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Querpass

Der „Kolumbianer“ aus der B-Klasse

Kreisliga B 13: Benedikt Groß-Fernandez weiß, wo das gegnerische Tor steht. Der Angreifer des FC Metterich verrät, wie er einst in die Eifel kam. warum er einen exotischen Spitznamen trägt, und an welche Partie er besonders gerne zurückdenkt.

von Lutz Schinköth · 20.11.2025, 19:00 Uhr · 0 Leser
Trifft regelmäßig und fühlt sich in Metterich pudelwohl: Das Strahlen von Benedikt Groß-Fernandez (rechts) kommt nicht von ungefähr.
Trifft regelmäßig und fühlt sich in Metterich pudelwohl: Das Strahlen von Benedikt Groß-Fernandez (rechts) kommt nicht von ungefähr. – Foto: Hans Krämer

Benedikt Groß-Fer­nandez kam vor vier Jahren in die Region. Der gebürtige Westfale wuchs nach dem Umzug der Eltern im niedersächsischen Celle auf, spielte dort beim Stadtteilverein Turnerschaft Wienhausen und kam 2021 nach seinem BWL-Studium des Jobs wegen in die Eifel. „Von 2018 bis 2021 hatte ich aufgrund meines Studiums an der Uni in Göttingen und wegen der Corona-Pandemie eine Pause eingelegt. Erst nachdem ich bei der Bitburger Brauerei einen Job im Controlling begonnen hatte, habe ich auch wieder mit dem Fußball angefangen“, blickt der heute 31-jährige Offensivmann zurück.

Seitdem startet der in Bitburg lebende Stürmer wieder durch. Nachdem er sich in der Saison 2022/23 langsam wieder herangetastet hatte und ihm in der C-Klasse sechs Treffer in acht Spielen für den FC Metterich gelangen, avancierte er eine Saison später nach dem Aufstieg in die B-Klasse mit 15 Toren in 21 Partien zu einem Torjäger. Im Vorjahr war Groß-Fernandez mit 26 Treffern und zehn Vorlagen noch mal deutlich erfolgreicher. „Ich freue mich, dass ich dem FC Metterich mit meinen Toren und Vorlagen helfen kann und wir uns wieder im oberen Tabellenbereich etablieren können. Als Mittelstürmer profitiere ich auch von den Pässen meiner Mitspieler, allen voran Alexander Gelautz, der bei uns ‚der kleine Musiala‘ genannt wird. Er ist Antreiber und ein Wirbelwind, der sehr viele Lücken reißt“, berichtet Groß-Fernandez.

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