
Die fünfte Niederlage in Serie verschärft die Lage des TSV Zorneding. Trainer Bergmann spricht von der schwierigsten Situation seit Jahren.
Die Lage bei Fußball-Bezirksligist TSV Zorneding verschärft sich. Die Mannschaft von Sascha Bergmann unterlag am Ostersamstag auswärts beim SV Bruckmühl mit 1:3 (1:1). Für die Zornedinger war es die fünfte Pflichtspielniederlage in Serie. „Es ist die schwierigste Situation der letzten Jahre für uns“, brachte es Bergmann nach der Begegnung auf den Punkt.

Dabei starteten die Gäste vielversprechend in die Partie. Tobias Savary (7.) sorgte für die frühe Führung der Bergmann-Elf. „Normalerweise hätten wir noch vor der Pause auf 2:0 erhöhen müssen. Aber Kleinigkeiten in unserem Spiel haben einfach nicht gepasst. Entweder kam der letzte Pass nicht an, wir sahen den Nebenmann nicht oder wir hatten einen Stockfehler“, bemängelte der TSV-Coach.
Stattdessen bekam der SV Bruckmühl noch vor dem Halbzeitpfiff die Möglichkeit, die Partie auszugleichen, als der Schiedsrichter nach einer Pressballsituation auf den Elfmeterpunkt zeigte. Zornedings Schlussmann Michael Pohn konnte den Strafstoß zwar abwehren, war allerdings gegen den Nachschuss machtlos (45.).
„Wir haben in der ersten Hälfte defensiv fast nichts zugelassen, deshalb war es natürlich ärgerlich, mit einem 1:1 in die Pause zu gehen“, so Bergmann, dessen Team im zweiten Durchgang erneut einen Elfmeter gegen sich gepfiffen bekam. „Es waren zwei zweifelhafte Entscheidungen“, so der TSV-Trainer. Doch Pohn bewahrte die Gäste vor einem Rückstand, als er auch den zweiten Bruckmühler Strafstoß parierte.
„Das hätte uns eigentlich Auftrieb geben müssen“, hoffte Bergmann vergeblich auf eine Zornedinger Leistungssteigerung. Nur wenige Momente später setzte sich Bruckmühls Angreifer nach einem Diagonalball robust im Zweikampf gegen Tobias Lentner durch und legte vor dem Zornedinger Tor quer auf seinen Mitspieler, der zur 2:1-Führung für die Platzherren einnetzte (58.). Mit dem Treffer zum 3:1 (60.) besiegelten die Gastgeber eine weitere Zornedinger Pleite.
„Es fühlt sich aktuell natürlich richtig bescheiden an. Wir als Trainerteam müssen uns hinterfragen und die richtigen Stellschrauben finden, um möglichst bald den Bock umzustoßen“, so Bergmann. Somit müssen die Zornedinger weiterhin auf den ersten Punktgewinn seit Beginn der Rückrunde warten. Nächster Gegner am kommenden Sonntag ist Waldperlach.