2026-03-13T07:45:35.464Z

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"Die Jungs wissen, worum es geht": Heeseberg hofft auf den Umschwung

Nach der knappen Niederlage gegen Wenden reist der FC Heeseberg zum Tabellendritten BSC Acosta II – Christian Baethge setzt auf Kampfwille und defensive Stabilität.

von red · Heute, 16:00 Uhr · 0 Leser
– Foto: Friedhelm Brauner

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Wenn am Sonntagvormittag um 11:00 Uhr der Anpfiff ertönt, prallen in der Bezirksliga 2 Welten aufeinander. Auf der einen Seite der gastgebende BSC Acosta II, der nach dem dramatischen 3:2-Erfolg gegen den MTV Hondelage – entschieden durch ein Eigentor in der Schlussminute – mit 32 Punkten gefestigt auf dem dritten Tabellenplatz rangiert. Auf der anderen Seite der FC Heeseberg, der nach der bitteren 2:3-Heimpleite gegen den FC Wenden auf den 13. Rang abgerutscht ist und dringend Zählbares benötigt, um den Anschluss an das untere Mittelfeld nicht zu verlieren.

Die Rollenverteilung scheint klar, und Heesebergs Trainer Christian Baethge macht daraus auch keinen Hehl. „Ja, brauchen wir nicht lange rumreden, gibt es nicht viel zu sagen. Acosta ist Favorit in dem Spiel“, konstatiert der Übungsleiter nüchtern. Für seine Mannschaft, die gegen Wenden trotz einer zwischenzeitlichen 2:1-Führung durch Tore von Felix Maushake und Alexander Schrader am Ende ohne Punkte dastand, geht es am Sonntag primär um die fußballerischen Basistugenden.

Baethge fordert eine Reaktion von seinem Team: „Für uns geht es darum, hinten sicher zu stehen, Laufbereitschaft zu zeigen, Charakter zu zeigen, Kampfwille zu zeigen.“ Trotz der Außenseiterrolle blickt der Trainer nicht ohne Optimismus auf die Aufgabe in der Löwenstadt. „Ich glaube, die Jungs sind heiß, die Jungs wissen, worum es geht“, so Baethge weiter. Das Minimalziel für die Dienstreise nach Braunschweig ist klar definiert: „Unser Ziel ist es erstmal, dass wir nach Acosta fahren und wenigstens mit einem Punkt nach Hause kommen.“

Dass dieses Unterfangen kein aussichtsloses ist, zeigt der Blick auf das Hinspiel, als man den Braunschweigern ein 1:1-Remis abtrotzte. Doch auch der Gegner ist gewarnt. Acosta-Trainer Uwe Stucki erwartet ein enges Duell, das Tradition verpflichtet: „Beide Teams kennen sich seit vielen Jahren und lieferten sich immer spannende Spiele, die oftmals erst in den Schlussminuten entschieden wurden.“ Zudem kann Stucki auf eine verbesserte Kadersituation bauen: „Wir sind am Sonntag wieder personell besser aufgestellt als letzte Woche.“

Für Heeseberg wird es darauf ankommen, die Defensive um Torwart Philipp Nabel zu stabilisieren, um gegen die torgefährliche Offensive des Tabellendritten zu bestehen. Sollte es Baethges Mannschaft gelingen, den geforderten „Charakter“ über 90 Minuten auf den Platz zu bringen, könnte die Rückreise tatsächlich mit einem Punkt im Gepäck angetreten werden.