
Am Wochenende steht der vorletzte Spieltag der laufenden Saison an. Während der Meistertitel für den SV Frauenbiburg bereits feststeht und der FC Alburg den Gang in die Bezirksoberliga antreten muss, ist die Tabellenlage aus Sicht der Kirchbergerinnen und Rudertingerinnen weiterhin offen. Umso spannender dürfte das direkte Duell der beiden Teams am Samstag werden. Für beide Mannschaften geht es um wichtige Punkte im Saisonendspurt.
Neben dem sportlichen Erfolg, den man sich aus Rudertinger Sicht im Spiel gegen Kirchberg erhofft, steht zugleich das letzte Heimspiel der Saison auf dem Programm. Mit Julia Wimmer (seit 2011), Teresa Schmöller (seit 2013), Conny Eibl (seit 2013) und Sandra Haslbeck (seit 2019) beenden nach dieser Spielzeit vier langjährige Spielerinnen ihre aktive Karriere. Auch Co-Trainerin Julia Hufsky, die seit 2015 Teil des Teams ist, wird nach der Saison aufhören. Aus Kirchberger Sicht ist das Derby in Ruderting ein ganz entscheidendes. Mit einem Sieg könnte das Team von Markus Schwirzinger den Klassenerhalt vorzeitig fix machen.
Lisa Stiller (Teammanagerin FC Ruderting II): „Nach der wahnsinnigen Leistung, dem Willen und dem Kampf gegen Thenried steht das nächste wichtige Spiel im Abstiegskampf an. Zuhause gegen Kirchberg wird es wieder schwer. Wenn wir jedoch an die Leistung der Vorwoche anknüpfen können, bleiben die drei Punkte in Ruderting.“
Kerstin Winter (Teammanagerin SV Kirchberg i. Wald): „Ein Spiel, auf dessen Wichtigkeit wir gerne verzichtet hätten: Gerne hätten wir den Klassenerhalt schon vorher unter Dach und Fach gebracht, aber nun müssen wir in Ruderting alles geben. Wir wissen natürlich, dass sie nach den letzten Spielen mit viel Selbstbewusstsein in die Partie gehen werden. Auch die heimischen Fans sind Motivation pur. Wir stellen uns auf ein schweres Spiel ein, wollen aber alles geben, um mindestens einen Punkt mitzunehmen.“
Thomas Jost (Trainer SV Frauenbiburg): „Alleine aus Fairness wollen wir am Samstag wieder voll abliefern, außerdem feiert es sich mit einem Heimsieg einfach besser. Uns ist bewusst, dass mit Wacker wohl die spielstärkste Mannschaft aus der unteren Tabellenhälfte kommt. Wir werden erneut eine gute Leistung brauchen, um die nächsten drei Punkte einzufahren.“
Peter Hillmeier (Interimstrainer FC Alburg): „Nachdem der Abstieg nun besiegelt ist, möchten wir die letzten beiden Spiele nutzen, um eine gute Basis für die neue Saison zu legen. Ziel ist ganz klar, noch etwas Zählbares mitzunehmen und die rote Laterne abzugeben.“