2026-04-10T07:15:08.667Z

Allgemeines

Der TSV Dorfen revanchiert sich gegen den SV Miesbach mit 4:1

Fußball-Bayernliga Süd

von Hans-Peter Mertins · Heute, 04:00 Uhr · 0 Leser
Kurzfristig reaktiviert: AH-Keeper Berni Schöberl (2.v.l.) sprang für die verletzten Keeper ein. Hier klärt er vor Gästestürmer Maximilian Wiedmann (r.). Manuel Zander (11) und Alexander Linner (19) staunen.
Kurzfristig reaktiviert: AH-Keeper Berni Schöberl (2.v.l.) sprang für die verletzten Keeper ein. Hier klärt er vor Gästestürmer Maximilian Wiedmann (r.). Manuel Zander (11) und Alexander Linner (19) staunen. – Foto: Hermann Weingartner
Der TSV Dorfen schlägt den SV Miesbach deutlich. Ein Doppelschlag nach der Pause brachte die Entscheidung im Bayernliga-Duell.

Eindrucksvoll revanchierten sich die Fußballer des TSV Dorfen für die herbe Hinspielniederlage beim SV Miesbach und gewannen 4:1 (1:1). Und wenn auch nicht alles glänzte, was sie geboten haben, zeigten sie doch eine recht ansehnliche Leistung. Für Stammkeeper Maximilian Grichtmaier, der wegen muskulärer Probleme pausieren musste, holte Trainer Andreas Hartl Oldie Berhard Schöberl ins Team. Er bot eine solide Vorstellung.

Schon in der 5. Minute ging der TSV in Führung. Kapitän Alexander Heilmeir nahm das Leder 16 Meter vor dem Gehäuse perfekt an, fackelte nicht lange und hämmerte die Kugel unhaltbar ins Dreieck. Auch in der Folge blieben die Isenstädter, wie eigentlich in der gesamten ersten Halbzeit, am Drücker.

Mit der ersten und auch einzigen guten Tormöglichkeit der Gäste fiel dann der überraschende Ausgleich. Es kam ein weiter Pass aus der Abwehr. Torjäger Josef Sontheim lauerte vorn. Aus abseitsverdächtiger Position zog er los, ging allein auf Schöberl zu und schob flach ins linke Eck (17.) ein. Daniel Vorderwestner hätte das Ergebnis korrigieren können, zielte aber aus zwölf Metern drüber (29.). Die Dorfener waren zwar spielbestimmend, lieferten eine gute Partie, waren aber meist an der Strafraumgrenze mit ihrem Latein am Ende.

Nach Wiederbeginn machten sie aber mit einem Doppelschlag alles klar. Alois Eberle gab von der rechten Seite in die Mitte. Dort stand Gerhard Thalmaier völlig alleine und hatte keine Mühe, aus sechs Metern einzuschieben (55.). Nur eine Minute später war es dann Eberle selbst, der nachlegte. Er zog aus 16 Metern ab, und es stand 3:1. Spätestens jetzt ließen sich die Isenstädter das Match nicht mehr aus der Hand nehmen und drängten auf mehr. Eine gute Einschussmöglichkeit hatte Eberle, traf aber die Kugel nicht richtig (74.).

Den Schlusspunkt setzte der eingewechselte Daniel Mooser. Er war nach einem Einwurf von Michael Friemer in der Mitte frei und markierte den Endstand aus acht Metern (83.). In der Nachspielzeit stand Bastian Rachl noch einmal alleine vor Torhüter Michael Wiesböck, vertändelte aber.