
Bergstraße. Die KSG Mitlechtern hat den Weg freigemacht für eine sorgenfreie Rest-Runde bei allen Kellerkindern der Kreisoberliga Bergstraße. Die Odenwälder, die in der Saison 2026/27 mit dem SV Lörzenbach eine Spielgemeinschaft eingehen, haben fristgerecht ihren Rückzug mitgeteilt. Das bestätigte Klassenleiter Reiner Held (Bürstadt) auf Anfrage. Die Wahrung der Frist war insofern wichtig, als Mitlechtern so am Saisonende auf den letzten Tabellenplatz gesetzt werden kann und einziger Absteiger ist. Das sportliche Schlusslicht FSG Bensheim klettert auf den vorletzten Rang und bestreitet die Relegation. Gegner ist hier voraussichtlich der TSV Aschbach. Alle bislang gefährdeten Mannschaften – insbesondere Lörzenbach selbst, SG Lindenfels/Winterkasten und VfL Birkenau – können für eine weitere Kreisoberliga-Spielzeit planen.
Dieser Text wird euch kostenlos zur Verfügung gestellt von Echo Online.
Ist bei Starkenburgia Heppenheim die Luft raus? Das könnte man anhand der jüngsten Ergebnisse meinen. Der derzeitige Tabellensechste der Kreisoberliga hat in den vergangenen drei Spielen keinen Treffer erzielt, nur einen Punkt geholt. „Das ist natürlich nicht so schön, hat aber auch Gründe“, sagt Trainer Christian Schmitt: „Sicherlich ist ein bisschen die Luft raus. Wir legen derzeit unseren vollen Fokus auf die zweite Mannschaft. Die soll aufsteigen. Deshalb ist die Erste personell aktuell nicht so gut aufgestellt.“
Zuletzt gab es für die Zweite aber eine 1:2-Heimniederlage im Gipfeltreffen gegen die SSG Einhausen II. Beide Teams sind mit 71 Zählern punktgleich, die Heppenheimer haben aber das schlechtere Torverhältnis. „Einhausen II wird sich den Titel wohl nicht mehr nehmen lassen“, vermutet Christian Schmitt.
Auch die erste Mannschaft der Starkenburgia verlor am vergangenen Sonntag zu Hause gegen Einhausen, sogar mit 0:3. „Wir wollen natürlich unsere bislang sehr gute Saison nicht so negativ enden lassen, manchmal hat das ja auch Auswirkungen auf die kommende Runde“, betont der Starkenburgia-Coach, dessen Elf am Sonntag beim Tabellenzehnten FV Biblis gastiert. „Dort ist es immer schwer, aber schauen wir mal. Klar ist: Die zweite Mannschaft hat derzeit einfach Vorrang.“
Der SV Lörzenbach trifft am Sonntag (15 Uhr) auf den VfL Birkenau. Eigentlich wäre das ein wichtiges Duell um den Ligaverbleib. Allerdings hat die Ankündigung der Lörzenbacher, mit der KSG Mitlechtern eine Spielgemeinschaft einzugehen, den Druck rausgenommen. SV-Coach Ron Hachenberger war nach dem 6:5-Sieg beim Dritten Eintracht Bürstadt stolz auf seine Mannschaft. „Wir wollen den Schwung in die abschließenden Spiele mitnehmen“, so der Trainer. Die Lörzenbacher haben als Elfter vier Punkte Vorsprung auf Birkenau. Personell sieht es weiter dürftig aus. Hachenberger hofft, dass sein Team mögliche Ausfälle wieder mit Kampfgeist wettmacht.
Beim VfL Birkenau ist die Stimmung nicht gut. „Die Leistung am Wochenende spiegelt die ganze Saison. Man kann den Jungs keinen Vorwurf machen, aber es klappt derzeit einfach nicht“, brachte es Pressewart Thomas Schmitt nach der Niederlage gegen Flockenbach II auf den Punkt. Die Mannschaft sei vom Potenzial kein Abstiegskandidat. Problem: eine immer veränderte Elf und viele kleine Fehler im Spiel. Schmitt: „Auch gegen Unter-Flockenbach haben wir unnötige Tore bekommen.“ Mit einem Erfolg in Lörzenbach könnte der VfL (23 Punkte) den Drittletzten SG Lindenfels/Winterkasten (24) wieder überholen.