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Deutliches Aus im Pokal: Tapfer Leipzig unterliegt Riesa 0:6

Der SV Tapfer 06 Leipzig muss sich der BSG Stahl Riesa im Heimspiel mit 0:6 geschlagen geben. Nach einer rotierten Aufstellung und eigenen Fehlern richtet Trainer Manuel Kurt Kienitz den Fokus direkt wieder auf die Sachsenliga.

von red · 08.09.2026, 11:00 Uhr · 0 Leser
– Foto: Tilo Schneider

Das Abenteuer Sachsenpokal ist für den SV Tapfer 06 Leipzig in der 2. Runde beendet. Gegen den Ligakonkurrenten BSG Stahl Riesa unterlag die Mannschaft von Trainer Manuel Kurt Kienitz im heimischen Sportpark deutlich mit 0:6 (0:3).

Eigenfehler und Rotation bestraft

Wie im Vorfeld angekündigt, nutzte der Leipziger Übungsleiter die Pokalpartie zur Belastungssteuerung und veränderte seine Startformation auf mehreren Positionen. „Wir haben ja gesagt, dass wir es ein bisschen anders angehen wollten und ja, auch ein bisschen rotieren. Das haben wir gemacht. Wir haben da natürlich ein paar Prozente dadurch eingebüßt“, erklärte Kienitz nach der Partie.

Zudem machten sich die Gastgeber das Leben durch Unkonzentriertheiten selbst schwer: „Auf der anderen Seite haben wir auch einfach zu viele Fehler gemacht. Wir haben die Tore ein bisschen selbst aufgelegt. Und dann war das immer zu sehr ungünstigen Momenten.“ Ben Schmidt brachte Riesa in der 20. Minute in Führung, ehe Leon Noah Scholze (31.) und Dennis Leonhardt kurz vor dem Pausenpfiff (45.) auf 3:0 für die Gäste stellten. Kienitz ordnete den Pausenstand klar ein: „Gerade erste Halbzeit liegst du dann eigentlich, obwohl du nur 1:0 zurückliegen musst, irgendwie 3:0 zurück. Und ja, dann wird es schwer.“

Umstrittener Treffer nach der Pause und Blick nach vorne

Nach dem Seitenwechsel versuchte der SV Tapfer noch einmal, den Anschluss zu erzwingen, wurde jedoch in der 63. Minute kalt erwischt. „Dann haben wir kurz nach der Halbzeit nochmal versucht, alles auf eine Karte zu setzen und kriegen dann nach einer sehr, sehr unglücklichen Schiedsrichterentscheidung das 4:0. Ich hab das leider auch nochmal auf dem Video gesehen, dass es eine Fehlentscheidung war“, meinte Kienitz, stellte aber sogleich klar: „Am Ende des Tages gehört es aber dazu. Mache ich keinen Vorwurf.“

Riesa schraubte das Ergebnis in der Schlussphase durch zwei weitere Treffer (73., 91.) auf den 6:0-Endstand hoch. Trotz des deutlichen Ausgangs lässt man sich beim SV Tapfer nicht aus der Ruhe bringen. „Für uns wirft es überhaupt nicht um. Gar nicht. Wir können uns jetzt voll auf die Liga konzentrieren“, blickt Kienitz bereits auf die kommende Aufgabe in der Sachsenliga gegen den SSV Markranstädt voraus. „Wir werden in Bestbesetzung zu Hause gegen Markranstädt spielen und versuchen, auf zwölf Punkte zu stellen. Und dann ist das kleine Pokalfehlerchen sofort wieder raus.“