
„Das war eine absolute Nichtleistung.“ Deutliche Worte, die Theesens Trainer Engin Acar nach der 0:4 (0:3)-Niederlage bei SF Ostinghausen wählte. Es war die zweite Pleite im Pflichtspieljahr 2026 für den VfL und die Zweite, in der die Theesener vier Gegentore kassierten.
Eigentlich ist der VfL sogar besser ins Spiel gestartet. Acar: „Wir hätten nach vier Minuten einen Elfmeter bekommen müssen, nachdem Jannik Tödtmann im Strafraum klar gefoult wurde.“ Doch die Pfeife des Unparteiischen blieb stumm.
Ganz anders auf der anderen Seite. In der zehnten Minute zeigte der Schiri auf den Punkt, Ostinghausen verwandelte zur frühen Führung. In der Folge kam der VfL überhaupt nicht in die Zweikämpfe. „Wir haben alle Grundtugenden des Fußballs vermissen lassen und Ostinghausen war gefühlt immer einen Schritt schneller. So gewinnst du in dieser Liga keine Punkte“, brachte es Acar auf den Punkt.
Bis zur Pause gelangen den Hausherren, die sich sehr robust präsentierten, noch zwei weitere Tore (39., 43.). Die zweite Hälfte begann, wie die erste endete. Mit einem Gegentor für den VfL Theesen (47.). Acar: „Da haben wir uns dann im weiteren Verlauf ein bisschen zusammengerafft, aber wirklich gut war es auch nicht.“
Der VfL hat es nicht geschafft, die eigenen Offensivaktionen mit Überzeugung zu Ende zu spielen, folglich gelang ihm auch kein eigener Treffer. Die Vorzeichen für das Aufeinandertreffen mit dem Tabellenführer am nächsten Sonntag sind folglich nicht so rosig.
VfL Theesen: Weber – Darlath, Kirici, Rieger, Sori Kaba, Giorgio (72. Niermann), Güner, Sielemann (45.+1 Sander), Tödtmann, Ajdar Moulla (52. Aleksic), Beckmann (64. Richter)
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