
Kreisliga A Heinsberg: Würm-Lindern und Selfkant im Fernduell um Rang zwei. Scherpenseel-Grotenrath braucht einen Sieg, um Chance auf den Klassenerhalt zu wahren.
Am vorletzten Spieltag der Saison sind in der Fußball-Kreisliga A Heinsberg einige Entscheidungen schon gefallen. Dynamo Erkelenz steht als Aufsteiger fest, und am Tabellenende sind der SV Grün-Weiß Karken und der VfR Übach-Palenberg bereits abgestiegen.
Spannend bleiben noch der Kampf um den zweiten Platz zwischen dem SC Selfkant (63 Punkte) und der SG Union Würm-Lindern (60 Punkte) und der Kampf um den letzten Abstiegsplatz zwischen dem SV Scherpenseel-Grotenrath (23 Punkte) und dem FSV Geilenkirchen (27 Punkte). Geilenkirchen hatte sein Spiel gegen Oberbruch vorgezogen und mit 4:1 gewonnen. Der FSV muss bei aktuell vier Zählern Vorsprung nun zuschauen, ob Scherpenseel-Grotenrath gegen Absteiger Übach-Palenberg den Abstand verkürzen kann, um am letzten Spieltag noch ein Fernduell zu haben.
Im Kampf um den zweiten Rang muss Würm-Lindern hoffen, dass Meister Erkelenz im Spitzenspiel gegen Selfkant am Freitagabend den Sieg davonträgt und damit Würm-Lindern die drei Zähler Rückstand noch aufholen kann. Für die weiteren Teams geht es eigentlich nur noch um die Abschlussplatzierungen.
Dabei ist das Feld von Platz sechs bis Platz elf eng beieinander und nur durch vier Zähler getrennt. Wie ernst die Mannschaften den Platz um die Platzierungen noch nehmen, bleibt abzuwarten. Der einzige der vier Aufsteiger, der bereits gerettet ist, ist der Tabellenelfte Golkrath, der mit dem Sieg über Geilenkirchen am vergangenen Spieltag endgültig alles klar machte. So kann man beim FC Germania Rurich noch einmal befreit aufspielen und vielleicht noch den einen oder anderen Platz klettern. Gegen Geilenkirchen zeigte Golkrath eine engagierte Leistung und spielte eine tolle zweite Halbzeit, aber aufgrund kleiner Unaufmerksamkeiten in der Defensive hätte man fast noch verloren. Die Mannschaft von Trainer Daniel Demming, zeigt in dieser Saison häufiger einmal defensive Schwächen, doch offensiv ist man immer für Tore gut und konnte das auch gegen Geilenkirchen zeigen.
Bei Rurich herrschte im Spiel gegen Selfkant ein großer Personalengpass, sodass auch Spieler ohne Spielpraxis und Akteure aus der zweiten Mannschaft zum Einsatz kamen.
Der Spieltag im Überblick: Dynamo Erkelenz – SC Selfkant (Fr., 20.00), SV Scherpenseel-Grotenrath – VfR Übach-Palenberg, SV Roland Millich – SG Union Würm-Lindern, TuS Rheinland Dremmen – SV Brachelen, SV Breberen – FC Union Schafhausen II, FC Germania Rurich – SV Golkrath, SV Grün-Weiß Karken – SV Viktoria RW Waldenrath/Straeten (alle So., 15.00)
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