
Lenggries empfängt am Samstag den abstiegsbedrohten MTV Berg. Besonders gefährlich ist Torjäger Marcel Höhne mit 16 Saisontreffern.
Nach zuletzt zwei Siegen gegen Teams vom Tabellenende geht es für Lenggries nun gegen eine Mannschaft, die sich der Gefahrenzone nähert: Der MTV Berg gastiert am Samstag (15 Uhr) im Isarstadion.
Nach gutem Start aus der Winterpause haben die Schützlinge von Trainer Maximilian Wagner jetzt drei Spiele in Folge nicht mehr gepunktet, sind auf den neunten Platz zurückgefallen. Doch LSC-Coach Georg Simon lässt sich davon nicht blenden: „Berg hat gute Fußballer. Ihre momentane Situation macht sie doppelt gefährlich. Die kämpfen um jeden Punkt.“ Besonders beeindruckend ist die Ausbeute von Marcel Höhne: Der Torjäger hat es auf 16 erfolgreiche Abschlüsse gebracht, die Hälfte aller MTV-Tore. Damit führt er die Torjägerliste der Kreisliga 1 mit vier Treffern Vorsprung an. Simon: „Wir wissen von Höhnes Stärke. Der fackelt nicht lang, sondern zieht gleich ab. Eine Sonderbewachung wird es jedoch nicht geben. Da muss ein jeder hellwach sein.“
Schon beim 1:1 im Hinspiel hat der Goalgetter getroffen. Trotzdem hätten die Lenggrieser gewinnen können, kurz vor Spielschluss vergaben sie aber einen Elfmeter. Da zeigten sie sich beim 4:1 am zurückliegenden Wochenende treffsicherer. Sowohl Leonhard als auch Michael Gerg verwandelten in Peißenberg vom Punkt.
Ziel bei der anstehenden Partie ist es, die Erfolgsserie fortzusetzen: 15 Punktspiele in Serie ist der LSC ungeschlagen. Neben leicht angeschlagenen Spielern gibt es personell keine Probleme. Es steht der gleiche Kader wie am Samstag zur Verfügung.
Spielerisch sah der Coach dort, gerade in der ersten Halbzeit, „Luft nach oben“. Während der Woche wurden gleich drei Trainingseinheiten auf Rasen absolviert. Simon: „Nach dem Winter waren wir meist auf Kunstrasen unterwegs. Für die Umstellung war das sicher von Vorteil.“ Ziel sind gegen Berg drei Punkte. Nicht nur, um den zweiten Tabellenplatz zu festigen und in der Erfolgsspur zu bleiben. Gleichzeitig gilt es, noch mehr Selbstvertrauen für das Spitzenspiel am kommenden Samstag (16.15 Uhr) bei Tabellenführer TuS Geretsried II zu tanken.