
Am vergangenen Wochenende waren die Bezirksliga-Fußballer des SVA Palzing spielfrei. Nun, am Sonntag (14 Uhr), geht es mit dem Heimspiel gegen den TSV Gaimersheim weiter. An das Hinspiel erinnern sich die Palzinger ungern – genauer gesagt: an die Schlussphase. Da verspielten die Ampertaler nämlich einen sicher geglaubten Sieg.
Blick zurück: Zunächst lief vieles für das Team von Trainer Enes Mehmedovic: Der SVA führte 2:1 zur Pause und legte nach dem zwischenzeitlichen Ausgleich der Gaimersheimer in der 87. Minute erneut vor. Der erste Saisonsieg war zum Greifen nah. Doch die 3:2-Führung reichte nicht einmal für einen Punkt. Zwei späte Gegentore besiegelten die wahrscheinlich bitterste Niederlage der Saison. Eine Woche später gelang den Palzingern dann gegen Walpertskirchen der ersehnte erste Saisonsieg.
Seit dem Rückrundenstart erinnert der SVA allerdings wieder an die Mannschaft aus den ersten Wochen der Spielzeit 2025/26. Zwei Punkte aus fünf Spielen – exakt die Bilanz aus der Hinrunde vor dem ersten Duell mit Gaimersheim. Auch damals ging die Mannschaft von Trainer Enes Mehmedovic mit zwei Niederlagen in Folge in das Duell. Das Rückspiel soll jedoch nicht zur Parallele werden. „Leider fehlen uns weiterhin viele wichtige Stammspieler. Trotzdem machen die Jungs, die aktuell zur Verfügung stehen, ihre Sache wirklich gut. Momentan fehlt uns jedoch oft das Quäntchen Glück – sei es im Abschluss oder durch fragwürdige Schiedsrichterentscheidungen“, sagt Mehmedovic.
Glück würde dem SVA auch gegen die zuletzt stabilen Gaimersheimer helfen. Der Gegner ist seit der Winterpause ungeschlagen. Zuletzt holte die Elf von Trainer Manfred Kroll vier Punkte gegen die Topteams aus Dachau (2:0) und Garching (1:1). In den vergangenen zwölf Bezirksliga-Spielen gab es nur eine Niederlage: ein 1:2 gegen Tabellenführer Nord Lerchenau. Mehmedovic weiß: „Am Sonntag müssen wir hart arbeiten und uns das nötige Glück erarbeiten. Wenn wir unsere Fehler abstellen, ist definitiv etwas möglich.“