
Wismut Gera hatte in der laufenden Saison von sechs Heimspielen keines gewonnen. Deshalb ging der FC Thüringen erstmals als Favorit ins Derby.
BERICHT von Volker Georgius / FC Thüringen Weida
Der zweite Durchgang begann bei sehr gewöhnungsbedürftigem Flutlicht mit einem Paukenschlag. In eine weite Flanke von Innenverteidiger Pascal Wollnitzke lief Oliver Peuker und köpfte den Ball in die Maschen. Weida führte, Gera hielt dagegen, aber ohne sich große Tormöglichkeiten zu erarbeiten. Nur bei einer scharfen Flanke von links musste Torhüter Lukas Soldera das Leder aus der Gefahrenzone fausten. Der FC Thüringen wechselte nach der Pause fünfmal und brachte frische Kräfte in die Begegnung. In der 76.Spielminute kam Simon Fuchs für Benjamin Langhof und lief sofort in einen Pass von Graham. Aus halblinker Position traf Fuchs platziert flach in die lange Ecke und entschied damit das faire Derby. Der junge Schiedsrichter Jan Vogt musste nur je eine Gelbe Karte zeigen.
Fazit: Vor 700 Zuschauern siegte Weida am Ende hochverdient, aber es war ein schweres Stück Arbeit. Mit den ca. 250 Weidaer Fans feierte die Mannschaft den Sieg. Entscheidend war die effektive Weidaer Chancenverwertung, genau wie schon in der Vorwoche gegen Eichsfeld. Am kommenden Samstag empfängt Weida den FSV Schleiz. Das Spiel beginnt um 15 Uhr.