2026-02-20T12:29:42.904Z

Halle

Der Meister kommt: Herkulesaufgabe für die Young Boys Balkan

Niederbayerischer Futsal-Bundesligist empfängt am Samstag den bereits feststehenden Hauptrundenmeister TSV Weilimdorf

von Tobias Wittenzellner · Heute, 13:00 Uhr · 0 Leser
– Foto: Thomas Martner

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Ein ungleiches Duell erwartet die niederbayerischen Futsal-Fans am kommenden Samstag, wenn der Tabellenvorletzte Young Boys Balkan um 20 Uhr den Spitzenreiter TSV Weilimdorf empfängt. Während der Klub aus dem Stuttgarter Stadtgebiet drei Spieltage vor Schluss bereits vorzeitig als Meister der Hauptrunde feststeht, machen sich die Niederbayern mit Schlusslicht Preußen Münster den Abstiegsrelegationsrang sowie den direkten Absteiger aus. Erst am vergangenen Samstag war das Hinspiel über die Bühne gegangen, das der Ligaprimus mit 7:4 für sich entscheiden konnte.

"In Weilimdorf haben wir ein super Spiel abgeliefert. Vor allem taktisch war es eine unserer besten Leistungen in dieser Saison. Wir sind extrem defensiv angetreten und wollten den Gegner mit Kontern überraschen. Das ist uns besonders in der ersten Halbzeit super gelungen", berichtet Coach Almedin Ljutic, dessen Team beim Favoriten nach zwei Treffern des letztlichen Dreifachtorschützen Andreas Berovic mit einem 3:3-Unentschieden in die Pause ging. "Nach dem Seitenwechsel war das Match relativ ausgeglichen, aber leider sind wir durch zwei entscheidende individuelle Fehler dann auf die Verliererstraße geraten. Das kannst du dir gegen den deutschen Meister halt einfach nicht leisten", so Ljutic.

Nach dem 5:9 in Köln und der Niederlage in Weilimdorf steht für die Young Boys Balkan, die in der Tabelle nur einen Zähler vor Schlusslicht Münster liegen, nun das erste Heimspiel in diesem Jahr an. Am Samstag gastiert der Meister direkt zum Rückspiel in der Pfarrkirchener Dreifachturnhalle, in der auch ein interessantes Rahmenprogramm geboten wird.

"Auch wenn sie schon Meister sind, wird uns Weilimdorf sicher wieder alles abverlangen und uns nichts schenken. Wir werden wieder ähnlich auftreten wie im Auswärtsspiel und vielleicht können wir uns dieses Mal ja belohnen. Auch ein deutscher Meister darf mal verlieren und vielleicht ist es ja am Samstag soweit. Wir rechnen mit mindestens 400 Zuschauern, die die Halle hoffentlich wieder zum Hexenkessel machen", so der sportliche Leiter Helmut Berlehner.