
Der VfL Denklingen hat das Relegations-Hinspiel beim TSV Zorneding mit 2:1 gewonnen. Eine wichtige Rolle spielten in dieser Partie die Einwechselspieler.
Der VfL Denklingen hat die erste Hürde im Kampf um den Klassenerhalt in der Bezirksliga erfolgreich genommen. Der Verein für Leibesübungen siegte im Hinspiel der ersten Relegationsrunde beim TSV Zorneding mit 2:1 (0:0). Damit hält das Team von Trainer Christoph Schmitt alle Karten für das Rückspiel am kommenden Samstag im eigenen Stadion in der Hand. „Das ist nur ein Zwischenzeugnis“, dämpfte er jedoch die Euphorie. Der Coach hatte im Vorfeld die Begegnung zur reinen Kopfsache erklärt. In der Tat hatten seine Kicker die stärkeren Nerven und bestätigten damit ihre aufsteigende Form der vergangenen Wochen.
Mit gegenseitigem Abtasten hielten sich beide Mannschaften nicht lange auf. Bereits nach sechs Minuten erbebte das Gestänge des Denklinger Gehäuses, als Luis Mikusch mit Schmackes abzog. Auch der Abpraller ging drüber. „Da haben wir Glück gehabt“, räumte Schmitt ein. Nach dem Warnschuss hieß es erst einmal Durchatmen für beide Teams. Echte Chancen gab es keine, und wenn einmal ein Ball auf den Kasten des VfL zuflatterte, wurde er zur sicheren Beute von Keeper Manuel Seifert. Nach einer halben Stunde trauten sich die Gäste aus dem Süden des Bezirks mehr zu. Zornedings Schlussmann Dejan Varcakovic bekam nun mehr zu tun, als ihm lieb war. Überwinden konnten ihn die Denklinger aber noch nicht.
Das sollte sich nach dem Seitenwechsel schnell ändern. Einen schönen Spielzug über Simon Ried und Ludwig Kirchbichler schloss Lukas Greif mit der umjubelten Führung für den VfL ab (47.). Der Treffer zeigte Wirkung. Dem TSV fiel nicht mehr allzu viel ein, während Denklingen nun das Geschehen kontrollierte. Bis wieder etwas Nennenswertes passierte, war die reguläre Spielzeit bereits abgelaufen. Als Johannes Mayr verletzungsbedingt ausgewechselt werden musste, brachte Schmitt für ihn Andreas Schleich, der sich als absoluter Glücksgriff erwies. Nur zwei Minuten später leitete er mit einem Konter das 2:0 (90.+2) für den VfL ein, das der ebenfalls nur zehn Minuten vorher eingewechselte Armin Sporer besorgte. „Richtig cool, dass ausgerechnet die, die vorher reingekommen sind, das Tor gemacht haben“, fand Schmitt.
Allerdings konnten die Gäste das Ergebnis nicht lange bejubeln. Nach einem Freistoß für Zorneding brachten die Denklinger den Ball nicht aus der Gefahrenzone und Tobias Lentner bedankte sich mit dem 1:2-Anschlusstor (90.+5). Der Treffer trübte zwar die allgemeine Freude, doch die Ausgangsposition vor dem Rückspiel am Samstag, 23. Mai, in Denklingen berechtigt zur Hoffnung. „Wir gehen mit einem Tor Vorsprung ins Rückspiel“, betonte Schmitt.
TSV Zorneding – VfL Denklingen 1:2 (0:0) Tore: 0:1 (47.) Greif, 0:2 (90.+2) Sporer, 1:2 (90.+5) Lentner. Gelbe Karten: Zorneding 5, Denklingen 2. Schiedsrichter: Marcel Buchhorn. Zuschauer: 300.