
Am kommenden Wochenende steht für den SV Ehrenhain ein richtungsweisendes Spiel an. Vor heimischem Publikum empfängt man mit dem FSV Grün-Weiß Stadtroda einen direkten Konkurrenten im Kampf um den Klassenerhalt. Die Bedeutung der Partie ist allen Beteiligten bewusst – auch Torjäger Nicklas Richter.
Schwieriger Start nach dem Aufstieg
Nach dem Aufstieg in die Landesklasse brauchte der SV Ehrenhain zunächst Anlaufzeit. Auch Richter bestätigt Anpassungsschwierigkeiten: „Wir haben als Mannschaft erst einmal etwas gebraucht, um uns richtig an die neue Liga zu gewöhnen.“ Das spiegelte sich auch in seinen eigenen Leistungen wider. „Ich hatte oft ganz gute Aktionen im Spiel, aber irgendwie hat es mit dem Tore schießen nicht wirklich funktionieren wollen.“ Hinzu kamen „unnötige Niederlagen kurz vor der Winterpause“, die für zusätzliche Frustration sorgten.
Doch mittlerweile hat sich das Blatt gewendet. Nach taktischen Anpassungen läuft es sowohl für die Mannschaft als auch für Richter deutlich besser. „Nachdem wir ein bisschen was an unserem Spiel geändert haben, lief es deutlich besser. Auch ich selbst kam immer besser in Fahrt.“ Besonders das neue Jahr hat dem Offensivspieler Auftrieb gegeben: „Gerade das neue Jahr läuft für mich persönlich extrem gut.“ Mit inzwischen elf Treffern hat er einen großen Anteil daran, dass Ehrenhain im Abstiegskampf weiter konkurrenzfähig ist. „Ich freue mich, dass ich in den letzten Spielen vielleicht auch ein bisschen was aus der Hinrunde nachholen konnte.“
Trotz der individuellen Erfolge bleibt der Fokus klar auf dem großen Ziel: dem Ligaverbleib. „Das wichtigste Ziel ist definitiv der Klassenerhalt – das wird bis zum letzten Spieltag alles erfordern“, betont Richter. Dabei will er weiterhin vorangehen und Verantwortung übernehmen: „Ich hoffe natürlich, dass ich fit bleibe und der Mannschaft weiterhin mit guten Aktionen und Toren helfen kann.“
Über den kommenden Gegner aus Stadtroda will Richter bewusst nicht zu viele Worte verlieren. „Zum Gegner kann ich nicht viel sagen, da ich im Hinspiel gefehlt habe“, erklärt er – und schiebt nach: „Ehrlich gesagt will ich das auch gar nicht, weil man immer erst einmal auf sich schauen sollte.“ Stattdessen richtet sich der Blick auf die eigene Leistung. Der Schlüssel zum Erfolg sei klar definiert: „Für einen Sieg am Wochenende müssen wir uns voll und ganz aufs Verteidigen konzentrieren.“ Gleichzeitig müsse die Offensive ihre Effizienz beibehalten: „Wenn wir dann so zielstrebig nach vorn spielen wie in vielen der letzten Spiele, haben wir gute Chancen, die Punkte bei uns zu behalten.“