
Erfolgreiche Generalprobe für den VfR Warbeyen: Eine Woche vor dem Pflichtspielauftakt im DFB-Pokal beim 1. FC Neubrandenburg in Mecklenburg-Vorpommern feierte der Aufsteiger in die Zweite Bundesliga der Frauen im letzten Vorbereitungsspiel einen 4:2 (3:0)-Erfolg gegen den Regionalligisten 1. FFC Recklinghausen.
Trainer Sandro Scuderi konnte mit dem Auftritt seines Teams sehr gut leben. „Insgesamt bin ich sehr zufrieden. In der zweiten Halbzeit gab es zwar zu viele Phasen, in denen wir nicht so die Ruhe hatten, wie wir uns das wünschen. Auch im Abschluss müssen wir noch klarer werden. Doch die Art und Weise, wie wir den Ball haben laufen lassen, sah schon sehr gut aus“, sagte der Warbeyener Coach.
Auf dem Platz legten seine Schützlinge einen Blitzstart hin. Keine 60 Sekunden waren im Klever Stadion am Bresserberg gespielt, da lag der Ball bereits zum ersten Mal im Tor der Gäste. Neuzugang Lotte Masseling setzte sich in einem Zweikampf durch und schob zur frühen Führung ein.
Eine sehenswerte Kombination führte in der 14. Minute zum 2:0. Erneut war Masseling die Torschützin. Jule Laufer hatte Moisa Verkuijl mit einem Pass in die Tiefe in Szene gesetzt. Verkuijl legte Masseling ihren zweiten Treffer auf. „Das war ein sehr flotter Beginn von uns. Wir wollten präsent sein und haben sofort das umgesetzt, was wir uns vorgenommen haben“, sagte Sandro Scuderi mit Blick auf die Anfangsphase. Doch damit nicht genug: Die ersten 45 Minuten waren nicht einmal zur Hälfte gespielt, da legte der VfR schon den dritten Treffer nach. Probespielerin Senna traf nach erneuter Vorarbeit von Verkuijl (21.).
In der Folge ließ der VfR es ein bisschen ruhiger angehen und legte nach einer Stunde durch Loreta Lulaj lediglich noch das 4:0 nach. Weil Scuderi im zweiten Durchgang reichlich durchrotierte kam der Gastgeber in der Schlussphase ein wenig aus dem Rhythmus. Recklinghausen konnte so noch das 1:4 (69.) und 2:4 (84., Foulelfmeter) erzielen.
Das machte der Warbeyener Trainer seinen Schützlingen aber nicht zum Vorwurf. „In der zweiten Halbzeit gab es Phasen, in denen wir hier und da ein bisschen die Ordnung verloren haben. Den Schuh ziehe ich mir aber auch an. Wir haben eine Menge ausprobiert und neun Spielerinnen sowie das System gewechselt“, sagte Scuderi.
Vor dem Pokalspiel am Sonntag in Neubrandenburg ist jetzt erst einmal Regeneration für die Spielerinnen angesagt. „Wir werden das Programm in der Woche ein bisschen runterfahren und uns dann auf das Spiel in Neubrandenburg vorbereiten“, sagt Sandro Scuderi.