
Der SV Baindt hat zum Jahreswechsel eine zentrale Personalentscheidung getroffen. Wie am Silvestertag auf FuPa eingetragen wurde, übernimmt Markus Keller mit sofortiger Wirkung das Traineramt beim Bezirksligisten. Der 54-Jährige bringt umfangreiche Erfahrung aus dem regionalen Fußball mit und folgt auf Rolf Weiland sowie Spielertrainer Sandro Caltabiano (36), die ihre Ämter vor wenigen Wochen überraschend zur Verfügung gestellt hatten.
Keller war in der vergangenen Saison Cheftrainer beim FC Ostrach in der Kreisliga A1 Oberschwaben. Dort führte er die Mannschaft auf den zweiten Tabellenplatz. Nach dem Relegationsspiel um den Aufstieg in die Bezirksliga Oberschwaben, das Ostrach mit 0:1 gegen die SG Warthausen/Birkenhard verlor, trennten sich die Wege des FCO und dem Trainer. Zuvor hatte Keller unter anderem den TSV Riedlingen, den FV Bad Saulgau sowie den FV Bad Schussenried trainiert.
Nach 16 Spieltagen steht der SV mit 26 Punkten auf Rang sieben der Bezirksliga Bodensee. Die Bilanz von sieben Siegen, fünf Unentschieden und vier Niederlagen unterstreicht eine gewisse Stabilität, die zuletzt jedoch von drei Remis in Serie geprägt war. Vor der Winterpause kam Baindt zu einem 1:1 gegen den SV Weingarten, einem 2:2 gegen den FV Ravensburg II sowie einem weiteren 2:2 gegen die TSG Ailingen. Im Bezirkspokal gab es ein Erfolgserlebnis für den SVB: Mit einem Last-Minute-2:1-Erfolg beim SV Ankenreute am 20. November 2025 sicherte sich die Mannschaft den Einzug ins Achtelfinale.
Der Trainerwechsel markiert zugleich das Ende einer Ära beim SV Baindt. Neben Weiland und Caltabiano verabschiedete sich auch Co-Trainer Nico Geggier. Der 36-Jährige Mittelfeldspieler spielte seit der Jugend für den SV Baindt und kommt laut FuPa-Datenbank auf beachtliche 275 Pflichtspiele, 36 Tore sowie 19 Nominierungen für die FuPa-Elf der Woche.
