
Zum Start ins neue Jahr durfte der SV Dessau 05 zwei alte Bekannte zurück begrüßen. Mit Branden Stelmak und Tobias Berndt kehren zwei frühere Leistungsträger nach einem Abschied von kurzer Dauer in den Schillerpark zurück.
Nach drei Jahren und 54 Verbandsliga-Treffern im 05-Dress war Stelmak erst im vergangenen Sommer aus Dessau verabschiedet worden. Der 36-jährige US-Amerikaner, der für den FC Eilenburg und die BSG Chemie Leipzig schon in der Regionalliga gespielt hatte, schloss sich überraschend dem Oberliga-Absteiger SV Blau-Weiß Zorbau an. Doch die Wege trennten sich schon im Winter wieder - und für Stelmak geht es zurück an die alte Wirkungsstätte. Zum Spielerprofil:
Dorthin verschlägt es auch Tobias Berndt. Im vergangenen Winter hatte "Eisenberndt" den SV Dessau 05 verlassen. Nach einem halbjährigen Kapitel bei seinem Kindheitsverein SV Braunsbedra in der Landesklasse hatte sich der 23-Jährige im Sommer dem VfB Merseburg angeschlossen. Im Verlauf der Hinrunde kam er in allen 14 Ligapartien für den Verbandsligisten zum Einsatz. Dennoch folgt nun der Abschied im Winter. Zum Spielerprofil:
"Wir freuen uns, dass beide zurück sind. Sie kennen unser Umfeld sehr gut, weshalb es sich um zwei Transfers handelt, die keine Eingewöhnungszeit benötigen", freut sich 05-Trainer Dimitrios Mitsis über die Verpflichtungen. "Wir sind überzeugt, dass sie sofort einen Mehrwert bringen und uns helfen können, auch in der zweiten Runde erfolgreich zu bleiben", sagt der 36-Jährige. "Branden bringt viel Erfahrung und Qualität mit, während Tobias genau das ergänzt, was uns in der ersten Runde gefehlt hat – Schnelligkeit auf den Außenbahnen."
Im Gegenzug hatten die Nullfünfer im Winter auch einen Abgang vermeldet. Nach anderthalb Jahren wird Max Erdmann nicht mehr mit dem 05-Wappen auflaufen. Auch wegen seines Abgangs - mit vier Toren und drei Vorlagen war Erdmann der drittbeste Scorer des Verbandsligisten - wurde der Verein noch einmal tätig. Ob die Planungen im Winter mit den beiden Rückkehrern abgeschlossen sind, konnte Mitsis noch nicht sagen. "Wir werden sehen, ob sich noch etwas Interessantes auf dem Transfermarkt ergibt", erklärt er. Zum Spielerprofil:
