2025-12-03T05:51:34.672Z

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Der CfR Links hat zuletzt gegen Top-Teams gut ausgesehen.
Der CfR Links hat zuletzt gegen Top-Teams gut ausgesehen. – Foto: Dennis Kemmerling

Die kommenden Wochen sind entscheidend für den CfR Links

Zuletzt ließ der CfR Links mit zwei Remis gegen Top-Teams aufhorchen. Im November geht es hauptsächlich gegen Teams aus der unteren Tabellenhälfte.

Je schwieriger die Aufgabe, desto besser der CfR Links? Diese Schlussfolgerung könnte man treffen, wenn man sich die jüngsten Ergebnisse des Bezirksligisten aus Heerdt ansieht. Mit Sparta Bilk und dem ASV Mettmann trotzte die Elf von Panagiotis Liomas zuletzt zwei Konkurrenten aus den Top-Fünf jeweils ein 1:1-Unentschieden ab. Es waren zwei Überraschungen, die Mut machen. Mut, den man an der Pariser Straße gut gebrauchen kann.

Denn die Lage bleibt für den mit nur acht Zählern aus zwölf Partien auf einem Abstiegsrang liegenden Klub herausfordernd. „Bilk und Mettmann waren für uns zwei Bonusspiele. Die haben die Jungs gut gemeistert. Jetzt kommen die Aufgaben gegen die Teams auf Augenhöhe“, betont Liomas vor dem Kellerduell zu Hause gegen den TV Kalkum-Wittlaer.

Kann der CfR Links Boden gutmachen?

Tatsächlich bietet der Monat November den Linksrheinischen die Chance, Boden gut zu machen. Denn nach dem Heimspiel gegen den Tabellenvorletzten aus Wittlaer warten in der Liga noch die Partien bei Aufsteiger Rhenania Hochdahl (14. Platz) und gegen den Lohausener SV (11.). Auf dem Papier sind das Spiele, in denen Links punkten muss. Allerdings dürfte sich die Umsetzung in der Praxis schwierig gestalten. Denn klar ist, dass die Liomas-Elf gegen diese Konkurrenten mehr Initiative ergreifen muss als gegen Bilk und Mettmann.

Sich wie gegen die Favoriten auf eine sattelfeste Deckung und auf insbesondere von Torjäger Paschalis Ivantzikis gesetzte Nadelstiche zu fokussieren, wird in den Duellen gegen direkte Konkurrenz kaum reichen, um drei Punkte zu holen. Dessen ist sich auch der Coach bewusst, der sich vor dem Aufeinandertreffen mit dem TVKW aber optimistisch zeigt. „Wir haben schon bewiesen, dass wir Fußball spielen können. Die Zuversicht ist da. Wir haben auch trotz der schwierigen Lage eine richtig gute Stimmung in der Kabine, weil jeder daran glaubt, dass wir uns aus dem Keller befreien können“, sagt Liomas. Die Hoffnung des Griechen liegt auch auf den Schultern der Langzeitverletzten um Linus Appiah und Max Funke. Sie sollen in der Rückrunde wieder zur Verfügung stehen und für mehr Handlungsoptionen sorgen.

Überraschung für die Rückrunde?

Dass Panagiotis Liomas ständig zu Umstellungen gezwungen wird, ist auch ein Grund für die Misere. Neben Verletzungen spielt hier auch die Altersstruktur im Kader eine Rolle. Einige Kicker befinden sich im Herbst der Karriere und damit mitten im Berufs- und Familienleben. Zu ihnen zählt auch Angreifer Fabian Gombarek. „Er schafft es beruflich nicht, regelmäßig da zu sein“, sagt Liomas über den 34 Jahren alten Neuzugang, der bislang nur viermal in der Liga zum Einsatz kam. Es ist gut möglich, dass der ehemalige Regionalligaspieler Gombarek im neuen Jahr noch einen weiteren namhaften Kollegen an die Seite gestellt bekommt. Jedenfalls kündigte Liomas für die zweite Halbserie „eine Überraschung“ an, an deren Umsetzung man gerade arbeitet.

Aufrufe: 06.11.2025, 23:00 Uhr
Marcus GiesenfeldAutor