2026-03-25T14:09:28.761Z

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Deshalb läuft der 1. FC Kleve II allmählich zur Höchstform auf

Trainer Christian Klunder übertrifft mit der neuen Reserve der Rot-Blauen im bisherigen Saisonverlauf der Kreisliga A Kleve/Geldern die Erwartungen. Das hat „Theo“ mit seiner Mannschaft in Zukunft noch so alles vor.

von RP/ Per Feldberg · Heute, 08:00 Uhr · 0 Leser
Am vergangenen Spieltag verlor Kleve noch mit 3:5 gegen den SV Sevelen.
Am vergangenen Spieltag verlor Kleve noch mit 3:5 gegen den SV Sevelen. – Foto: Susanne Schmidt

Nach seiner Rückkehr an den Bresserberg hat „Theo“ ganze Arbeit geleistet. Im vergangenen Jahr hatten die Verantwortlichen des 1. FC Kleve einen alten Bekannten für den Neuaufbau einer zweiten Mannschaft gewinnen können. Der ehemalige Torjäger Christian Klunder, zuvor einige Jahre in verschiedenen Funktionen für die SGE Bedburg-Hau im Einsatz, ließ sich nicht zweimal bitten.

„Die Spieler haben aus Rückschlägen sofort ihre Lehren gezogen“

Das Ergebnis kann sich bislang sehen lassen und hat die Erwartungen weit übertroffen. Der 1. FC Kleve II spielt in der Kreisliga A Kleve/Geldern eine gute Rolle und mischt munter in der oberen Tabellenhälfte mit. Für Trainer Klunder kommen die Erfolge gar nicht einmal so überraschend. „Natürlich mussten wir uns als neu formiertes Team in der Anfangsphase erst einmal finden und einen Lernprozess durchlaufen. Aber die Spieler haben aus Rückschlägen in der Regel sofort ihre Lehren gezogen. Ich bin schon etwas stolz darauf, wie wir uns ständig weiterentwickeln“, sagt der 43-Jährige.

Das darf er auch sein. Denn nach der Winterpause, als viele Konkurrenten erst einmal wieder in die Spur finden mussten, lief der 1. FC Kleve II gleich zur Höchstform auf. Die Mannschaft startete mit drei Siegen ins neue Jahr. Darunter ein 4:1 beim Aufstiegskandidaten FC Aldekerk, der zuvor erst zweimal als Verlierer den Platz verlassen hatte. Erst der SV Sevelen war am vergangenen Sonntag in der Lage, am heimischen Koetherdyck den Höhenflug der Rot-Blauen zu stoppen (5:3).

Christian Klunder wird seine Arbeit als Projektentwickler am Bresserberg auch in der kommenden Saison fortsetzen. „Das Konzept ist eigentlich ganz einfach. Wir führen in der Reserve unsere Eigengewächse an den Seniorenbereich heran. Außerdem können sich Spieler aus dem erweiterten Oberliga-Kader bei uns für Einsätze in der Ersten empfehlen“, so der Trainer.

Mittelfristig ist die Bezirksliga-Rückkehr geplant

Der sportliche Ehrgeiz darf dabei natürlich nicht auf der Strecke bleiben. Die Verantwortlichen sind sich einig, dass die Klever Reserve mittelfristig wieder die Qualität für die Bezirksliga mitbringen soll. In der kommenden Saison geht die Aufbauarbeit auf dem Weg dorthin in die nächste Runde. Mittelfeldspieler Dominik Ljubicic, der Klunder im vergangenen Sommer aus Bedburg-Hau an den Bresserberg begleitet hatte, engagiert sich in Zukunft als spielender Co-Trainer. Der bisherige Assistent Michael Loefs tritt dafür aus zeitlichen Gründen etwas kürzer. Betreuer Justin Spier und Physiotherapeut Marcel Dobbelsteen bleiben der Reserve erhalten.

Mit dem aktuellen Kader steht das Grundgerüst der Mannschaft für die nächste Saison bereits. „Mit dem einen oder anderen Spieler führen wir noch Gespräche. In jedem Fall schicken wir weiterhin ein schlagkräftiges Team ins Rennen“, sagt Klunder. Zunächst einmal möchte der 1. FC Kleve II den positiven Eindruck bestätigen. Klunder: „Unser Nahziel ist ganz einfach. Wir wollen mehr Punkte holen als in der Hinserie.“ In der aktuellen Form der Rot-Blauen spricht nichts dagegen.