2026-04-14T12:48:59.332Z

Ligavorschau

Derbykracher in der Nordoberpfalz: Etzenricht erwartet Luhe-Wildenau

Landesliga Mitte, Nachholspiel am Mittwoch: Ist die seit fünf Spielen unbesiegte Wendl-Elf abermals für eine Überraschung gut?

von Florian Würthele · Heute, 12:30 Uhr · 0 Leser
Im Hinspiel behielt Luhe-Wildenau (in Weiß) vor rund 900 Zuschauern mit 3:0 die Oberhand.
Im Hinspiel behielt Luhe-Wildenau (in Weiß) vor rund 900 Zuschauern mit 3:0 die Oberhand. – Foto: Rudi Walberer

Im dritten Anlauf dürfte es endlich klappen: Nach zwei witterungsbedingten Ausfällen wird am morgigen Mittwoch (18 Uhr) auf dem Siegfried-Merkel-Sportplatz das Landesliga-Derby zwischen den Nachbarklubs SV Etzenricht und SC Luhe-Wildenau nachgeholt. Auf dem ersten Blick liegt die Favoritenrolle klar auf Seiten der Gäste. Zumal das Hinspiel mit 3:0 an den Sportclub ging. Ganz so simpel ist es aber nicht.

Die Gastgeber sind gut in Form und seit fünf Spielen ungeschlagen, remisierten in diesem Zeitraum allerdings vier Mal. Überhaupt sind die Etzenrichter mit bereits zwölf Punkteteilungen in dieser Saison die Unentschieden-Könige der Landesliga Mitte. „Mühsam ernährt sich das Eichhörnchen“, könnte man sagen. Auf Platz 15 gereiht, bleiben die Schützlinge des wiedergenesenen Spielertrainers Andreas Wendl weiter dran am rettenden Ufer. Auf der anderen Seite unterlag Luhe-Wildenau am Samstag der SpVgg Lam und hat sich endgültig aus dem Aufstiegsrennen verabschiedet. Der Rückstand zum Tabellenzweiten aus Seebach beträgt – wohl nicht mehr einholbare – 14 Punkte. Trainerstimmen und Personelles vor dem Derby:


Andreas Wendl (Spielertrainer SV Etzenricht): „Im Gegensatz zum Hinspiel wollen wir gerne das Spiel länger offen halten. Gerade die starken Offensivkräfte von Luhe-Wildenau sind schwer über 90 Minuten in Schach zu halten, aber die Jungs werden sich sicher wieder aufopferungsvoll reinwerfen.“

Personalien: Max Herrmann muss eventuell ersetzt werden. Sebastian Ermer, Michael Wexlberger und Dominik Pautsch könnten vielleicht in den Kader zurückkehren. Deniz Bock, Benjamin König, Damian Musiol, Jannik Herrmann und Tom Griesbeck stehen nicht zur Diposition.

Benjamin Urban (Spielertrainer SC Luhe-Wildenau): „Ich habe großen Respekt davor, wie Etzenricht in den letzten Wochen kontinuierlich gepunktet hat. Deshalb gehe ich davon aus, dass uns am Mittwoch in Etzenricht ein heißer Derby-Fight erwartet, da Etzenricht mit Sicherheit alles dafür tun wird um zu punkten. Wenn wir hier nicht von Anfang an dagegenhalten, wird es für uns dort nichts zu holen geben. Für uns heißt es das Spiel gegen Lam abzuhaken und die neue Herausforderung anzunehmen.“

Personalien: Bis auf den privat verhinderten Offensivmann Felix Diermeier steht der gleiche Kader wie am vergangenen Wochenende zur Verfügung.