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Der SV Kurdistan Düren will wieder oben angreifen

von Sebastian Adriany · 23.07.2025, 13:38 Uhr · 0 Leser
Starten in die Vorbereitung: Neun der zwölf Neuzugänge des SV Kurdistan Düren mit dem Sportlichen Leiter Ayhan Gündogdu (5. v. l.), Trainer Firat Koyun (6. v. l.) und Athletiktrainer Phoenix Senger (6. v. r.).
Starten in die Vorbereitung: Neun der zwölf Neuzugänge des SV Kurdistan Düren mit dem Sportlichen Leiter Ayhan Gündogdu (5. v. l.), Trainer Firat Koyun (6. v. l.) und Athletiktrainer Phoenix Senger (6. v. r.). – Foto: Ayhan Gündogdu

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Neues Trainerteam, neue Heimspielstätte und viele Veränderungen im Kader beim Fußball-Landesligisten.

Der SV Kurdistan Düren hat sich in zwei Jahren in der Fußball-Landesliga zu einer festen Größe der Staffel zwei entwickelt. Im ersten Landesligajahr wurden die Dürener Achter, in der vergangenen Spielzeit mischte der SVK lange Zeit im Aufstiegsrennen mit und holte am Ende Rang drei. „Das Ziel ist auch in dieser Saison, oben mitzuspielen“, möchte Ayhan Gündogdu, der Sportliche Leiter des SVK, die positive Entwicklung der Dürener fortsetzen.

Ein großer Umbruch

Wie in der vergangenen Sommerpause findet auch diesmal ein großer Umbruch statt. Mit Keeper Tobias Werres, Außenbahnspieler Baran Kilic und Stürmer Nurullah Yasar sind drei der sieben Abgänge der Dürener Säulen der vergangenen Spielzeit gewesen. „Ich wünsche allen Spielern, die uns verlassen haben, alles Gute“, ist Gündogdu in der Transferperiode nicht untätig gewesen. Insgesamt zwölf Neuzugänge konnten akquiriert werden, die Landesliga- oder Bezirksligaerfahrung mitbringen.

Mit Cayan Baysan kehrt für das Mittelfeld ein Spieler zum SVK zurück, der in der vergangenen Spielzeit mit den Sportfreunden Düren in die Mittelrheinliga aufgestiegen ist. Der Kader ist wieder größer als noch in der Rückrunde, als die Dürener teilweise ihr Wechselkontingent nicht ausschöpfen konnten. Ganz fertig ist der Kader aber noch nicht. Die Verantwortlichen sind noch auf der Suche nach einem weiteren Torhüter, denn bisher haben sie für diese Schlüsselposition nur Nisar Goraya, den Neuzugang vom VfL Würselen, aufzubieten.

Auf der Trainerposition sind ebenfalls neue Gesichter zu erblicken. Siyar Tan, der die Mannschaft in der Rückrunde übernahm, hat aufgehört. Neuer Coach ist Firat Koyun, der nach einem Jahr Trainerpause – zuvor coachte er drei Saisons lang Grün-Weiß Welldorf-Güsten – nun die Dürener anleiten wird. Dies macht er nicht alleine, denn als Verstärkung an seiner Seite hat er Jörg Frings. Frings trainierte zuvor den Kreisliga-B-Ligisten VfR Linden-Neusen. Ebenfalls neu im Trainerstab ist der Fitness- und Athletiktrainer Phoenix Senger, der zudem als Co-Trainer fungieren wird.

Ebenfalls verändert hat sich die Spielstätte des Landesligisten. Nachdem man die vergangene Spielzeit auf Rasen bei Rhenania Maiweiler startete und dann zum CSV Düren auf Kunstrasen wechselte, ist die neue Heimat die Westkampfbahn, wo der 1. FC Düren ebenfalls seine Heimspiele austrägt.

Start der Vorbereitung

Die sechswöchige Vorbereitung startet an diesem Dienstag, 22. Juli. Aufgrund des Kreispokalfinales und des damit verspäteten Saisonendes entschied sich der SVK für einen späteren Vorbereitungsstart. Die Dürener Stadtmeisterschaften, welche am vergangenen Wochenende endeten, passten somit nicht in den Zeitplan. Bis zum ersten Meisterschaftsspiel finden insgesamt fünf Testspiele statt. Am 1. August gastiert man beim Bezirksligisten in Sindorf, zwei Tage später empfängt der SVK zu Hause die zweite Mannschaft von Eintracht Hohkeppel aus der Landesliga-Staffel 1.

Am 10. August wird gegen den 1. FC Düren auf der Westkampfbahn getestet. Am 17. August sieht man Baran Kilic beim Auswärtsspiel bei Mittelrheinligist Teutonia Weiden wieder, bevor am 21. August die Generalprobe zu Hause gegen den SV Deutz aus der Bezirksliga-Staffel 1 erfolgt. Ernst wird es dann am 24. August. Dann will der SV Kurdistan Düren unbedingt die zweite Runde des Mittelrheinpokals erreichen. Gegner in Runde eins ist auswärts der Kreisliga-B-Ligist TuS Roisdorf.

Zugänge: Nisar Goraya (VfR Würselen), Sandro Frugaborsi, Ayoub Zaanani (beide Türkischer SV Düren), Deagir Ilunga (SV Rott), Abiange Ilunga (SV Deutz U19), Deniz-Can Isitmen (SC Wißkirchen), Adrian Muliqi (KFC Uerdingen U19), Cayan Baysan (Sportfreunde Düren), Firat Aydin (Sportfreunde Düren U19), Yevhenii Bohdan (Germania Wuppertal), Leon Niederelz (Ballard FC USA), Ferda Kanat (Jugendsport Wenau U19)

Abgänge: Tobias Werres (1. FC Düren – Torwarttrainer), Philipp Kabil (Alemannia Lendersdorf), Baran Kilic (Teutonia Weiden), Nurullah Yasar (Rheniania Bessenich), Sami Hussain (SC Rheinbach), Alieu Badou Jeng (VfL Sindorf), Pedro Brigagao (unbekannt)

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