
Im Kampf um die Meisterschaft bleibt es ebenfalls spannend, es zeichnet sich ein Kopf an Kopf Rennen zwischen dem SSV Überherrn und dem TuS aus Beaumarais ab.
SSV Überherrn (Platz 1, 17 Spiele, 41 Punkte)
Iman Hanisch vom SSV Überherrn ist mit der Vorrunde zufrieden. "Wir haben einen Kader mit viel Qualität. Jeder konnte bereits zeigen, dass er wichtig für die Mannschaft ist - egal, ob er von Beginn an gespielt hat, oder von der Bank kam", so der Übungsleiter. Auch die Anzahl, der am Training teilnehmenden Spieler ist beim Tabellenführer zufriedenstellend. Hanisch: "Die Trainingsbeteiligung ist sehr gut, es macht große Freude mit dieser Mannschaft zu arbeiten. Die Neuzugänge im Sommer haben uns gut getan und für mehr Stabilität gesorgt. Zudem konnten sich unsere verletzten Leistungsträger aus der vergangenen Saison in der Sommerpause größtenteils erholen. Natürlich gibt es weiterhin Dinge, die wir unbedingt verbessern müssen". Nach den beiden schweren letzten Jahren ist Hanisch froh, dass wieder mehr Konstanz in die Leistungen gebracht werden konnten und das Potential häufiger abgerufen wurde. Mit Danny Sprenger wurde im Winter ein Spieler aus der Reservemannschaft von Geislautern verpflichtet, der jung ist und viel Qualität mitbringt. "Danny wurde auch mit Blick auf die kommende Spielzeit verpflichtet. Er soll sich fühzeitig einspielen und wird sicher schon in der Rückrunde wichtig für uns sein", so SSV-Coach Iman Hanisch. Auf der Abgangsseite steht mit Fabien Reinbold ebenfalls ein Spieler. "Fabien schließt sich einem Verein in Frankreich an, nur fünf Minuten von seiner Haustür entfernt. Aus beruflichen und privaten Gründen war es ihm leider nicht mehr möglich, den Aufwand für den Rest der Saison zu stemmen. Wir werden ihn vermissen, wünschen ihm alles Gute für die Zukunft und freuen uns auf jeden Besuch". Genaue Ziele für die Rückrunde wollte der Überherrn-Coach nicht nennen: " Wir wollen konstant gute Leistungen zeigen, wo wir am Ende der Runde stehen, wird sich zeigen. Natürlich ist Fussball ein Ergebnissport, aber ich messe meine Spieler nicht ausschließlich am Tabellenplatz. Mein Ziel wird weiter sein, dass Maximum aus jedem einzelnen rauszuholen". Hanisch selbst wird Überherrn im Sommer verlassen, die Nachfolge ist bereits geregelt.
TuS Beaumarais (Platz 2, 17 Spiele, 41 Punkte)
Ähnlich zufrieden ist man beim Punktgleichen TuS aus Beaumarais. Man ist sehr glücklich und stolz auf das, was die Mannschaft und der Verein in den letzten Jahren geleistet haben, so ist es vom TuS-Betreuer David Hafner zu hören. Überherrn und den TuS trennen lediglich zwei Tore. "Für uns wird es jetzt wichtig sein, schnell wieder in den Rhytmus für die zweite Saisonhälfte zu finden und diese so erfolgreich wie möglich zu gestalten", so Hafner weiter. Beaumarais ist auf einem guten sportlichen Weg, man sieht sich für die kommenden Aufgaben der Rückrunde als auch für die Zukunft gut aufgestellt.
SSV Saarlouis (Platz 3, 17 Spiele, 33 Punkte)
Man startete mit dem Ziel in die Saison, oben mitzuspielen. "Die Vorrunde verlief durchwachsen, was hauptsächlich mit unseren vielen verletzten Spielern zu tun hatte", so Christoph Knerr, Sportlicher Leiter des SSV. Top-Stürmer Adnen Jamli, in der Vorsaison noch mit 30 Treffern dekoriert, fiel fast die komplette Hinserie verletzt aus. Jamli wurde lediglich in den letzten vier Partien sporadisch eingesetzt. Knerr: "Wir haben eine sehr junge Mannschaft, die das fehlen eines so erfahrenen Spielers nicht kompensieren konnte. In der Rückrunde sehen wir keine Chance mehr, den Rückstand noch aufzuholen". Das Ziel für die restlichen Spiele ist es, den dritten Tabellenrang zu verteidigen. "Wir befinden uns im Aufbau, was bei unseren jungen Spielern noch Zeit braucht. So gesehen sind wir zufrieden und legen den Fokus auf die neue Runde 2026/27 für die wir uns weiter verstärken werden", so Saarlouis-Sportchef Knerr.
SV Fraulautern (Platz 4, 16 Spiele, 28 Punkte)
Nach dem Abstieg aus der Landesliga und vielen Abgängen war das Ziel vom Verein nicht der direkte Wiederaufstieg. Mit dem aktuellen vierten Rang in der Tabelle ist man in Fraulautern zufrieden. Natürlich hätte man auswärts noch ein paar mehr Punkte mitnehmen können, aber im Großen und Ganzen ist man im Soll. Wie bei vielen anderen Vereinen blieb auch der SVF nicht von dem einen oder anderen Krankenstand verschont. Mit Andrea Lo Porto kehrt ein alter bekannter zurück nach Fraulautern, er war zuvor beim FV Schwarzenholz aktiv. Die Erwartungen und Ziele werden sich nicht sonderlich ändern, auch wenn man irgendwie nochmal einen Fuß in den Aufstiegskampf setzen könnte. Man möchte die Heimstärke weiter fortsetzen und schauen was passiert. Frank Folz wird den Verein im Sommer aus beruflichen Gründen als Trainer verlassen. Ein Nachfolger steht mit Christian Zellner bereits fest. Spielbereichsleiter Marian Paschek: "Wir hatten mit Christian Zellner gute Gespräche, der ganze Verein ist komplett überzeugt davon, dass Christian für die kommende Saison der richtige Mann ist".
DJK Saarwellingen (Platz 5, 17 Spiele, 28 Punkte)
Die DJK Saarwellingen kann bisher auf eine gut verlaufende Vorbereitung zurückblicken. Seit dem Trainingsauftakt am 19.01 wurden fünf Testspiele absolviert, von denen man drei gewonnen und zwei verloren hat. Die Trainingsbeteiligung der 1. Mannschaft war gewohnt hoch und durch den weiterhin vorherrschenden Konkurrenzkampf stimmte auch die Intensität. Neuzugänge gab es im Winter keine. Emre Kaya hat die DJK verlassen und wechselt zum SSV Saarlouis. Erfreulicherweise kehrte mit Alexander Anhaus ein Langzeitverletzter zurück und konnte bisher die komplette Vorbereitung uneingeschränkt mitwirken. Eine Hiobsbotschaft musste das Team um Trainer Christian Zellner hinnehmen. Maurice Körner zog sich im letzten Testspiel eine schwere Knieverletzung zu. Mannschaft, Trainerteam und Vorstand wünschen Maurice eine baldige und Gute Genesung. Übungsleiter Christian Zellner, der bereits frühzeitig dem Verein mitgeteilt hat, dass er nach seiner fünfjährigen Amtszeit seinen auslaufenden Vertrag im Sommer nicht verlängern wird, wechselt innerhalb der Liga zum Konkurrenten nach Fraulautern.
SC Roden (Platz 6, 17 Spiele, 26 Punkte)
Die acht Remis nach 17 Spieltagen sind für Rodens Coach Dominik Altmeyer das einzige, was ihn an der Hinrunde stört, ansonsten ist man beim SCR mit der Vorrunde zufrieden. Mit der Vorbereitung ist Altmeyer sehr zufrieden, der Trainingsbesuch ist hoch und alle ziehen gut mit. Mit Dominik Schors (SV Gerlfangen-Fürweiler), Azard Tarko (SSV Saarlouis) sowie Nils Both (SV Wallerfangen) haben drei Aktuere den Verein verlassen. Im Gegenzug kommt mit Dennis Walter (Stella Sud) ein in Roden bekannter wieder zurück. Der Verbandsliga erfahrene Kim Rollman kommt aus Siersburg. Unter die Top-Five möchte Dominik Altmeyer mit seiner Mannschaft. Wie das gelingen soll, ist für den Trainer ganz einfach: "In dem wir mehr Spiele gewinnen als unentschieden spielen". Roden und Altmeyer werden ihre erfolgreiche Arbeit auch in der kommenden Spielzeit fortsetzen.
SC Reisbach II (Platz 7, 17 Spiele, 25 Punkte)
"In der Vorrunde war sicherlich mehr möglich, uns fehlte letztlich die Konstanz, auch durch viele verletzte/kranke, dennoch sind wir mit den bisherigen 25 Punkten auf einem guten Weg uns im oberen Drittel zu etablieren", so SCR-Coach Sebastian Becker. Fünf oder sechs Zähler mehr hätten es auf der Habenseite sein können, dann wäre der SCR ganz oben dabei. Becker: "Man hat gesehen, dass wir oben mithalten können, wie beispielsweise beim Heimsieg gegen den Tabellenführer aus Überherrn, aber auch das wir es konsequenter auf den Platz bringen müssen, wie bei der Niederlage im Derby gegen Saarwellingen, als wir in er Nachspielzeit das Spiel komplett aus der Hand gaben. Hieraus müssen wir lernen und cleverer in solchen Spielen agieren". Der Trainingsbeginn war am 21.01. Klarer Fokus in der Vorbereitung lag für die Becker-Elf darin, sich spielerisch und taktisch wieder einen Schritt nach vorne zu bewegen. Sebastian Becker blickt auf eine gute Vorbereitung zurück, eine hohe Trainingsbeteiligung und viel Tempo in den Einheiten. In der letzten Phase bis zum Rückrundenstart am 01.03 wird man nutzen wollen, um die notwendige Frische ins Team zu bekommen, um auf den Punkt bereit zu sein. "Wir wollen in den restlichen Spielen so viele Punkte wie möglich sammeln, um mehr Zähler auf dem Konto zu haben als in der Vorsaison", so Reisbachs Trainer. Becker hat seinen Vertrag verlängert und geht in seine vierte Saison aus Übungsleiter beim SCR Zwei. " Ich freue mich auf einige junge Talente, die aus unserer A-Jugend in den Aktivenbereich hochrücken. Und vor allem aber freue ich mich auf die weitere gute Zusammenarbeit mit meinem Co-Trainer Goran Divkovic", so der Coach.
FV Schwalbach III (Platz 8, 17 Spiele, 23 Punkte)
Die "Glory Dritt" kann auf eine ordentliche Hinrunde zurückblicken. Mit 23 Punkten und einem achten Tabellenplatz verabschiedete sich das Team in die Winterpause - ein Ergebnis, mit dem man absolut zufrieden sein kann. Gerade in einer ausgeglichenen Liga ist diese Ausgangsposition eine solide Basis für die Rückrunde. In der Winterpause gab es einige Veränderungen im Kader. Justin Hoffmann hat sich dem FC Elm angeschlossen. Dort erhofft sich Hoffmann in der zweiten Mannschaft mehr Spielpraxis. Ebenfalls nicht mehr zum Kader gehört Giuliano Buhtz, Buhtz hat seine aktive Karriere beendet. Er hat beschlossen, seine Freizeit künftig lieber entspannt auf dem Balkon zu genießen. Auf der Zugangsseite konnte sich der Bezirksliga-Aufsteiger nochmals verstärken. Vom TuS aus Bisten kommt Max Burisch, vom Nachbar aus Hülzweiler Florian Gashi und aus Saarwellingen Denis Peter. "Die neuen Spieler bringen frischen Wind in die Elf und neue Optionen in unseren Kader, was im weiteren Saisonverlauf noch wichtig werden dürfte", so FVS-Coach Maurice Philipp. Mit dem Verlauf der Vorbereitung war Philipp nicht zufrieden. "Die Trainingsbeteiligung war ausbaufähig, was unter anderem auf hohe Krankenstände, viele Schichtarbeiter im Team sowie mehrere Langzeitverletzte zurückzuführen ist", so der Trainer. Besonders vermisst werden Philipp Bühler, Maurice Bone und Leon Schelenz, die mit Verletzungen ausfallen. Dennoch hat man in der "Glory Dritt" klare Vorstellungen, wie die Rückrunde verlaufen soll. "Wir wollen noch 17 Punkte holen, um die 40-Punkte-Marke zu erreichen, im Idealfall den Sprung unter die Top sieben schaffen", so der Ambitionierte Coach der Schwalbacher. Angesichts der eher mäßigen Vorbereitung wird der Hauptfokus darauf liegen, den Klassenerhalt zu sichern. Philipp: "Wir wollen nicht nur die Klasse halten, sondern uns nachhaltig etablieren und Schritt für Schritt weiter entwickeln".
SV Friedrichweiler (Platz 9, 17 Spiele, 22 Punkte)
Vom SV Friedrichweiler waren bis zum Redaktionsschluss keine Informationen zu erhalten.
FSV Saarwellingen (Platz 10, 17 Spiele, 20 Punkte)
Der Verein ist sehr froh, dass er mit Armin Leuck im Dezember einen neuen Trainer präsentieren konnte. "Armin ist fachlich wie menschlich ein absoluter Gewinn für unseren Verein", so die Sportliche Führung des FSV. Am 19.01. begann auf dem Kunstrasenplatz der DJK Saarwellingen die Vorbereitung. Spinning und Crossfit standen auf der Agenda. Das Team hat sehr gut und fokussiert trainiert. Mit Tobi Fiedler, Robin Stadler und Denis Peter haben den Verein im Winter drei Akteure verlassen. Von der SSV Pachten II ist mit Jeremy Schmitt ein junger dem FSV beigetreten, der langsam aufgebaut werden soll. Für den Sommer stehen bereits zwei Neuzugänge fest. Florian Raber kommt von der SG Peterberg wieder zurück und vom SV Rockershausen wechselt Marco Maxeimer nach Saarwellingen. Oberste Priorität hat der Klassenerhalt, den man schnellstens sichern möchte, damit man sich weiterhin für die neue Runde verstärken kann.
FV Stella Sud (Platz 11, 17 Spiele, 20 Punkte)
Vom FV Stella Sud waren bis zum Redaktionsschluss keine Information zu erhalten.
SV Felsberg (Platz 12, 17 Spiele, 19 Punkte)
In Felsberg ist man mit dem bisherigen Saisonverlauf alles andere als zufrieden. "Platz zwölf ist nicht ideal, am Ende war unsere Chancenverwertung und die personelle Situation zu oft nicht gut genug", so SVF-Trainer Michael Kunzler. Unter anderem fiel der Torhüter des SVF, Alexandre Walker, wochenlang aus. Als absolutes Highlight muss man das 1.Spiel auf dem neuen Rasen gegen Beaumarais nennen, was am Ende vor 400 Zuschauern mit einem 3:3 endete. Kunzler:"Ab jetzt zählt nur noch der Klassenerhalt". Dabei helfen sollen ab der Rückrunde zwei neue Akteure. Mit Lofter Abderrahmane, zuletzt Frankreich, davor auch beim FV Biesingen aktiv, und Laurin Schneider aus der Reserve vom FV Siersburg konnte man nochmal auf dem Transfermarkt zuschlagen. Mit Mark Schmitt vom FV Diefflen hat sich Kunzler zudem einen Co-Trainer an Bord geholt.
VfB Differten (Platz 13, 17 Spiele, 16 Punkte)
Der VfB Differten liegt mit Tabellenplatz dreizehn klar hinter den eigenen Erwartungen, weshalb der Fokus voll auf der Rückrunde und der nachhaltigen Weiterentwicklung der Vereins liegt. Nach intensiven, internen Gesprächen und einer offenen Ursachen Analyse, wurden frühzeitig wichtige Weichen für die Zukunft gestellt. Die Verlängerung mit Cheftrainer Giuseppe Burgio ist ein klares Zeichen für Kontinuität, Vertrauen und Überzeugung in den eingeschlagenen Weg. Trotz einer sportlich schwierigen Hinrunde, sind bei Mannschaft und Umfeld positive Fortschritte in Struktur, Trainingsarbeit und Zusammenhalt erkennbar. Umso erfreulicher ist es, dass bis auf zwei Spieler alle aus dem Kader bereits ihre Zusage für die kommende Saison gegeben haben und dieser weitestgehend zusammenbleibt. Mit Matthias Kiefer ist es dem Sportlichen Leiter-Duo Jager und Capello gelungen, einen ehemaligen Verbandsligaspieler zu verpflichten. Kiefer wird ab sofort für zusätzliche Qualität und Erfahrung sorgen. Ein elementarer Schritt war außerdem die Winterverpflichtung des jungen Torwart-Talentes Frederic Schäfer. Schäfer wechselt aus der A-Jugend der JSG Bistal zum VfB. Die Vorbereitung verlief der Witterung bedingt solide mit guter Trainingsbeteiligung, sodass sich die Mannschaft für die harten Aufgaben in der Rückrunde gut gerüstet sieht. Jager:" Das klare Saisonziel ist der Ligaverbleib, ein Gedanke der sich inzwischen fest in den Köpfen der Mannschaft verankert hat, da die Qualität des bestehenden Kaders als sehr gut eingeschätzt wird".
Zeitgleich laufen bereits die Planungen für die neue Spielzeit, in der einige Neuzugänge schon fix sind und gezielt Qualität sowie Perspektive bringen sollen. Der Sportlichen Führung ist es gelungen, einen absoluten Kracher nach Differten zu lotsen. Mit Jannic Müller kehrt der verlorene Sohn nach drei Jahren in Geislautern wieder zum VfB zurück. Jager:" Als Differter Junge hat sich Jannic bewusst wieder für seinen Heimatverein entschieden, obwohl ihm sowohl im Saarland, als auch über die Region hinaus alle Türen offen standen". Müller ist mit 28 Torbeteiligungen nach 15 Spielen auch führender der Torjägerliste der Verbandsliga Süd-West. Weiter hat man sich die Dienste von Yanis Hamidi gesichert. Hamidi hat trotz seines jungen Alters (21j.) bereits über 60 Spiele in der Verbandsliga absolviert. "Mit Yanis kommt ein junger, dynamischer Spieler mit hohem Potential nach Differten. Zusätzlich kehrt mit Manuel Daniec ein weiterer Spieler zurück, der seine aktive Laufbahn einst beim VfB begann und die Identifikation mit dem Verein, sowie die sportliche Qualität weiter stärkt. Weitere Transfers sind in Arbeit, auch die Defensive soll verstärkt werden.
Mit dieser Mischung aus Erfahrung, junger Dynamik und großer Identifikation blickt man in Differten mit voller Zuversicht auf die kommende Saison und ist überzeugt, mittelfristig wieder an frühere Platzierungen anzuknüpfen und oben angreifen zu können, ohne den langfristigen Weg aus den Augen zu verlieren.
FC 08 Elm (Platz 14, 17 Spiele, 15 Punkte)
Mit Beginn der Runde übernahmen Eric Brunk und Julian Schorr als neues Trainerduo zwei gebürtige Elmer die Verantwortung an der Seitenlinie. Durch gezielte Neuzugänge wurde die Defensive weiter gefestigt, gleichzeitig gelang es, auch durch die Transfers von Julian Schorr und Leon Aita in der Offensive mehr Chancen zu kreieren und diese auch konsequenter zu verwerten. Das spiegelte sich nicht nur in einer verbesserten Punkteausbeute, sondern auch deutlich in der Tordifferenz wieder. Zwar wurden im Saisonverlauf noch fünf bis zehn Zähler liegen gelassen, dafür konnte die Mannschaft aber auch immer wieder mit echten Achtungserfolgen aufhorchen lassen. Hier wäre zu erwähnen, dass man gegen das Spitzenteam aus Beaumarais vier Punkte einfahren konnte. Das Trainerteam Brunk/Schorr wird auch in der nächsten Saison auf der Kommandobrücke Platz nehmen. Mit Maik Schmich vom VfB Differten, konnte man für Team-Eins, einen weiteren Offensivspieler dazugewinnen. Das Ziel für die Rückrunde ist, eine kontinuierliche spielerische Weiterentwicklung sowie weitere Punkte einzusammeln, um am Ende einen sicheren Nichabstiegsplatz zu erreichen und damit den Klassenerhalt zu feiern. Positiv möchte der Verein erwähnen, dass die Bachtalkurve, die bei Heim-sowie Auswärtsspielen, für lautstarke Unterstützung am Spielfeldrand sorgt.
TuS Bisten (Platz 15, 17 Spiele, 12 Punkte)
Mit gerade mal zwölf Pünktchen ist Trainer Jörg Hein überhaupt nicht zufrieden. "Nachdem wir recht gut gestartet sind, waren insbesondere die letzten Spiele ohne Ertrag, wir wissen alle ganz genau, dass es eng wird für uns", so der erfahrene Übungsleiter. Die Trainingsbeteiligung könnte während der Vorbereitung auch etwas besser sein. Im Winter konnte man zwei Spieler dazu gewinnen, beide waren ohne Verein. Hein: "Unser Ziel kann nur der Klassenerhalt sein". Für Jörg Hein ist das zweite Jahr beim TuS auch sein letztes. Andy Vogt der zuvor als Coach bei Dorf im Warndt verpflichtet war, wird ihn als Trainer ab dem Sommer beerben.
SF Hostenbach (Platz 16, 16 Spiele, 9 Punkte)
Beim Tabellenletzten hat sich ebenfalls einiges getan in der dreimonatigen Winterpause. Nach einer mageren Vorrunde mit nur neun Punkten aus 16 Spielen ist Justin Erhardt von seinem Traineramt zurückgetreten. Mit dem Ex-Profi Tobias Jänicke als Spielertrainer und Thomas Wiegand als Trainer konnte für die Nachfolge eine perfekte Lösung gefunden werden. Mit Kayra Korkmaz und Sebastian Britz haben zwei Spieler dem Verein den Rücken gekehrt. Massimo Cremone, Samir Belkessam und Niclas Platte - haben sich drei Rückkehrer wieder den Sportfreunden angeschlossen. Alle drei kommen von Röchling Völklingen. Manuel Jäschke, Lutz Klein, Sascha Barbie und Pascal Weber wurden reaktiviert, um gemeinsam mit dem neuen Trainer-Duo den Klassenerhalt zu sichern.