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Allgemeines

Der Liveticker zu SV Haldern - RW Oberhausen zum Nachlesen

Den Abschluss der 2. Runde im Niederrheinpokal machen zwei Mannschaften, die zurzeit phänomenal drauf sind – auch wenn der Klassenunterschied ein erheblicher ist.

von Linus Bien · 30.09.2026, 19:02 Uhr · 0 Leser
Auf den SV Haltern wartet ein richtiges dickes Brett.
Auf den SV Haltern wartet ein richtiges dickes Brett. – Foto: Imago Images

In der 2. Runde des Niederrheinpokals sind soweit alle Entscheidungen getroffen, nur eine fehlt noch: Schafft der SV Haldern die unmöglich erscheinende Sensation gegen Rot-Weiß Oberhausen? Vermutlich nicht, doch die phänomenale Form in der Kreisliga A Rees/Bocholt mit bislang fünf Siegen und einem Unentschieden könnte zumindest ein wenig Hoffnung geben. Dagegen steht ein RWO, das in der Regionalliga West als Tabellenführer ins Pokalspiel geht und darüber hinaus den besten Saisonstart seit 2012 hingelegt hat. Der Sieger bekommt es im Achtelfinale mit Oberligist SSVg Velbert zu tun.

Ein Rückblick auf Pokalrunde 1

In der 1. Pokalrunde hat sich der SV Haldern in einem echten Showdown gegen den Remscheider A-Ligisten FC Remscheid durchgesetzt. Nach 0:3-Rückstand war es vor allem der Viererpack von Veit Boßmann, der das Comeback des SVH perfekt gemacht hat. Letztlich setzte sich die Mannschaft aus Rees mit 5:3 durch.

Etwas entspannter dagegen lief es für Rot-Weiß Oberhausen: Der Regionalligist hatte es mit Landesligist FC Kray zu tun und hat keine Zweifel am Zwei-Klassen-Unterschied gelassen. Im heimischen Stadion Niederrhein setzte sich RWO mit 4:0 durch.

Der Underdog hat das Verlieren verlernt

Dass die Rot-Weißen aktuell in blendender Form sind, beweisen sie wöchentlich in der Regionalliga West: Dort steht das Team von Sebastian Gunkel mit 25 Zählern aus zehn Spielen an der Tabellenspitze. Ein Saisonstart, wie ihn die Fans seit 2012 nicht mehr erlebt durften.

Noch besser läuft es beim SV Haldern in der Kreisliga A Rees/Bocholt. Der Bezirksliga-Absteiger steht auf Rang zwei und musste in der laufenden Spielzeit noch keine Niederlage hinnehmen. Lediglich ein Unentschieden gegen Tabellenführer VfR Mehrhoog stellt einen kleinen Schönheitsfehler dar.

Vor dieser Niederrheinpokal-Partie im Lindenstadion ist es also der Underdog, der bislang noch nicht weiß, wie es sich anfühlt zu verlieren. Ob das aber angesichts des klaren Klassenunterschieds auch nur den Hauch einer Rolle spielt, ist fraglich. Anstoß ist am Mittwochabend (30. September) um 19.30 Uhr. Auf den Gewinner wartet am 7. Oktober die SSVg Velbert.

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