
Die ersten drei Partien des 20. Spieltags sind absolviert. Während das Börde-Derby am Freitagabend keinen Sieger fand, konnten der SV Fortuna Magdeburg und der BSV Halle-Ammendorf in der Ferne jeweils deutliche Erfolg einfahren. Fünf weitere Partien gehen am Sonnabend über die Bühne.
In der Hinrunde hatten die Zuschauer beim Börde-Derby zwischen dem FSV Barleben und dem Haldensleber SC (3:3) einen interessanten Schlagabtausch gesehen. Am Freitagabend verlief das Rückspiel weniger offensiv. Vor einer großen Kulisse von 505 Zuschauern - noch lange nach dem Anpfiff standen Schlangen am Einlass - trennen sich der HSC und der FSV mit einem torlosen Remis.
Drei Spiele, keine Punkte: Dem SV Fortuna Magdeburg war der Start ins neue Jahr missglückt. Umso größer war das Statement am Freitagabend: Mit dem 5:0-Erfolg beim SC Bernburg landeten die Fortunen einen deutlichen Sieg. Maximilian Gerwien, Doppelpacker Malte Domitz, Luk Ehrenberg und Fabian Karow erzielten dabei die Treffer für die effizienten Magdeburger. Dagegen blieb der SCB vor dem gegnerischen Tor glücklos. Die Volksstimme und die Mitteldeutsche Zeitung haben die Partie im exklusiven Livestream übertragen. Die vollen 90 Minuten mit allen Treffern und Highlights gibt es nun im Re-Live.
Die vorangegangenen drei Aufeinandertreffen im Friesenstadion waren allesamt mit 1:1-Unentschieden geendet. Am Freitagabend allerdings fand das Duell zwischen dem VfB Sangerhausen und dem BSV Halle-Ammendorf einen Sieger - und einen sehr deutlichen noch dazu. Mit dem 6:0-Erfolg überboten die Ammendorfer ihr 5:0 aus dem Hinspiel noch. Wegbereiter dessen war Laurenz Hoffmann mit einem lupenreinen Hattrick binnen acht Minuten. Doppelpacker Dominic Winkler und Steven Niesel erzielten die weiteren Treffer zum höchsten Saisonsieg.
Mit dem 2:1-Erfolg in Magdeburg ist dem 1. FC Bitterfeld-Wolfen am vergangenen Wochenende der befreiende erste Sieg im neuen Jahr gelungen. Dagegen steht der SV Eintracht Emseloh nach vier Partien in 2026 bisher bei je zwei Remis und zwei Niederlagen. Und noch etwas spricht für die Hausherren: Alle bisherigen drei Verbandsliga-Begegnungen konnte BiWo für sich entscheiden.
Nach dem 3:1-Auswärtssieg in Emseloh bekommt es der SSC Weißenfels gleich mit dem nächsten Aufsteiger zu tun. Dieses Mal gibt der SSV Havelwinkel Warnau - zum ersten Mal in der Vereinshistorie - seine Visitenkarte beim Tabellenführer im Burgenlandkreis ab. 210 Kilometer zwischen beiden Sportplätzen bedeuten eine der größten Distanzen in der Verbandsliga-Geschichte in Sachsen-Anhalt.
Fünf Zähler hat der SV Westerhausen im neuen Jahr bereits gesammelt, die Abstiegsränge hat er damit vorerst verlassen. Und auch im vierten Pflichtspiel unter Trainer Garrit Golombek will die Wolfsberg-Elf unbesiegt bleiben: Am Sonnabend macht sich der VfB Merseburg auf den Weg in den Harz. Bis dato konnten die Merseburger alle drei Verbandsliga-Partien gegen Westerhausen gewinnen.
Mit Niederlagen gegen den FSV Barleben (1:2) und den Haldensleber SC (0:2) musste der SV Dessau 05 im Rennen um die vorderen Plätze zuletzt zwei Rückschläge hinnehmen. Am Sonnabend wollen die Nullfünfer zurück in die Erfolgsspur. Die Heimstätte des SV Blau-Weiß Dölau lag den Muldestädtern in der jüngeren Vergangenheit allerdings nicht: Im März 2017 konnte Dessau 05 das letzte Mal die vollen drei Zähler aus Dölau mitnehmen.
Die einen haben jüngst den zweiten Tabellenplatz erobert, die anderen kommen im Tabellenkeller nicht von der Stelle: Als klarer Favorit empfängt der SV Blau-Weiß Zorbau am Samstag das Schlusslicht SG Rot-Weiß Thalheim. Nach dem Hinspiel allerdings dürften die Zorbauer gewarnt sein: Damals landeten die Blau-Weißen nach Rückstand erst in der Nachspielzeit einen 2:1-Erfolg.