
Vier Punkte Vorsprung auf einen potenziellen Abstiegsplatz ist alles andere als ein Ruhekissen. "Absolut, wir sind uns dessen sehr wohl bewusst", sagt Jonas Meier-Küster. Der spielende Co-Trainer des FV Leutershausen hat in den ersten drei Punktspielen des Jahres 2025 schon alles erlebt. Ein Sieg, ein Remis und eine Niederlage spiegeln den abwechslungsreichen Rundenverlauf den FV nahezu perfekt wider.
"Was uns sehr gefreut hat, war der knappe 5:4-Sieg zum Auftakt in Oftersheim, weil wir da ausnahmsweise einmal ein dreckiges Spiel für uns entschieden haben", erläutert der 36-Jährige. Doch nur eine Woche später gab es eine 1:2-Niederlage im Derby gegen Ladenburg, "wo wir zwei sehr ärgerliche Gegentore kassiert haben in einem Spiel, das meiner Meinung nach eher unentschieden hätte enden müssen."
Mit zwei Meier-Küster-Toren gab es jüngst ein 2:2 beim SC Rot-Weiß Rheinau und jetzt wartet die härteste Aufgabe überhaupt– der Spitzenreiter kommt. Am Samstag um 15 Uhr gastiert der SC Käfertal an der Bergstraße. Beim Co-Trainer überwiegt ganz klar die Vorfreude, wie er versichert: "Solche Spiele sind immer eine besondere Herausforderung, der wir uns gerne stellen." Was für einen Erfolg nötig ist, ist laut ihm einfach zusammengefasst: "Wir müssen einen Super-Tag erwischen und selbstbewusst agieren."
Fehlen werden weiterhin die jeweils an Kreuzbandrissen laborierenden Sabri Dalman und Ömer Ilhan. Maximilian Ort kuriert noch einen Bänderriss aus und Max Stephan hat sich in Rheinau vermutlich einen Muskelfaserriss zugezogen.
Vermutlich nächste Woche ist mit einer Trainer-Entscheidung für die kommende Runde zu rechnen. "Diese Woche ist ein Gespräch mit dem Verein geplant", sagt Meier-Küster, der mit Trainer Ricardo Guimaraes seit dieser Saison zusammenarbeitet.
Dank der bislang überzeugenden Saison hat sich der FV 03 Ladenburg die Favoritenrolle in seinem Duell beim FV Brühl II redlich verdient. Anpfiff dieser Begegnung ist bereits am Sonntag um 12.30 Uhr und ermöglicht es den Römerstädtern daher mit einem Dreier den Topteams der Tabelle vor deren Anpfiff um 15 Uhr ein gutes Stück näher auf die Pelle zu rücken.
Eines der klassischen 50:50-Spiele zweier Mittelfeldteams erwartet die TSG Lützelsachsen beim SC Pfingstberg-Höchstätt. Das belegen zusätzlich die jüngsten beiden Aufeinandertreffen der beiden Teams aus dem Jahr 2024, die jeweils 1:1-Unentschieden endeten.