2026-04-29T13:32:52.058Z

Allgemeines

Der SCBV tanzt nach dem 4:0 gegen Steinhöring beschwingt in den Mai

Landkreisderby in Vaterstetten

von Johannes Hain · Heute, 06:13 Uhr · 0 Leser
FB KL Baldham (grün)  Niiklas Peter vs Steinhöring  Johannes Redl
FB KL Baldham (grün) Niiklas Peter vs Steinhöring Johannes Redl – Foto: Sro

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Baldham-Vaterstetten siegt deutlich gegen den TSV Steinhöring. Gästetrainer Rotherbl ist nach der passiven Leistung geschockt.

Unterschiedlicher hätten die Stimmungslagen nach dem Ebersberger Landkreisduell zwischen dem SC Baldham-Vaterstetten und dem TSV Steinhöring am späten Mittwochabend kaum sein können. Während der grundsätzlich optimistische Gästetrainer Thomas Rotherbl nach der 0:4-Auswärtspleite merklich geschockt über den Auftritt seiner Mannschaft war, hörte man beim ansonsten ruhigen SCBV-Coach Gediminas Sugzda einen zarten Anflug von Euphorie: „Wir sind oben mit dabei. Das ist schön und macht Spaß.“

Nach einer ausgeglichenen ersten Hälfte kippte nach dem Seitenwechsel das Spiel. „Die Analyse fällt mir heute echt schwer“, bekannte Rotherbl nach langer Überlegung. Grund dafür war der Leistungseinbruch in der zweiten Halbzeit, die Baldham-Vaterstetten mit mehreren guten Chancen schwungvoll begann. „Da dachte ich, das wäre der Weckruf. Aber wir sind gar nicht mehr in die Zweikämpfe gekommen“, so der konsternierte Rotherbl.

Vaterstetten mit deutlich mehr Energie

Diese Passivität nutzten die Gastgeber aus und gingen durch einen Doppelschlag von Timon Becker (53.) und Paul Vitzthum (56.) mit 2:0 in Führung. Beide konnten ungestört durch das Zentrum spazieren und einschießen. „Die Jungs haben mehr Energie reingebracht, als Steinhöring“, beschreibt Sugzda diese spielentscheidende Phase. Vitzthum legte in der 66. Minute nach Vorlage von Manuel Rook das 3:0 nach, womit Steinhöring endgültig der Stecker gezogen wurde. Für den 4:0-Endstand sorgte Niklas Peter (73.).

„Das Ergebnis geht in dieser Höhe in Ordnung“, so Sugzda. Dass Nick Gibson in der Nachspielzeit einen Elfmeter weit über das Tor schoss, „passte heute zur zweiten Halbzeit. Da war viel zu wenig Gegenwehr“, bilanzierte Rotherbl, der auch infrage stellte, „ob der Wille da war, die Wege zu machen. Ich weiß nicht, ob manche auch nicht konnten.“

Deutlich beschwingter tanzt hingegen Gediminas Sugzda mit seinem SCBV in den Mai: „Die Jungs machen es gut. Die Mannschaft ist fit, sie hat Bock, und wir sind eine Mannschaft. Wir haben keine Einzelspieler, die in Schönheit sterben, sondern alle laufen füreinander.“