2026-05-06T12:44:31.715Z

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Der Klassenerhalt wäre der verdiente Lohn für Fortunas U23

Regionalliga West: Fortuna Düsseldorfs U23 ist noch immer vom Klassenerhalt der ersten Mannschaft abhängig.

von RP / Leonard Siemer · 06.05.2026, 20:00 Uhr · 0 Leser
Noch ist Fortunas U23 nicht gerettet
Noch ist Fortunas U23 nicht gerettet – Foto: Marco Bader

Die kommenden zwei Wochen werden für den ganzen Verein turbulent und nervenaufreibend. Seit der 0:1-Niederlage von Fortuna Düsseldorf gegen Schalke 04 steht fest, dass sich erst beim Duell gegen Greuther Fürth am letzten Spieltag entscheiden wird, ob Fortuna den direkten Klassenerhalt schafft, die Extrarunde über die Relegation gehen muss oder gar direkt absteigt. Damit muss auch die „Zwote“ bis nach ihrem letzten Ligaspiel auf die Entscheidung warten, ob sie in der kommenden Saison weiter in der Regionalliga spielen darf.

Trotz aller Sorgen und des möglichen Worst-Case-Szenarios sollte die Regionalliga-Saison der U23 nicht zur Randnotiz werden. Zwei Spieltage vor Saisonende, in denen es für die „Zwote“ tabellarisch kaum noch um etwas geht, lohnt sich ein Blick zurück auf die von Höhen und Tiefen geprägte Spielzeit. Diese lässt sich in drei Phasen einteilen: Ein sehr guter Start in die Saison, eine lang anhaltende Durststrecke im Herbst und Winter und ein Leistungsaufschwung in der entscheidenden Phase der Saison.

Starker Saisonstart sorgt letztlich für den Klassenerhalt

Der Start in die Saison verlief für die „Zwote“ nahezu optimal. Die ersten fünf Spiele blieb man allesamt ungeschlagen, elf von 15 möglichen Punkten holte die U23 zu Saisonbeginn. Damit stand Fortuna nach fünf Spieltagen auf dem dritten Platz. Auch wenn es danach in der Tabelle deutlich nach unten ging, der gute Start war letztendlich der Grundstein für den sportlichen Klassenerhalt. Denn in den folgenden Wochen und Monaten funktionierte nicht mehr viel, es folgte Niederlage um Niederlage. Zwischen dem achten und dem 20. Spieltag konnten die Flingerner nur ein einziges Spiel gewinnen. Vor allem in der Defensive gab es große Probleme, die zu schmerzhaften Niederlagen wie gegen Rödinghausen (0:3) oder Wiedenbrück (2:5) führten. Spätestens seit der Winterpause war daher allen klar, dass es in der Rückrunde einer Leistungssteigerung bedarf, um die Klasse halten zu können.

Und tatsächlich schaffte die „Zwote“ die Trendwende – auch dank einer merklichen Stabilisierung der Defensive. Wegweisend waren die Siege gegen die direkten Mitkonkurrenten Velbert und Rödinghausen, in denen die Rot-Weißen dem Druck standhielten und damit verhinderten, ganz tief in den Tabellenkeller zu rutschen. Im April tütete die „Zwote“ den sportlichen Klassenerhalt dann endgültig ein und holte in dem Monat eine nahezu optimale Punkteausbeute.

Was also bleibt von dieser Saison? Vor allem die Erkenntnis, dass es Trainer Jens Langeneke gelungen ist, sein Team nach den zahlreichen Tiefpunkten und Rückschlägen wieder in die Spur zu bringen. Der jungen Mannschaft muss hoch angerechnet werden, dass es ihr nach der lang anhaltenden Negativserie gelungen ist, auf die Beine zu kommen und letztlich den sportlichen Klassenerhalt zu feiern. Das Team hätte es daher verdient, sich auch in der kommenden Saison in der vierthöchsten Spielklasse messen zu dürfen.