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Der FSV Stegen verschenkt zwei Punkte

Blitzstart gegen Freiburger FC II +++ Foulelfmeter nicht genutzt

von Jürg Schmidt (BZ) · 25.11.2024, 18:00 Uhr · 0 Leser
Der Stegener Maximilian Rohrer wurde in der Partie gegen den Freiburger FC II eingewechselt.
Der Stegener Maximilian Rohrer wurde in der Partie gegen den Freiburger FC II eingewechselt. – Foto: Daniel Thoma

Der FSV Stegen hat die Gelegenheit verpasst, die rote Laterne abzugeben. Trotz der frühen Führung und bester Gelegenheiten sprang für die Mannschaft von Artur Fellanxa im Duell gegen den Freiburger FC II, einen Konkurrenten im Abstiegskampf, lediglich ein 1:1 heraus.

Vergangene Woche hatte der Verein vermeldet, mit Cheftrainer Artur Fellanxa und Co-Trainer Fabrizio Calabretta ligaunabhängig für die kommende Saison verlängert zu haben. Die Leistungen und die Entwicklung der Mannschaft stimmten zuversichtlich. Auch im Heimspiel gegen den FFC hätten die Dreisamtäler eine ansprechende Leistung gezeigt, auf der sich aufbauen ließe, so Fellanxa.

Stegen kam hervorragend aus den Startlöchern und ging bereits in der sechsten Minute durch Marvin Wehrle in Führung. Das 1:0 hatte jedoch nicht lange Bestand, nach fünfzehn Minuten „haben wir durch eine eigene Fehlerkette dem FFC das 1:1 geschenkt“, berichtete Fellanxa. Seine Mannschaft kam im Lauf der ersten Hälfte zu weiteren guten Möglichkeiten, „daher sind wir mit einem guten Gefühl in die zweite Halbzeit gegangen“.

Und tatsächlich hatten die Gastgeber die Großchance zum 2:1, nachdem Tim Rösch einen Foulelfmeter herausgeholt hatte (70.). Valentin Denzel scheiterte jedoch vom Punkt. Die Chancenverwertung blieb im Folgenden der größte Kritikpunkt. „Das Quäntchen Glück hat gefehlt“, befand Fellanxa.

Der Abstand ans rettende Ufer wuchs durch das 1:1 auf acht Punkte an. „Das ist schon eine Marke“, räumte der Coach ein. „Aber es ist noch einiges möglich. Am Wochenende geht es gegen Herbolzheim, danach haben wir das Nachholspiel in Tiengen – und dann bleibt uns immer noch die Rückrunde.“