2026-04-29T13:32:52.058Z

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Derbysieger FC Aldekerk darf von der Meisterschaft träumen

Kreisliga A Kleve /Geldern: Nach dem 4:1-Erfolg gegen den Lokalrivalen TSV Nieukerk hat der Tabellendritte plötzlich nur noch einen Punkt Rückstand auf das Spitzenduo Viktoria Winnekendonk und Siegfried Materborn.

von RP / Per Feldberg · Heute, 18:00 Uhr · 0 Leser
FC Aldekerk ist noch voll im Rennen
FC Aldekerk ist noch voll im Rennen – Foto: Dirk Münz

Vier Spieltage vor Saisonende ist das Rennen um die Meisterschaft in der Kreisliga A Kleve/Geldern wieder völlig offen. Für den FC Aldekerk war das Derby gegen den TSV Nieukerk am Ende Formsache. Vor rund 300 Zuschauern gewann der Tabellendritte in der heimischen Landwehr-Arena mit 4:1 (0:1) und hat jetzt 60 Punkte auf dem Konto. Und es kommt noch besser. Der Rückstand auf das Spitzenduo Viktoria Winnekendonk und Siegfried Materborn beträgt nur noch einen Punkt, weil der Klub aus Kleve völlig überraschend mit 2:3 gegen den TSV Wachtendonk-Wankum verlor. Ebenfalls noch aussichtsreich im Rennen liegt der Uedemer SV (58 Punkte).

TSV Nieukerk erwischt den besseren Start

Allerdings erwischten zunächst die Gäste aus Nieukerk den besseren Start. „Im Derby zählt der aktuelle Tabellenstand nicht“, hatte TSV-Trainer Dirk Jung kurz vor dem Anpfiff erklärt. Er wird auch in der kommenden Saison die sportliche Verantwortung am „Aermen Düwel“ tragen. Jung hatte sein Team offenbar sehr gut eingestellt. Der TSV Nieukerk ergriff sofort die Initiative und wirkte in den Anfangsminuten wesentlich wacher. Verdienter Lohn: Niklas Harnischmacher erzielte nach 13 Minuten den Führungstreffer für den Außenseiter.

Anschließend entwickelte sich eine Partie auf Augenhöhe, wobei der FC Aldekerk zunächst seine bekannte Genauigkeit im Kombinationsspiel vermissen ließ. „Da waren meine Spieler noch etwas nervös und wirkten wegen der Derby-Atmosphäre ziemlich angespannt“, sagte FCA-Trainer Marc Kersjes. Nach dem Seitenwechsel sollte seine Mannschaft allerdings endlich aufdrehen. Robin Ciupka glich in der 55. Minute zunächst aus, neun Minuten später hatte der Favorit das Spiel gedreht, als Matthias Diepers zum 2:1 traf. Nach späten Toren von Paul Schramm (90.) und Kevin Rombs (90.+2) durfte sich der Gastgeber von seinem Anhang ausgelassen als Derbysieger feiern lassen.

„Am Ende haben wir verdient gewonnen“

„In Durchgang eins haben wir alles das umgesetzt, was wir uns vorgenommen hatten. Leider hat das nach dem Seitenwechsel dann gar nicht mehr funktioniert“, analysierte Dirk Jung. „In der Kabine habe ich gesagt, geduldig sein, wir kommen zu unseren Chancen. Und das hat dann ja auch geklappt. Am Ende haben wir wegen der Leistungssteigerung in Halbzeit zwei auch verdient gewonnen“, so Kersjes.