Der SSV Ehingen-Süd setzt erstmal auf ein internes Trainerduo
Paralell laufen auch noch Gespräche mit einem weiteren Kandidaten
von Matthias Kloos · Heute, 13:30 Uhr · 0 Leser
Maurizio Scioscia (links im Bild) und Jan Deiss – Foto: C&K PhotographyBeim SSV Ehingen-Süd beginnt nach der Trennung von Kevin Ruiz zunächst eine Übergangsphase mit vertrauten Gesichtern. Wie Vorstand Helmut Schleker bekannt gab, übernehmen vorerst die beiden Co-Spielertrainer Jan Deiss (32) und Maurizio Scioscia (34) die Verantwortung für die erste Mannschaft. In einer sportlich heiklen Situation setzt der Verbandsligist damit zunächst auf eine interne Lösung, während parallel weiter nach einer möglichen externen Besetzung bis Saisonende gesucht wird.
Die Rollenverteilung ist dabei klar: Jan Deiss wird zunächst als Cheftrainer fungieren, Maurizio Scioscia unterstützt ihn als Co-Trainer. Beide sind seit vielen Jahren eng mit dem Verein verbunden und kennen die Strukturen ebenso wie die Mannschaft. Deiss ist bereits seit Beginn der vergangenen Saison Co-Trainer beim SSV und bringt darüber hinaus eigene Erfahrung als Cheftrainer mit, nachdem er zuvor zwei Jahre lang den SV Sulmetingen alt Trainer betreut hatte. Scioscia ist seit dieser Saison Co-Trainer und gehört ebenfalls seit langer Zeit zum Umfeld des Vereins.
Nach Angaben von Vorstand Helmut Schleker laufen aktuell auch Gespräche mit einem Trainerkandidaten, der die Mannschaft bis zum Saisonende übernehmen könnte. Bis auf Weiteres aber liegt die sportliche Verantwortung bei Deiss und Scioscia. Für den Verein ist diese Lösung vor allem deshalb naheliegend, weil beide die Kabine, die Situation und die Anforderungen der Liga aus nächster Nähe kennen.
Die Ausgangslage ist klar und alles andere als komfortabel. Der SSV Ehingen-Süd steht derzeit auf Platz zwölf der Tabelle und hat nur einen Punkt Vorsprung auf die Abstiegszone. Nach der jüngsten Negativserie ist der Druck entsprechend hoch. Das nächste Spiel bekommt daher besondere Bedeutung: Am Samstag, 4. April, empfängt der SSV um 15:30 Uhr den FSV Waiblingen. Sportlich ist die Lage eindeutig – ein Sieg wäre nahezu zwingend, um im Kampf um den Klassenerhalt wieder Luft zu gewinnen.