2026-03-13T07:45:35.464Z

Spielbericht

Derbysieg: Luqman Krugmeier trifft doppelt und lässt A/O feiern

Mit Bildergalerie: Derby ist hitzig - mit vielen Verwarnungen

von Tageblatt · Heute, 14:55 Uhr · 0 Leser
 Luqman Krugmeier (links) erzielte beide Treffer für A/O.  
 Luqman Krugmeier (links) erzielte beide Treffer für A/O.   – Foto: Jörg Struwe


Das Derby zwischen A/O und Harsefeld lockte am Freitagabend viele Fans. Dem Gastgeber gelang die Revanche. Der Matchwinner war im Hinspiel noch der Unglücksrabe.

Gastgeber A/O ist die Derby-Revanche geglückt. Den fast 800 Fußball-Fans am Seitenrand boten die beiden Landesliga-Rivalen ein unterhaltsames und hitziges Duell. Ahlerstedts späterer Derbyheld war im Hinspiel noch der Unglücksrabe.

„Für den neutralen Zuschauer“, schwärmt A/O-Coach Kevin Speer, „war das eine geile erste Halbzeit.“ Die Hausherren ließen sich auch nicht davon bremsen, dass Julian Seepolt nach einem misslungenen Klärungsversuch frei auf das Tor zusteuerte und die Harsefelder in Führung schoss (12.).

Die Ahlerstedter blieben nämlich dran und meldeten sich durch einen Fernschuss von Luqman Krugmeier schnell zurück (18.). Der 26-jährige Mittelfeldspieler war im September noch der Unglücksrabe, als er den entscheidenden Strafstoß verschuldete, den der TuS zum 1:0-Hinspielsieg verwertet hatte.

Als Krugmeier in der Folge eines Eckballs seinen Doppelpack zum 2:1 schnürte (28.), avancierte er nun zum Matchwinner. „Luqman räumt alles weg, ist aber auch fußballerisch sehr stark“, lobt Speer. „Wenn er trifft, einmal auch schon zu Oberliga-Zeiten, dann gerne doppelt.“

Derby ist hitzig - mit vielen Verwarnungen
Nach dem Seitenwechsel veränderte sich die Statik des Spiels durch eine Ampelkarte: Der gelbvorbelastete Nico Osuch unterband einen Konter und musste unfreiwillig vorzeitig den Gang in die Kabine antreten (63.). Im ersten Abschnitt hatten die Harsefelder selbst vergeblich auf einen Platzverweis gegen Ahlerstedts Torhüter Finn-Jonas Suhr protestiert, der Seepolt weit außerhalb seines Hoheitsgebiets strafbar von den Beinen holte - die Unparteiischen ahndeten das Foulspiel allerdings mit Gelb (40.). Insgesamt waren neben der Ampelkarte elf Verwarnungen das Zeugnis eines umkämpften Landesliga-Derbys.

Die Spielvereinigung haderte in der Folge in Überzahl, dass sie ihre Matchbälle nicht nutzten. Weil Harsefeld selbst ihre eine Möglichkeit durch Danny Berner ungenutzt ließ, reichte der Vorsprung letztlich trotzdem.

„Es war“, resümiert TuS-Coach Nico Matern, „ein dreckiges Derby mit hoher Intensität aber wenig Abläufen.“ Auf der anderen Seite bejubelten die Ahlerstedter ihren Derbysieg, auf den sie seit dem Hinspiel hingefiebert hatten. „Derbys willst du immer gewinnen“, sagt Trainer Speer. „Das hat man auf dem Platz gesehen, dass wir es mehr wollten als Harsefeld.“

Tore: 0:1 (12.) Seepolt, 1:1 (20.) und 2:1 (34.) Krugmeier

Nächste Spiele: TuS - D/A II (Sbd., 28. März, 18.30 Uhr), Heidetal - A/O (So., 29. März, 15 Uhr)