2026-03-25T14:09:28.761Z

Allgemeines

Der SVA Palzing braucht beim SV Walpertskirchen dringend Punkte

Abstiegskampf gegen Aufstiegskandidat

von Moritz Stalter · Heute, 06:00 Uhr · 0 Leser
Mirnes Gurbeta und Fabian Radlmaier vom SVA Palzing
Mirnes Gurbeta und Fabian Radlmaier vom SVA Palzing – Foto: Michalek
Während Palzing im Abstiegskampf steckt, steht Walpertskirchen auf dem Relegationsplatz. Coach Mehmedovic setzt auf den Hinspielsieg.

Es ist ein Aufsteigerduell mit klar verteilten Rollen: Während der SVA Palzing am Sonntag (14 Uhr) beim SV Walpertskirchen dringend Punkte im Abstiegskampf benötigt, spielt der Gegner eine Saison, mit der kaum jemand gerechnet hatte. Acht Spieltage vor Schluss liegt der SVW auf dem Relegationsplatz nach oben. Der zweite Aufstieg in Folge ist in Reichweite.

Eine kleine Durststrecke der Walpertskirchener nach der Winterpause mit drei sieglosen Spielen in Folge endete vor einer Woche in Dachau (2:1). Anerkennung gibt es auch von der Konkurrenz. SVA-Coach Enes Mehmedovic attestiert dem Gegner „eine überragende Saison“. Trotz deren Klasse freut er sich auf das Duell mit dem SVW – und dessen Trainer Josef Heilmeier. „Er ist nicht nur fachlich top, sondern auch ein richtig guter Typ. Ich freue mich immer, ihn zu sehen“, sagt Mehmedovic über seinen Kollegen.

Heilmeier war früher Spieler in Walpertskirchen, trainierte dann die zweite Mannschaft und übernahm 2017 die Erste in der Kreisklasse. In den vergangenen beiden Spielzeiten traf er in der Kreisliga auch auf Palzing. Die Bilanz: zwei Siege, zwei Niederlagen.

Das Hinspiel in dieser Saison gewannen die Ampertaler im eigenen Stadion mit 3:2. Auch deshalb ist Mehmedovic zuversichtlich: „Wir haben in der Vergangenheit oft genug bewiesen, dass wir in der Lage sind, sie zu bezwingen“, so der SVA-Coach. Sein Team wird sich nach dem holprigen Start ins Jahr 2026 allerdings steigern müssen. Gründe dafür gab es – darunter Verletzungen, Sperren und Urlaube.

Für das Wochenende entspannt sich die Personalsituation etwas. Fabian und Marcel Radlmaier kehren zurück, auch Mirnes Gurbeta kann spielen. Nur Liam Russo und die Langzeitverletzten fallen aus. Mehmedovic hofft, dass der Knoten im Aufsteigerduell platzt: „Die Jungs haben ihre Sache in den letzten Wochen ordentlich gemacht. Abgesehen von der zweiten Halbzeit beim 1:4 gegen Gaimersheim vor einer Woche war das insgesamt in Ordnung. Was uns allerdings gefehlt hat, war ein wenig Spielglück.“

Genau das möchte sich der SVA Palzing nun erarbeiten. Gelingt dies, könnte beim Überraschungsteam der Saison durchaus eine Überraschung gelingen.