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DFB-Pokal: HEBC knackt 40.000 Tickets gegen BVB und steht vor Rekord

DFB-Pokal: Der Pokal-Hype um HEBC Hamburg erreicht die nächste Stufe. Der Oberligist hat für das Duell mit Borussia Dortmund die Marke von 40.000 verkauften Tickets geknackt - und kann jetzt sogar an einer historischen Bestmarke kratzen.

von red · 28.08.2026, 14:14 Uhr · 0 Leser
Tickets für den DFB-Pokal.
Tickets für den DFB-Pokal. – Foto: IMAGO / Hanno Bode

Die nächste Marke ist gefallen: HEBC Hamburg hat nach Vereinsangaben inzwischen mehr als 40.000 Tickets für das DFB-Pokalspiel gegen Borussia Dortmund verkauft. Damit wächst der Pokalabend im Volksparkstadion endgültig in eine Dimension, die weit über ein normales Erstrundenspiel hinausgeht.

Für den Oberligisten ist das schon jetzt eine außergewöhnliche Zahl. Aus dem größten Spiel der Vereinsgeschichte ist längst ein Hamburger Amateurfußball-Ereignis geworden. Erst waren es mehr als 33.000 verkaufte Karten, dann über 37.000, zuletzt wurde die Marke von 39.000 übersprungen - nun steht vorne die 40.

Damit ist auch eine besondere Rekordfrage eröffnet. Denn HEBC kann bei weiter steigender Nachfrage den klassischen Amateurrekord im DFB-Pokal angreifen.

Atlas Delmenhorst als Referenz

Als Referenz gilt der SV Atlas Delmenhorst. Der damalige Oberligist empfing 2019 in der 1. Runde des DFB-Pokals Werder Bremen im Bremer Weserstadion. 41.500 Zuschauer sahen die Partie, die damals als Zuschauerrekord für einen Amateurverein im DFB-Pokal geführt wurde.

Genau deshalb ist die HEBC-Zahl so bemerkenswert. Der Klub spielt wie Atlas damals in der 5. Liga. Sollte der Zuspruch bis zum Spieltag weiter anziehen, könnte HEBC in denselben Bereich vorstoßen - oder sogar darüber hinaus. Nach der 40.000er-Marke fehlen rechnerisch nur noch etwas mehr als 1.500 verkaufte Tickets bis zur Atlas-Marke.

Natürlich zählt am Ende die offizielle Zuschauerzahl am Spieltag. Aber schon jetzt ist klar: HEBC bewegt sich in einer historischen Größenordnung für einen Oberligisten.

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Warum Phönix Lübeck erklärt werden muss

Die Rekordlage ist allerdings erklärungsbedürftig. Denn der absolute Zuschauer-Bestwert für eine Erstrundenpartie im DFB-Pokal liegt inzwischen höher. 2024 spielte 1. FC Phönix Lübeck gegen Borussia Dortmund ebenfalls im Volksparkstadion vor 50.971 Zuschauern. Das war die größte Kulisse einer 1. Runde.

Phönix Lübeck trat damals aber als Regionalligist an. Und genau dort beginnt die Einordnung: Die Regionalligen sind im deutschen Fußball eine Mischform. Sie gehören formal nicht zu den Profiligen, sind in Teilen - je nach Staffel, Klubstruktur und wirtschaftlichem Umfeld - aber deutlich näher am professionellen Bereich als die Oberliga. Gerade die Regionalligen West und Südwest sind mit vielen ambitionierten Klubs, U23-Teams und professionellen Strukturen kaum noch klassischer Amateurfußball und genießen daher offiziell den Status Profi-Liga.

HEBC kommt dagegen aus der Oberliga Hamburg. Deshalb ist der Vergleich mit Atlas Delmenhorst als Oberligist näherliegend als der absolute Phönix-Bestwert.

Der Pokalabend wird immer größer

Sportlich bleibt Borussia Dortmund natürlich haushoher Favorit. Doch auf den Rängen schreibt HEBC schon vor dem Anpfiff seine eigene Geschichte. Mehr als 40.000 verkaufte Tickets für einen Oberligisten im DFB-Pokal - das ist ein Wert, der im Hamburger Amateurfußball lange hängen bleiben wird.

Und die Geschichte ist noch nicht vorbei. Bis zum Spiel gegen den BVB bleibt Zeit, die Kulisse weiter wachsen zu lassen. Die 40.000 sind geknackt. Der Atlas-Rekord ist in Reichweite. Und HEBC darf plötzlich nicht mehr nur vom größten Abend der Vereinsgeschichte sprechen, sondern auch von einer möglichen historischen Bestmarke.

Man beachte zudem: Laut Welt hat der HEBC weniger als 17.000 Tickets benötigt, um die Fixkosten für dieses Spiel zu decken. "Es würden theoretisch 57.000 Zuschauer reinpassen. Aber die Nordkurve ist HSV-Mitgliedern vorbehalten. Deshalb rechnen wir nicht damit, dass es komplett voll wird. Aber schon jetzt ist es überragend. Der Traum ist schon erfüllt worden", teilte Präsident Konstantin Zimmermann der Deutschen Presse-Agentur mit.

Interessierte können an dieser Stelle Tickets für das Duell zwischen HEBC und Borussia Dortmund erwerben - hier klicken!

Drei besondere FuPa-Geschichten zum HEBC-Traumspiel

FuPa Hamburg hat zur Einstimmung auf das Jahrhundertspiel des HEBC drei Geschichten mit drei besonderen Personen des Klubs veröffentlicht. Bringt euch gern mit diesen Stories in Stimmung:

>>> Werner Wartenberger: Von Peles Einlaufkind zum HEBC-Pokalhit gegen BVB

>>> Vom Spieler zum Co-Trainer: Jan Geist erlebt HEBCs größtes Spiel

>>> HEBC-Stammspieler Eggers träumt vom Tor gegen Dortmund

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