Die Grüne Au wackelt - und Weiden feiert »rundum geilen« Derbysieg
30. Spieltag in der Bayernliga Nord - Samstag: Hof holt wichtigen Dreier wegen Stadeln, das weiter taumelt +++ WFV und Domreiter remisieren +++ Weiden beendet Gebenbach-Serie +++
von Helmut Weigerstorfer · Heute, 18:40 Uhr · 0 Leser
Weiden, wie es siegt. Weiden, wie es feiert. – Foto: Verena WildenAuch wenn die Bayernliga Nord bekanntlich regelmäßig verrückt spielt, zeichnet sich nach und nach ein (Gesamt-)Bild ab. Für Bamberg ist nach dem Unentschieden in Würzburg der Aufstiegszug endgültig abgefahren, während der WFV weiter in Richtung direkten Klassenerhalt schielt. Den hat Bayern Hof fast eingetütet - ganz im Gegensatz zu Stadeln. Und dann war da noch das Derby Gebenbach vs. Weiden...
Die Serie der Gebenbacher (sieben Spiele ohne Niederlage, dabei 19 Punkte) ist gerissen, während die Gäste das Cham-Zwischentief überwunden haben - und den siebten Sieg im achten Spiel holen. Wenig verwunderlich also, wenn Gästetrainer Michael Riester nach dem Derbyerfolg von einem
"rundum geilen Sieg" spricht.
"Sich so viele Großchancen gegen ein starkes Gebenbach zu erspielen, ist beeindruckend. Tolles Match von meinen Jungs!"
"Ganz wichtiger Heimsieg" für die Hofer Bayern - und der FSV Stadeln taumelt weiter (zurück) in Richtung Landesliga. Die siebte Niederlage für die Dedaj-Truppe, die seit 1. November auf seinen Erfolg wartet - und zwischenzeitlich Spitzenreiter war. "Das war der vielzitierte Arbeitssieg in einem Kampfspiel", fasst SpVgg-Manager Thomas Popp zusammen. "Unheimlich wichtig! Nach dem 1:0 sind auf der Tribüne alle Dämme gebrochen."
Coach Henrik Schödel als Feierbiest. – Foto: Mario Wiedel
"Man of the match" auf Sicht der Gastgeber war WFV-Keeper Andre Koob. In der zweiten Halbzeit parierte der unterfränkische Schlussmann einen Elfmeter - "und plötzlich hatten wir eine andere Körperhaltung, während der Gegner müde wirkte", berichtet Würzburg-Trainer Christian Breunig. Und so ist das Remis aus seiner Sicht letztlich gerecht, für beide Teams aber auch irgendwie zu wenig. "Hätte das Spiel noch fünf Minuten länger gedauert, hätten wir es wohl komplett gedreht."