mut im Eins-gegen-eins und die Fähigkeit, Spiele mit Aktionen in der Offensive zu kippen. Entsprechend deutlich fällt das Urteil aus: Auf und neben dem Platz sei er „enorm wichtig“ und „aus der Mannschaft nicht wegzudenken“.
Einen anderen Ton hat die zweite Personalie – und gerade darin liegt ihre Aussagekraft. Phil „Pille“ Schnegelsberg hat sich nach Darstellung des Vereins über Jahre hinweg „mit harter Arbeit, großem Engagement und kontinuierlicher Entwicklung“ in die erste Mannschaft gespielt. Aktuell jedoch wird er von einer schweren Knieverletzung ausgebremst, die eine längere Pause nach sich zieht. Der FSV verbindet die Verlängerung daher ausdrücklich mit einem Bekenntnis: Man stehe „zu 100 Prozent“ hinter dem Spieler und freue sich bereits auf seine Rückkehr. In einer Zeit, in der Personalentscheidungen im Amateurfußball häufig kurzfristig getroffen werden, ist das auch ein Signal nach innen – und an die Kabine.
So ergibt sich ein stimmiges Bild: Dörnberg hält mit Hansch, Müller und Richter die bewährte Achse zusammen, setzt mit Bätzing auf einen leistungstragenden Offensivmotor – und zeigt mit Schnegelsberg, dass der Verein nicht nur nach Statistiken entscheidet, sondern auch nach Haltung.