2026-04-08T12:04:42.690Z

Allgemeines

Der SV Heimstetten kommt gegen Deisenhofen nicht über ein 0:0 hinaus

Landkreisduell endet torlos

von Patrik Stäbler · Heute, 14:44 Uhr · 0 Leser
Trainerin Sarah Romert:  „Irgendwie liegt uns Deisenhofen einfach nicht.“
Trainerin Sarah Romert: „Irgendwie liegt uns Deisenhofen einfach nicht.“ – Foto: Patrik Stäbler
Seit zweieinhalb Jahren wartet der SVH auf einen Sieg gegen den FC Deisenhofen. Auch diesmal reichte es trotz Chancenplus nur zum Remis.

In der 88. Minute nimmt Robin Penski von der rechten Seite aus Maß und setzt die Kugel aufs Tor – ganz ähnlich wie vor fünf Tagen, als der 19-Jährige im Duell seines SV Heimstetten bei Türkgücü München das späte 1:0-Siegtor erzielte. Auch diesmal, beim Stand von 0:0 im Heimspiel gegen den FC Deisenhofen, kommt sein Schuss gefährlich aufs Gehäuse. Und erneut haben einige SVH-Fans den Torschrei schon auf den Lippen.

Doch anders als zuletzt zischt der Ball knapp am Pfosten vorbei – nichts ist’s also mit dem Déjà-vu und späten Lucky Punch. Vielmehr muss sich Heimstetten diesmal mit einem torlosen Remis begnügen. „Es war insgesamt kein gutes Spiel von uns“, resümiert Cheftrainerin Sarah Romert nach dem Heimauftritt gegen den Landkreis-Rivalen. „Wir haben zu wenig Energie auf den Platz gebracht und zu viele Fehler gemacht. Irgendwie liegt uns Deisenhofen einfach nicht.“

Tatsächlich ist der letzte Sieg des SVH gegen den Club aus dem Münchner Süden bereits zweieinhalb Jahre her; seitdem gab’s in vier Pflichtspielen vier Niederlagen – einerseits. Andererseits gehen die Platzherren diesmal als Favorit ins Rennen, nachdem sie bisher in diesem Jahr noch ungeschlagen sind. Doch vor gerade mal 90 Zuschauern im Heimstettner Sportpark können die Gastgeber von Beginn an nicht an ihre zuletzt so starken Leistungen anknüpfen.

Auf der anderen Seite fackeln aber auch die personell arg dezimierten Gäste wahrlich kein Offensivfeuerwerk ab. Und so entwickelt sich zunächst ein träges Spiel, in dem beiden Seiten die gegnerische Box meiden, als herrsche dort ein Betretungsverbot. Das ändert sich erst nach etwa einer halben Stunde, worauf vor allem Heimstetten zu mehreren gefährlichen Aktionen kommt.

Im Blickpunkt steht dabei Stürmer Dominique Girtler, der gleich zweimal die Chance hat, seine Saisonausbeute von bislang acht Toren zu erhöhen. Doch in der 38. Minute setzt der 21-Jährige einen Schuss knapp neben das Gehäuse. Und nur wenige Angriffe später zielt Girtler aus aussichtsreicher Position erneut zu ungenau, sodass es mit einem 0:0 in die Pause geht.

Nach dem Seitenwechsel hat dann auch Deisenhofen die eine oder andere Möglichkeit, wobei SVH-Torwart Fabian Scherger – er hat diesmal den Vorzug vor Moritz Knauf bekommen – kaum einmal eingreifen muss. „Wir hatten in beiden Halbzeiten ein klares Chancenplus“, sagt Sarah Romert. Angesichts der mauen Leistung ihres Teams „ist es dann aber vielleicht auch okay, dass wir am Ende nur einen Punkt mitnehmen“.

Dabei haben die Heimstettner in der Schlussphase noch gleich zweimal das Last-Minute-Tor auf dem Fuß. Denn nach Robin Penskis Chance in der 88. Minute feuert auch der eingewechselte Co-Spielertrainer Lukas Riglewski in der Nachspielzeit einen Schuss aus 20 Metern aufs Tor. Doch der gut aufgelegte FCD-Keeper Konstantin Dresen kann den Ball soeben noch zur Ecke klären, sodass es letztlich beim 0:0-Unentschieden bleibt. (ps)

SV Heimstetten – FC Deisenhofen 0:0 SVH: Scherger, Cavadias, Ildas, Ezeala, Rüther, Vochatzer (64. Fink), Polat (56. Arslan), Steimel, Titze, Leitl (46. Penski), Girtler (64. Riglewski). Schiedsrichter: Alexander Petzke (BSC Surheim) – Zuschauer: 90.